Voßkanal
Auf der Karte
Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 3 Orte: Angeln am Voßkanal bei Zehdenick, Höpen und Bischofswerder. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Zehdenick Revier-Sitz
Höpen
Bischofswerder
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Fahrzeug an einer der Zufahrten zum Kanal abstellen und die Strecke von dort zu Fuß ablaufen.
Ein Feldweg begleitet den Kanal und wechselt dabei die Uferseite. Der Ufersaum ist locker mit Bäumen bestanden, freie Angelplätze gibt es reichlich.
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Beschreibung
Zwischen Zehdenick und dem kleinen Höpen läuft der Voßkanal fast schnurgerade durch den Landkreis Oberhavel. Gut sieben Kilometer und rund 22 Hektar Wasserfläche misst der Abschnitt, den der Kreisanglerverband Gransee bewirtschaftet. Verwinkelt ist hier nichts. Du siehst ein klares Band Wasser, lockeren Baumbestand am Ufer und einen Weg, der mal links, mal rechts mitläuft.
Strömung, Sand und ein paar tiefe Löcher
Der Kanal gehört zur Oberen Havel-Wasserstraße und führt spürbar Zug. Das Wasser bleibt dadurch sauerstoffreich, und der überwiegend sandige Grund fällt an einzelnen Stellen deutlich tiefer ab. Genau in diesen Vertiefungen stehen auch die kapitalen Welse, für die der Kanal bekannt ist. Ansonsten prägt Gleichmaß die Strecke: ähnliche Breite, ähnliche Tiefe, wenig auffällige Struktur. Wer fängt, findet die kleinen Unterschiede. Brückenpfeiler, Einmündungen, Uferabbrüche und die Kanten der Fahrrinne sind die Punkte, an denen sich Fisch sammelt.
Was hier beißt und wo du ansetzt
Räuber stehen strömungstypisch. Rapfen jagen im offenen Wasser und verraten sich an der Oberfläche, Zander und Barsch halten sich an der Kante, Hecht bevorzugt die ruhigeren Ecken hinter Bewuchs. Für Friedfischangler ist der Kanal ein klassisches Feedergewässer, weil sich Brassen und Rotaugen gut über einen festen Futterplatz binden lassen. Schleie und Karpfen kommen ebenfalls vor, meist dort, wo der Uferbewuchs dichter wird.
- Spinnfischen: leichtes Gerät, weil du viel Strecke abgehst statt lange an einem Platz zu stehen.
- Feedern: Futterkorb mit genug Gewicht, sonst wandert die Montage mit dem Zug ab.
- Ansitz auf Wels: die tieferen Abschnitte suchen, flach ist die Strecke schnell abgefischt.
Anfahrt und Orientierung an der Strecke
Am einfachsten stellst du das Auto an einer der Zufahrten ab und gehst den Kanal zu Fuß an. Der begleitende Feldweg wechselt die Seite, ein Blick auf die Karte lohnt sich also, bevor du dich für ein Ufer entscheidest. Im Norden endet das Revier dort, wo der Kanal in Zehdenick auf die Havel trifft, im Süden beim Weiler Höpen. Genau ab Höpen bewirtschaftet ein anderer Kreisanglerverband weiter, bis hinunter zur Schleuse Bischofswerder und zur Liebenwalder Schleuse. Das solltest du wissen, wenn du am Wasser entlangwanderst.
Bevor du losfährst
Bewirtschaftet wird der Abschnitt vom Kreisanglerverband Gransee im Landesanglerverband Brandenburg. Welche Karte du brauchst, welche Schonzeiten gelten und was für das Nachtangeln vorausgesetzt wird, klärst du am besten direkt beim Verband oder in einer der Verkaufsstellen in der Region. Die Angaben ändern sich von Saison zu Saison, und am Wasser zählt der Erlaubnisschein, den du dabei hast.