Gewässer

Werra Strecke Hedemünden – Hann. Münden

Fischereigenossenschaft Münden
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Ein Angel-Revier über 11 km: von Hedemünden bis Werramündung
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Fang-Bedingungen
Sehr gut Am besten 6 bis 8 Uhr, in 4 Stunden
ca. 12 °C Wasser 15 km/h SW
Beste Zeit der Woche: Do 16 bis 20 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 4 Orte: Angeln am Werra bei Hedemünden, Letzter Heller und Werramündung. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Hann. Münden Revier-Sitz

km 77

Hedemünden

km 86

Letzter Heller

Pegel Letzter Heller

km 88

Werramündung

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Angeltechniken 3
FeedernGrundangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 8
Anfüttern Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Belly-Boot Verboten
Bootsangeln Verboten
Eisangeln Verboten
Angeln mit maximal zwei Ruten Hinweis
Fischereischein erforderlich Hinweis

Verein

Fischereigenossenschaft Münden

Berliner Straße 103, 34346 Hann. Münden, Niedersachsen, Deutschland

Gewässer-Profil

11,4km
Länge
116,5 m ü. NHN an der Mündung
Höhe
Angelsaison
Ganzjährig befischbar, das Angeln ist rund um die Uhr erlaubt. Schonzeiten und Mindestmaße der einzelnen Arten beachten.

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Gesamteindruck
Fischbestand
Umgebung

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Beschreibung

Zwischen Hedemünden und Hann. Münden legt die Werra ihre letzten Kilometer zurück, bevor sie am Weserstein mit der Fulda zusammenfließt und zur Weser wird. Gut elf Kilometer zieht der Fluss dort in weiten Bögen durch ein enges Tal im Landkreis Göttingen. Bewaldete Hänge stehen dicht am Wasser, dazwischen liegen Wiesen und einzelne Bäume am Ufer, der Grund ist überwiegend sandig.

Ein staugeregelter Fluss mit zwei markanten Punkten

Staugeregelte Strecken ticken anders als frei fließende. Oberhalb der Anlagen steht das Wasser ruhiger und tiefer, unterhalb bricht die Strömung auf und arbeitet Rinnen in den Sand. Genau diese Übergänge sind die Stellen, an denen sich Fisch sammelt. Die Stauanlage Letzter Heller und das Wehr am Mühlengraben bei Hedemünden geben dem Abschnitt seine beiden Fixpunkte. An beiden gilt allerdings eine Sperrstrecke, und die ist kein Formalkram, sondern wird kontrolliert. Wer ein paar hundert Meter weitergeht, findet über die Wiesenufer schnell wieder freies Wasser.

Was hier beißt und wo du ansetzt

Der Abschnitt trägt einen kräftigen Bestand an Barben und Döbeln, dazu Brachsen und Rotaugen in den ruhigeren Kehren. Gefeedert wird hier am meisten, und das passt zum sandigen Grund und zur gleichmäßigen Strömung. Räuber gehören ebenso dazu. Hecht und Zander stehen an den Strömungskanten, Rapfen jagen im Schnellwasser, und auch Welse werden gemeldet. Bleibst du im Sommer nach Sonnenuntergang, stehen die Chancen auf Aal gut. Bachforelle und Regenbogenforelle findest du eher in den zügig strömenden Passagen, gerade unterhalb der Wehre.

Bevor du losziehst

Für diesen Abschnitt gelten eigene Vorschriften, die die Rückseite des Erlaubnisscheins ersetzen. Sie regeln Angelzeiten und Rutenzahl, die Futtermenge und die Sperrstrecken an den beiden Stauanlagen. Dort stehen auch Mindestmaße, Schonzeiten und Tageshöchstfänge, und die weichen teilweise von den Nachbarstrecken an Fulda und Weser ab. Sieh sie dir vor dem ersten Wurf an und frag im Zweifel beim Bewirtschafter nach.

Zugang und Umfeld

Die Strecke ist gut erschlossen. Von Hann. Münden aus führen Wege am Wasser entlang flussaufwärts, und auch von Hedemünden und Laubach aus stehst du nach wenigen Minuten am Ufer. Rechne mit Betrieb, denn das Werratal ist Rad- und Wanderrevier. Vieles davon lässt sich umgehen, wenn du früh am Wasser bist oder die Abendstunden nutzt. Salzeinträge aus dem Kalibergbau prägen die Werra seit Jahrzehnten, im Mündungsbereich hat sich der Bestand trotzdem breit aufgestellt.

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