Gewässer

Rhein-Herne-Kanal Verbandsstrecke LFV Westfalen und Lippe

Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e.V.
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Ein Angel-Revier über 45 km: von Duisburg-Ruhrort bis Henrichenburg
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Fang-Bedingungen
Mäßig Am besten 6 bis 9 Uhr, in 6 Stunden
ca. 14 °C Wasser 20 km/h SW
Beste Zeit der Woche: Do 16 bis 20 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 11 Orte: Angeln am Rhein-Herne-Kanal bei Duisburg-Ruhrort, Schleuse Herne-Ost und Essen-Bergeborbeck. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Duisburg bis Waltrop Revier-Sitz

km 0

Duisburg-Ruhrort

km 1

Schleuse Duisburg-Meiderich

Pegel Duisburg-Meiderich Schleuse Ow

km 6

Schleuse Oberhausen

Pegel Oberhausen Schleuse Ow

km 24

Schleuse Gelsenkirchen

Pegel Gelsenkirchen Schleuse Ow

km 31

Schleuse Wanne-Eickel

Pegel Wanne Eickel Schleuse Ow

km 37

Schleuse Herne-Ost

Pegel Herne Ow

km 46

Henrichenburg

Bottrop-Ebel

Castrop-Rauxel

Essen-Bergeborbeck

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Zielfische 12
AalBrachseFlussbarschHechtKarpfenRapfenRotaugeRotfederSchleieSchwarzmundgrundelWelsZander
Angeltechniken 5
FeedernGrundangelnPosenangelnSpinnfischenStippangeln
Gewässerregeln 34
Anfüttern Erlaubt
Angelschirm / Wetterschutz Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Angeln ohne Fischereischein Verboten
Auto am Ufer Verboten
Belly-Boot Verboten
Bootsangeln Verboten
Futterboot Verboten
Lagerfeuer / Grillen Verboten
Setzkescher Verboten
Zelten / Übernachten Verboten
Aalreusen verboten Hinweis
Angeln am Essener Stadthafen Südseite km 16,8 bis km 16,9 verboten Hinweis
Angeln an Wendebecken nur nach Anmeldung und unter Vorbehalt Hinweis
Angeln an der Alten Fahrt km 42,657 bis km 43,238 bei Henrichenburg verboten Hinweis
Angelruten höchstens 10 Meter auseinander und ständig beaufsichtigt Hinweis
Beim Angeln auf Friedfische nur Einfachhaken erlaubt Hinweis
Beim Spinn- und Fliegenfischen sowie an der Senke keine zweite Angel auslegen Hinweis
Beschilderung von Schutzgebieten beachten, bei Angelverbot auch kein Betreten Hinweis
Betreten der Betriebsanlagen verboten Hinweis
Eisangeln verboten Hinweis
Fangbuch führen und die Fangergebnisse bis Jahresende melden Hinweis
Gegenüber von Sportboothäfen nur bis zur Gewässermitte angeln Hinweis
Höchstens 3 Angelruten mit je einem Haken oder Raubfischvorfach Hinweis
Höchstens 3 Liter Futter während des Angelns Hinweis
Im Bereich Henrichenburg hat der Schiffsverkehr Vorrang Hinweis
Jahreserlaubnisschein nur für Mitglieder eines Vereins im Verband Hinweis
Lebende Köderfische verboten Hinweis
Markierte Fische sofort mit genauen Angaben melden Hinweis
Senke bis 1 x 1 Meter für den Köderfischfang erlaubt Hinweis
Stahlvorfach oder gleichwertiges Vorfach beim Hechtangeln vorgeschrieben Hinweis
Tagesfang: 2 Karpfen und 2 Zander Hinweis
Verkauf gefangener Fische verboten Hinweis

Verein

Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e.V.

Sprakeler Straße 409, 48159 Münster, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Gewässer-Profil

6,0m
Max. Tiefe
4,0m
Ø Tiefe
45,4km
Länge
Angelsaison

01. Januar bis 31. Dezember

Ganzjährig befischbar. Schonzeiten und Mindestmaße des Landes Nordrhein-Westfalen gelten.
Parkmöglichkeiten

Die Betriebswege am Ufer darfst du nicht mit dem Fahrzeug befahren. Du stellst das Auto an den Brücken und Zufahrtsstraßen ab und läufst das letzte Stück zu Fuß.

Zugänglichkeit

Beide Ufer sind über befestigte Betriebs- und Radwege zu erreichen, viele Abschnitte liegen nah an Bus und Bahn. An Schleusen, Betriebsanlagen und Wendebecken ist das Ufer gesperrt.

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Beschreibung

Angeln am Rhein-Herne-Kanal in Nordrhein-Westfalen: 45 Kilometer quer durchs Ruhrgebiet, von Duisburg-Ruhrort bis Henrichenburg, auf Zander, Karpfen und Aal. Die Verbandsstrecke läuft von Kanalkilometer 0,16 bis 45,60 und wird vom Landesfischereiverband Westfalen und Lippe bewirtschaftet, der hier Aal, Karpfen, Schleie und Zander besetzt. Fünf Schleusen teilen die Wasserstraße in Haltungen mit eigenem Wasserspiegel. Das Wasser steht praktisch ohne Strömung und ist vier bis sechs Meter tief.

Kanten und Häfen zwischen Duisburg-Ruhrort und Castrop-Rauxel

Ein Kanal ist gleichförmig gebaut, deshalb zählt jede Unterbrechung. Spundwände, Steinschüttungen und die Einfahrten der Werks- und Stadthäfen sind die Struktur, an der Zander und Flussbarsch stehen. Vor der Schleuse Herne-Ost bei Kanalkilometer 37,1 und an der Schleuse Oberhausen bei Kilometer 5,7 staut sich Futterfisch, beide Kammern sind zuverlässige Anlaufstellen. Brassen und Rotaugen ziehen über die freie Fläche in der Mitte, Schleien halten sich in den ruhigen Liegestellen abseits der Fahrrinne. Durchschnittlich misst du rund 4 Meter Tiefe, an den Schleusenbereichen bis zu 6 Meter.

Welche Fische beißen am Rhein-Herne-Kanal bei Essen-Bergeborbeck?

Der Karpfen ist der häufigste Fang der Friedfischangler, dazu kommen Brassen, Rotaugen und Lauben an der Stippe. Die Raubfischseite tragen Zander und Flussbarsch, dazu der Rapfen, den Angler hier schon mit 75 Zentimetern ins Netz bekommen haben. Aal beißt vor allem zwischen Ende Mai und Anfang Oktober auf Tauwurm oder Fischfetzen, wenn er die Steinpackungen verlässt. Hecht kommt vor, bleibt aber die Ausnahme. Wer Zander sucht, findet rund um den Stadthafen bei Essen-Bergeborbeck reichlich Kanten, dessen Südseite zwischen km 16,8 und km 16,9 allerdings aus dem Erlaubnisschein fällt. Ruhiger sitzt es sich Richtung Castrop-Rauxel und kurz vor dem Übergang in den Dortmund-Ems-Kanal.

Ufer, Schifffahrt und Zugang bei Bottrop-Ebel

Zum Angeln am Rhein-Herne-Kanal brauchst du einen Fischereischein und einen Erlaubnisschein des Verbands, Gäste kaufen eine Tageskarte. Die Betriebswege am Ufer darfst du nicht befahren, du stellst das Auto also an den Brücken und Zufahrten ab und gehst das letzte Stück zu Fuß. Beide Seiten sind über befestigte Wege erreichbar, und an vielen Stellen wie bei Bottrop-Ebel hält Bus oder Bahn kurz vor dem Wasser. Im Bereich Henrichenburg hat der Schiffsverkehr immer Vorrang, Schleusen und Betriebsanlagen bleiben außen vor. Die Wasserqualität hat sich über die letzten Jahre deutlich verbessert, bei ausbleibendem Verkehr steht der Kanal oft ungewohnt klar. Dann helfen dünnere Vorfächer und ein paar Meter mehr Abstand zur Wasserkante.

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