Gewässer

Elbe AVN-Verbandsstrecke

Anglerverband Niedersachsen e.V.
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Ein Angel-Revier über 21 km: von Lauenburg/Elbe bis Geesthacht
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Fang-Bedingungen
Mäßig Am besten 6 bis 8 Uhr, in 6 Stunden
ca. 14 °C Wasser 412 cm · Normalwasser 23 km/h SW
Beste Zeit der Woche: Do 16 bis 21 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Pegel, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 5 Orte: Angeln am Elbe bei Lauenburg/Elbe, Tespe und Geesthacht. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Lauenburg–Geesthacht Revier-Sitz

km 570

Lauenburg/Elbe

Pegel Hohnstorf

km 574

Artlenburg

Pegel Artlenburg

km 579

Tespe

Pegel Hohnstorf

km 584

Geesthacht

Pegel Geesthacht

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Angeltechniken 4
FeedernGrundangelnPosenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 11
Angelschirm / Wetterschutz Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Belly-Boot Verboten
Bootsangeln Verboten
Futterboot Verboten
Reusen / Netze / Senke Verboten
Setzkescher am niedersächsischen Ufer Verboten
Zelten / Übernachten Verboten
Angeln mit maximal drei Handangeln Hinweis
Begehungsverbote in Naturschutzgebieten Hinweis

Verein

Anglerverband Niedersachsen e.V.

Brüsseler Straße 4, 30539 Hannover, Niedersachsen, Deutschland

Gewässer-Profil

20,9km
Länge
Angelsaison
Ganzjährig vom Ufer befischbar. Spinnangelverbot vom 15.03. bis 15.05. zum Schutz laichender Zander. Schonzeiten der Arten beachten.
Zugänglichkeit

Beangelung ausschließlich vom Ufer. In Naturschutzgebieten entlang der Strecke gelten teils saisonale, teils ganzjährige Begehungsverbote.

Bewertungen

Gesamteindruck
Fischbestand
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Beschreibung

Die Elbe zwischen Lauenburg und Geesthacht

Auf rund 21 Kilometern zieht die Elbe zwischen Lauenburg und Geesthacht durch das norddeutsche Tiefland, und genau dieser Abschnitt hat einen besonderen Reiz: Das Wehr bei Geesthacht markiert die Tidegrenze, oberhalb davon fließt der Strom frei und ungestaut. Du angelst an einem lebendigen Fluss mit kräftiger Strömung, ausgedehnten Buhnenfeldern und ruhigeren Kehrwassern dahinter. Bewirtschaftet wird die Strecke gemeinsam vom Anglerverband Niedersachsen und dem Landessportfischerverband Schleswig-Holstein, das niedersächsische Ufer liegt auf der linken Seite in Fließrichtung.

Was hier schwimmt

Die Artenvielfalt ist das große Pfund dieses Abschnitts. Jährliche Bestandserhebungen weisen regelmäßig zahlreiche Fischarten nach, vom Aal über kapitale Brachsen bis zum Rapfen, der an den Strömungskanten richtig zuhause ist. Räuberangler stellen vor allem dem Zander nach, der zwischen Steinpackungen und in den tieferen Rinnen steht. Der Wels wird von Jahr zu Jahr häufiger und sorgt für die ganz großen Drills. Dazu kommen Döbel und Aland im schnelleren Wasser sowie Rotaugen und Schleien in den ruhigeren Bereichen. Wer es auf Weißfisch anlegt, findet an den Buhnenköpfen verlässlich Anschluss.

So gehst du die Strecke an

Die Buhnenfelder sind die Schlüsselstellen. In der Strömungskante vor dem Buhnenkopf sammelt sich Futter, dahinter beruhigt sich das Wasser und bietet Standplätze für Raubfisch und Brachse. Mit dem Grundblei oder dem Feeder hältst du den Köder sauber im Strom, beim Spinnfischen lohnt es sich, die Übergänge zwischen schnellem und langsamem Wasser systematisch abzusuchen. Beangelt wird ausschließlich vom Ufer, das Fischen vom Boot ist auf der gesamten Strecke nicht gestattet. Plane genug Zeit fürs Erkunden ein, denn die produktiven Spots wechseln mit Pegel und Jahreszeit.

Bevor du losziehst

Ein paar Dinge solltest du im Kopf behalten. Entlang des Stroms liegen mehrere Naturschutzgebiete, in denen teils saisonale, teils ganzjährige Begehungsverbote gelten. Welche Bereiche betroffen sind und welche Mindestmaße und Schonzeiten gerade aktuell sind, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verein. Ob und welche Gastkarten es für die Strecke gibt, erfährst du ebenfalls dort. Pack die Wathose besser ein, an den steinigen Ufern hilft fester Tritt. Petri Heil an der Elbe.

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