Dortmund-Ems-Kanal
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 3 Orte: Angeln am Dortmund-Ems-Kanal bei Hanekenfähr, Lingen (Ems) und Geeste-Osterbrock. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Hanekenfähr
Lingen (Ems) Revier-Sitz
Geeste-Osterbrock
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
01. Januar bis 31. Dezember
Die Ufer sind durchgehend mit Steinen befestigt, eben und leicht begehbar, bei Nässe aber rutschig. Achte auf den ganzjährigen Schiffsverkehr und den Sog vorbeifahrender Frachter.
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Beschreibung
Zwischen Hanekenfähr und Geeste zieht der Dortmund-Ems-Kanal schnurgerade an Lingen vorbei. Diese 15,5 Kilometer bewirtschaftet der Fischereiverein 1888 Lingen. Wilde Uferlandschaft findest du hier nicht, dafür eine klar gebaute Wasserstraße mit Steinschüttung, kurzen Wegen zum Wasser und gepflegten, durchgehend begehbaren Ufern.
Von Hanekenfähr bis auf Höhe Geeste
Im Süden beginnt die Strecke dort, wo sich Ems und Kanal bei Hanekenfähr trennen. Im Norden endet sie bei Kanalkilometer 155,5 auf Höhe von Geeste, unweit von Osterbrock. Dazwischen gehören die Alte Fahrt und der Alte Hafen in Lingen dazu, zwei ruhigere Bereiche abseits der Fahrrinne, in denen das Wasser deutlich weniger arbeitet als im Hauptkanal. Wer mit leichtem Gerät unterwegs ist oder Kinder dabei hat, ist dort besser aufgehoben als an der offenen Strecke.
Was hier beißt und wo du ansetzt
Den Löwenanteil der gemeldeten Fänge stellen Barsch und Rotauge, dicht gefolgt von Grundeln. Barsche stehen im Kanal fast immer an Kanten, an den Einfahrten der Häfen und an jedem Wechsel im Steinbett, deshalb bringt Suchen mehr als Sitzenbleiben. Für Weißfisch und Brassen lohnt die Feederrute mit ruhiger Futterspur, weil die Schwärme im Kanal wandern und du sie an den Platz holen musst. Auf Zander und Hecht läuft es an den Übergängen zur Alten Fahrt und rund um die Hafeneinfahrten am besten. Aal wird jedes Jahr in dreistelliger Zahl gemeldet, dazu kommen Wels, Rapfen und Barbe in kleinerer Stückzahl. Grundeln gehören inzwischen zum Alltag am Kanal, sie sind nach dem Fang sofort zu töten und dürfen nicht zurück ins Wasser.
Steinkante, Sog und Schiffsverkehr
Der Kanal ist Bundeswasserstraße, und das merkst du an jedem Angeltag. Große Tanker und Sportboote sind das ganze Jahr über unterwegs, der Sog reißt Montagen von der Kante und lässt den Wasserstand am Ufer kurz absacken. Lass die Rute nicht unbeaufsichtigt liegen und plane das Blei eine Nummer schwerer, als du es vom stehenden Gewässer kennst. Die Ufer sind durchgehend mit Steinen befestigt und gut begehbar, gleichzeitig sind sie bei Nässe rutschig. Ein Kescher mit langem Stiel ist an der geraden Kante kein Luxus.
Bevor du an den Kanal fährst
Gastkarten gibt der Verein selbst aus, online und an mehreren Ausgabestellen in und um Lingen. Ein gültiger Fischereischein gehört dazu. Wasserfahrzeuge sind an der Strecke nicht zugelassen, ebenso wenig das Angeln von Brücken und anderen Bauwerken, und rund um Wehre und Fischtreppen bleibt ein Sicherheitsabstand frei. Welche Regeln in der laufenden Saison genau gelten, steht in der Gewässerordnung zur Karte. Kläre das vor dem ersten Wurf beim Verein, das kostet fünf Minuten und erspart dir Ärger am Wasser.