Gewässer

Leine Strecke Neustadt am Rübenberge

Angelverein Neustadt am Rübenberge e.V.
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Ein Angel-Revier über 46 km
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Fang-Bedingungen
Mäßig Am besten 6 bis 10 Uhr, in 6 Stunden
ca. 14 °C Wasser 26 km/h SW
Beste Zeit der Woche: Do 16 bis 20 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 7 Orte: Angeln am Leine bei Neustadt, Bordenau und Niedernstöcken. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Neustadt am Rübenberge Revier-Sitz

km 66

Neustadt

Pegel Neustadt

Basse

Blumenau (Wunstorf)

Bordenau

Helstorf

Niedernstöcken

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Angeltechniken 4
GrundangelnPosenangelnSpinnfischenStippangeln
Gewässerregeln 17
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Belly-Boot Verboten
Bootsangeln Verboten
Lagerfeuer / Grillen Verboten
Reusen / Netze / Senke Verboten
Setzkescher Verboten
Zelten / Übernachten Verboten
Erlaubnisschein ausgedruckt in Papierform mitführen Hinweis
Fahrzeuge nur an den Wegen abstellen, Wiesen nicht befahren Hinweis
Fangmeldekarte innerhalb von zwei Wochen zurücksenden Hinweis
Friedfische nur mit Einzelhaken angeln Hinweis
Höchstens ein Hecht oder Zander am Tag, zwei Forellen, Karpfen oder Schleien Hinweis
Nur die auf der Gewässerkarte markierten und beschilderten Strecken sind frei Hinweis
Oktober bis Dezember an Wochenenden abwechselnd Teilstrecken gesperrt Hinweis
Rapfen und Nase dürfen nicht gefangen werden Hinweis
Strecke Wasserfall bis Leinebrücke B6 ganzjährig gesperrt Hinweis
Zwei Handangeln, davon eine auf Raubfisch, oder eine Kopfschnurrute Hinweis

Verein

Angelverein Neustadt am Rübenberge e.V.

Theodor-Heuss-Straße 27, 31535 Neustadt am Rübenberge, Niedersachsen, Deutschland

Gewässer-Profil

5,0m
Max. Tiefe
45,9km
Länge
25 bis 45m
Breite
Angelsaison

01. Januar bis 31. Dezember

Ganzjährig befischbar. Für Hecht, Zander, Äsche und Forellen gilt vom 1. Oktober bis 31. Mai eine Schonzeit. Lachs und Meerforelle sind für Gastangler ganzjährig geschont.
Parkmöglichkeiten

Ausgewiesene Parkplätze am Wasser gibt es nicht. Fahrzeuge bleiben am Wegesrand stehen, das Befahren der Wiesen ist untersagt. Von dort sind es je nach Stelle wenige Schritte oder ein längerer Fußweg bis ans Ufer.

Zugänglichkeit

Die Ufer sind hoch und sehr unterschiedlich aufgebaut, teils dicht bewachsen. Festes Schuhwerk hilft. Mehrere Ortslagen an der Strecke sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

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Beschreibung

Zwischen Blumenau und Niedernstöcken schlängelt sich die Leine in weiten Bögen durch das Neustädter Land. Begradigt ist hier fast nichts. Der Fluss liegt 25 bis 45 Meter breit im Wiesengrund, die Strömung drückt kräftig, und die Tiefe springt an vielen Stellen von einem halben Meter auf fünf. Zwei Plätze, keine zwanzig Schritte auseinander, können sich deshalb wie zwei verschiedene Gewässer anfühlen.

Was hier beißt und wo du ansetzt

Die Artenliste ist lang, und sie hat Spitzen. Barben stehen auf den kiesigen Rauschen, Hechte lauern an den Prallhängen der Außenkurven, und in den tiefen Kolken darunter warten Zander und Aal. Welse gehören ebenfalls dazu, kleinere Exemplare hängen nachts regelmäßig als Beifang am Grundblei. Wer auf Friedfisch geht, findet an den ruhigeren Innenkurven Brachsen, Rotaugen und Alande in Stückzahl. Salmoniden ziehen ebenfalls durch, dazu kommen Karpfen, die deutlich häufiger gefangen werden, als man es einem Fluss mit dieser Strömung zutraut.

Ufer, Untergrund und der Weg ans Wasser

Der Grund wechselt ständig. Über weite Strecken ist er schlammig, dazwischen liegen Kies-, Stein- und Sandbänke, die sich beim Abloten sofort verraten. Die Ufer sind hoch und teilweise stark bewachsen, was Material und Angler fordert. Rechne mit mittleren bis schweren Gewichten, sonst hält nichts auf Position.

  • Prallhang der Außenkurve: die tiefste Rinne, erste Wahl auf Raubfisch
  • Kiesige Rausche: flach, schnell, das Barbenrevier
  • Ruhige Innenkurve mit Schlammgrund: Friedfisch und Aal
  • Einmündungen kleinerer Gräben: sammeln Futter, lohnen nach Regen

Anreise und Orientierung an der Strecke

Ausgewiesene Parkplätze am Wasser gibt es nicht. Das Auto bleibt am Wegesrand stehen, und von dort sind es mal wenige Schritte, mal ein ordentlicher Fußweg über die Wiesen. Genau das hält die attraktiven Plätze frei. Als Orientierungspunkte dienen die Ortslagen entlang des Flusses, von Bordenau über Neustadt am Rübenberge, Basse und Helstorf bis Niedernstöcken. Frei sind nur die Abschnitte, die auf der Gewässerkarte zum Erlaubnisschein markiert und am Ufer beschildert sind. Die befischbare Uferseite wechselt dabei mehrfach, und zwischen dem Wasserfall in Neustadt und der Leinebrücke der B6 ist ganzjährig zu. Ein Blick auf die Karte vor der ersten Tour spart viel Lauferei.

Wann sich die Tour lohnt

Nach ergiebigem Regen steigt die Leine schnell und färbt sich ein. Dann ziehen Aale und Welse dicht unters Ufer, während das Spinnfischen schwierig wird. Bei klarem, niedrigem Wasser im Spätsommer dreht sich das um, dann kommen Barbe und Döbel an die Reihe. Der Pegel in Neustadt ist der beste Anhaltspunkt für die Planung. Schonzeiten, Sperrstrecken und die Regeln für Gastangler weichen von den allgemeinen Landesvorgaben ab, deshalb vorher beim bewirtschaftenden Verein prüfen.

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