Küstenkanal
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 10 Orte: Angeln am Küstenkanal bei Schleuse Oldenburg, Kampe (Friesoythe) und Schleuse Dörpen. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Oldenburg bis Dörpen Revier-Sitz
Schleuse Oldenburg
Hundsmühlen
Jeddeloh II
Edewechterdamm
Kampe (Friesoythe)
Hilkenbrook
Bockhorst (Emsland)
Neulehe
Schleuse Dörpen
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Beschreibung
Der Küstenkanal zieht sich von der Schleuse Oldenburg quer durch das Ammerland, den Landkreis Cloppenburg und das Emsland bis zur Schleuse Dörpen. Zwischen Kilometer 1,7 und 64 gilt eine gemeinsame Kanalkarte, dahinter steht eine Befischungsgemeinschaft aus vier Anliegervereinen. Für dich sind das rund 62 Kilometer Wasser auf einem Erlaubnisschein, vom Stadtrand Oldenburgs bis kurz vor die Ems.
Ein Kanal mit klarer Kante
Wer zum ersten Mal hier steht, sieht vor allem gerade Linien. Die Struktur liegt unter Wasser. Zur Fahrrinne hin fällt der Grund auf rund 3,50 Meter ab, davor läuft eine Böschung aus Steinschüttung aus, mal flacher, mal steiler. Diese Kante ist die spannendste Stelle am ganzen Kanal. Weißfisch steht tagsüber gern über dem flachen Teil, Räuber ziehen an der Abbruchkante entlang. An Brückenpfeilern, Wendestellen, Sperrtoren und Einmündungen bricht die Monotonie auf, und dort lohnt der längere Ansitz.
Von Oldenburg bis Dörpen
Die Strecke lässt sich gut in Etappen denken. Im Osten, zwischen Oldenburg und Jeddeloh II, liegt der Kanal noch stadtnah und ist über viele Brücken erreichbar. In der Mitte, rund um Edewechterdamm und Kampe, wird es ruhig und du hast lange Uferabschnitte für dich allein. Weiter westlich, vom Sperrtor bei Sedelsberg über Bockhorst bis Neulehe, führt der Kanal durch offenes Moor. Wind spielt dort eine große Rolle. Ein Platz im Schutz der Böschung ist manchmal mehr wert als die beste Montage.
Schiffe, Sog und ein bisschen Respekt
Der Kanal ist eine Bundeswasserstraße der Klasse IV, hier fahren beladene Binnenschiffe. Ihr Sog zieht Ruten von der Ablage und schiebt Wasser über die Böschung, also stell dein Gerät weit genug zurück und rechne mit plötzlichen Strömungswechseln. Vom Boot aus darfst du angeln, die Schleusenbereiche in Oldenburg und Dörpen bleiben tabu. Von einem Belly-Boot raten die Vereine wegen der Sogwirkung ausdrücklich ab.
Bevor du losfährst
Für die Strecke brauchst du die Kanalkarte oder eine Mitgliedschaft in einem der Anliegervereine. Eine Fangliste gehört ans Wasser und wird sofort ausgefüllt. Seitenkanäle und seitliche Einmündungen zählen nicht zur Strecke und dürfen nicht befischt werden. Welche Schonzeiten, Mindestmaße und Fangbegrenzungen gerade gelten, fragst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein nach. Die Regeln am Küstenkanal weichen an mehreren Stellen von dem ab, was du sonst in Niedersachsen kennst.