Gewässer

Elbe Strecke Magdeburg – Rogätz (km 334–350)

Landesanglerverband Sachsen-Anhalt e.V.
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Ein Angel-Revier über 16 km: von Rothensee bis Rogätz
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Fang-Bedingungen
Gut Am besten 6 bis 10 Uhr, in 4 Stunden
ca. 14 °C Wasser 173 cm · Niedrigwasser 23 km/h SW
Beste Zeit der Woche: Do 16 bis 19 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Pegel, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 3 Orte: Angeln am Elbe bei Rothensee, Glindenberg und Rogätz. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

km 333

Rothensee

Pegel Rothensee

km 341

Glindenberg Revier-Sitz

Pegel Niegripp Ap

km 351

Rogätz

Pegel Rogätz

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Angeltechniken 4
FeedernGrundangelnPosenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 6
Anfüttern Erlaubt
Angelschirm / Wetterschutz Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Reusen / Netze / Senke Erlaubt
Setzkescher Verboten

Verein

Landesanglerverband Sachsen-Anhalt e.V.

Mansfelder Straße 33, 06108 Halle (Saale), Sachsen-Anhalt, Deutschland

Gewässer-Profil

16,0km
Länge
Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Schonzeiten und Mindestmaße der einzelnen Fischarten beachten.

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Gesamteindruck
Fischbestand
Umgebung

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Beschreibung

Was die Elbe zwischen Magdeburg und Rogätz ausmacht

Nördlich von Magdeburg verliert die Elbe das städtische Gesicht und wird wieder zum breiten, strömungsstarken Strom. Auf den rund 16 Flusskilometern zwischen Stadtrand und Rogätz reiht sich Buhne an Buhne, dazwischen flache Kies- und Sandufer, die in eine weite Auenlandschaft übergehen. Genau diese Buhnenfelder machen den Reiz aus: Vor und hinter den Steinpackungen bildet sich eine Kehrströmung, in der sich Fische sammeln und auf Beute warten. Wer die Strömungskante lesen kann, hat hier die halbe Miete.

Raubfisch satt an den Buhnenköpfen

Der heimliche Hausherr ist der Zander. Im sommertrüben Wasser zögert er nicht lange, und an guten Tagen folgt am Buhnenkopf Biss auf Biss, oft auf Gummifisch an leichtem Kopf. Dazu kommen kräftige Barsche, die im Herbst in dichten Trupps unterwegs sind. Hecht steht in den ruhigeren Randzonen, und sobald das Wasser im Spätsommer wieder klarer wird, steigen die Chancen spürbar. Ein echtes Highlight sind die Rapfen: An warmen Tagen verraten sie sich durch lautes Klatschen an der Oberfläche, ein schnell geführter Köder bringt dann oft den sofortigen Anbiss. Auch Welse haben sich längst etabliert, gerade die tieferen Buhnen beherbergen den einen oder anderen Bärtigen.

Stille Stunden auf Aal und Weißfisch

Wenn die Sonne weg ist, gehört die Elbe den Aalanglern. Auf den strömungsstarken, buhnenfreien Stücken klappt der Ansitz mit Tauwurm und schwerem Laufblei am besten, denn dort halten sich die lästigen Wollhandkrabben in Grenzen. Friedfischfreunde kommen mit der Feederrute auf ihre Kosten: Brachsen, Rotaugen und Güster lassen sich fast überall überlisten, und mit etwas Vorfutter an einer ruhigen Buhne gehen auch Karpfen ans Band. Behalte den Pegel im Blick, denn der schwankt hier deutlich und entscheidet oft darüber, welche Stellen überhaupt befischbar sind.

Gut zu wissen vor dem Anwurf

Der Abschnitt wird vom Landesanglerverband Sachsen-Anhalt bewirtschaftet. Welche Karten es für diese Strecke gibt und welche Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten, klärst du am besten direkt beim Verein, bevor du losziehst. Die Elbe ist hier zugleich viel befahrene Bundeswasserstraße, ein wachsames Auge auf den Schiffsverkehr gehört also dazu. Dann steht einem langen Tag am großen Strom nichts im Weg. Petri Heil.

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