Gewässer

Schlei Obere Schlei, Schleswig bis Arnis

Stadt Schleswig
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Ein Angel-Revier über 31 km
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Fang-Bedingungen
Gut Am besten 6 bis 10 Uhr, in 6 Stunden
ca. 13 °C Wasser 18 km/h SW
Beste Zeit der Woche: Mi 15 bis 21 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 5 Orte: Angeln am Schlei bei Arnis, Missunde und Schleswig. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Schleswig Revier-Sitz

Arnis

Lindaunis

Missunde

Schleswig

Pegel Schleswig

Gewässerdaten

Gewässertyp 2
Angeltechniken 1
Grundangeln
Gewässerregeln 8
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Angeln mit Kunstködern Verboten
Angeln mit Köderfisch Verboten
Bootsangeln Verboten
Als Köder nur Wurm oder Teig Hinweis
Erlaubnisschein gilt für das Ufer, Noore nur mit Zusatz Hinweis
Fischereischein und Fischereiabgabe Schleswig-Holstein nötig Hinweis
Zwei Handangeln mit je einem Haken Hinweis

Verein

Stadt Schleswig

Rathausmarkt 1, 24837 Schleswig, Schleswig-Holstein, Deutschland

Gewässer-Profil

3,0m
Ø Tiefe
31,3km
Länge
280 bis 4200m
Breite
Angelsaison

01. Mai bis 31. Dezember

Die Erlaubnisscheine für die Strecke Schleswig bis Arnis gelten vom 1. Mai bis längstens 31. Dezember. Zeitraum vor der Anfahrt bei der Ausgabestelle prüfen.

Bewertungen

Gesamteindruck
Fischbestand
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Beschreibung

Zwischen Schleswig und Arnis liegt der lange, ruhige Teil der Schlei. Gut 31 Kilometer misst die Strecke, und das schmeckst du dem Wasser an. Unten vor Arnis ist es noch deutlich salzig, oben vor Schleswig bleibt kaum ein Bruchteil davon übrig. Genau diese Mischung macht die Strecke aus, denn Süßwasserfische und Wanderfische stehen hier im selben Wasser.

Breiten, Engen und wo die Strecke Struktur bekommt

Auf diesen Kilometern wechselt die Schlei ständig ihre Form. In der Großen Breite zwischen Missunde und Schleswig öffnet sie sich auf über vier Kilometer, kurz darauf zwängt sie sich an der Stexwiger Enge auf keine 300 Meter zusammen. Dazwischen liegen flache Buchten, lange Schilfkanten und die Noore, die seitlich abgehen. Im Mittel stehen nur rund 3 Meter Wasser, tief ist hier also nichts. Dafür arbeitet der Wind, und an den Engen bei Missunde und Lindaunis entsteht Zug, der Futter mitnimmt und Raubfisch anzieht.

Wer an der oberen Schlei das Sagen hat

Trotz der offenen Verbindung zur Ostsee ist die Schlei kein freies Küstengewässer. Das Fischereirecht an der oberen Schlei liegt bei der Stadt Schleswig, die Ausübung hat sie der Holmer Fischerzunft zur alleinigen Nutzung übertragen. Diese Ordnung ist alt. Schon der Schleibrief von 1480 sprach den Holmer Fischern das Wasser zwischen Schleswig und Arnis zu, und ein Gerichtsurteil von 1924 zog die Grenze dort, wo sie bis heute läuft. Wer angeln will, braucht deshalb neben dem Fischereischein einen Erlaubnisschein für genau diesen Abschnitt. Ausgegeben wird er von der Stadt Schleswig und von mehreren Ämtern rund um die Schlei.

Uferangeln, und was auf dem Schein steht

Der Schein für die Strecke zwischen Arnis und Schleswig ist ein Uferschein. Boot und Noore sind nicht ohne Weiteres mit abgedeckt, dafür gibt es eigene Varianten. Auch bei Ködern und Gerät ist die obere Schlei deutlich strenger als die Küste davor, was mit der jahrhundertealten Berufsfischerei am Holm zu tun hat. Dazu kommt, dass einzelne Gemeinden an der Strecke eigene Scheine für ihren Abschnitt ausgeben, etwa Boren und Ulsnis, und deren Bedingungen weichen ab. Schau also genau hin, welche Karte du in der Hand hältst. Was erlaubt ist, steht in den Bestimmungen zu diesem Gewässer und vor allem auf deinem Erlaubnisschein. Der Schein gilt, nicht die Erinnerung an letztes Jahr, also frag im Zweifel bei der Ausgabestelle nach. Ganzjährig offen ist die obere Schlei außerdem nicht. Die Scheine für den Abschnitt laufen ab Mai bis zum Jahresende, davor werden für diese Strecke keine ausgegeben. Bestätige dir den Zeitraum, bevor du eine weite Anfahrt einplanst.

Wo du ansetzen kannst

Weil du vom Ufer fischst, entscheidet der Zugang. Rund um Schleswig kommst du am Holm und an der Kleinen Breite ans Wasser, weiter östlich sind der Fähranleger bei Missunde und die Brücke bei Lindaunis feste Größen unter Anglern. Beide Engen bündeln den Fischzug, weil das Wasser dort hindurch muss. An den weiten Breiten lohnt dagegen die Suche nach Kanten am Schilf und nach den Rinnen zwischen den Flachbereichen. Vor Arnis läuft die Strecke aus. Ab der Linie von der Kirche zum gegenüberliegenden Schwonsberg beginnt die untere Schlei mit ihrer eigenen Karte.

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