Gewässer

Elbe Tideelbe (Kehdingen)

Anglerverband Niedersachsen e.V.
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Fang-Bedingungen
Gut Am besten 6 bis 10 Uhr, in 6 Stunden
30,0 °C Wasser 571 cm · Auflaufend 25 km/h SW
Beste Zeit der Woche: Mi 15 bis 21 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Pegel, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 2 Orte: Angeln am Elbe bei Brokdorf. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Freiburg (Elbe) Revier-Sitz

km 685

Brokdorf

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Angeltechniken 4
FeedernGrundangelnPosenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 5
Nachtangeln Erlaubt
Lagerfeuer / Grillen Verboten
Reusen / Netze / Senke Verboten
Setzkescher Verboten
Zelten / Übernachten Verboten

Verein

Anglerverband Niedersachsen e.V.

Brüsseler Straße 4, 30539 Hannover, Niedersachsen, Deutschland

Gewässer-Profil

ca. 0 m ü. NHN (Tidegewässer)
Höhe
Angelsaison
Ganzjährig befischbar (Tidegewässer). Schonzeiten der jeweiligen Arten beachten.

Bewertungen

Gesamteindruck
Fischbestand
Umgebung

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Beschreibung

Tideelbe bei Freiburg: wo der Strom mit den Gezeiten atmet

Am Kehdinger Ufer der Elbe, direkt vor Freiburg, bekommst du Fluss-Angeln unter Tide-Bedingungen. Hier schiebt zweimal am Tag das Wasser elbabwärts und wieder herauf, und genau dieser Wechsel bestimmt, wann und wo etwas geht. Der Strom ist breit, das Ufer flach und vom Deich geprägt, dahinter beginnt das offene Marschland. Wer den richtigen Tidenstand erwischt, fischt hier auf einen Abschnitt, der Richtung Außenelbe schon den Brackwasser-Charakter der Nordsee mitbringt.

Was die Strömung dir vor die Rute spült

Der Hauptstrom und die strömungsstarken Kanten sind dein Revier, wenn du es auf Grund versuchst. Aal und Flunder stehen gern in diesen Bereichen, vor allem in den Dämmerstunden und nach Einbruch der Dunkelheit. Auf Grundmontage mit Wurm oder Fischfetzen lässt sich beides gut beangeln, sobald das Wasser zu laufen beginnt. Die Tide arbeitet dabei für dich: Mit ablaufendem Wasser werden Futterpartikel und Kleinfische bewegt, und die Räuber stellen sich genau an diese Bänder.

Der Stint zieht jedes Frühjahr aus der Nordsee in die Elbe, und mit ihm kommen die Jäger. Zander gilt als das Aushängeschild des Stroms, dazu kommen Hecht und Barsch, die in Tidegewässern reichlich vertreten sind. Auf Gummifisch oder Wobbler an der Kante zwischen Flach und Fahrrinne kannst du gezielt nach ihnen suchen. Wer es ruhiger mag, findet im langsameren Wasser Brachse, Rotauge und Döbel, und mit etwas Glück steigt eine kräftige Barbe oder ein Karpfen ein. Auch Welse sind im Strom unterwegs.

So gehst du den Abschnitt an

Plane deinen Ansitz immer um die Gezeiten herum. Die letzten Stunden vor Hochwasser und die erste Phase des ablaufenden Wassers sind erfahrungsgemäß die aktivsten. Festes Schuhwerk lohnt sich, das Ufer ist schlickig und im Tidenhub schnell überspült, also halte Abstand zur Wasserlinie und behalte den steigenden Pegel im Blick. Wind aus West drückt zusätzlich Wasser herein und kann den Pegel über die Vorhersage heben.

Das Revier wird vom Anglerverband Niedersachsen betreut, der die Elbe-Strecken als Verbandsgewässer führt. Welche Karten es für diesen Abschnitt gibt und welche Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten, klärst du am besten direkt beim Verein, bevor du losziehst. Dann steht einem langen Tag am Tidestrom nichts im Weg. Petri Heil.

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