Gewässer

Havel-Oder-Wasserstraße Hohensaaten bis km 104,14

Landesanglerverband Brandenburg e.V.
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Ein Angel-Revier über 11 km: von Hohensaaten bis Streckenende bei Stolpe
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Fang-Bedingungen
Sehr gut Am besten 6 bis 8 Uhr, in 5 Stunden
ca. 14 °C Wasser 19 km/h SW
Beste Zeit der Woche: heute 6 bis 8 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 5 Orte: Angeln am Havel-Oder-Wasserstraße bei Hohensaaten, Lunow und Streckenende bei Stolpe. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

km 93

Hohensaaten

Pegel Hohensaaten West Ap

km 99

Friedrichsthaler Wasserstraße Revier-Sitz

km 99

Lunow

km 102

Stolzenhagen

km 104

Streckenende bei Stolpe

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Zielfische 20
AalAlandBarschBrachseDöbelGiebelGüsterHaselHechtKarpfenKaulbarschQuappeRapfenRotaugeRotfederSchleieUkeleiWelsZanderZope
Angeltechniken 3
Gewässerregeln 21
Anfüttern Erlaubt
Angelschirm / Wetterschutz Erlaubt
Belly-Boot Erlaubt
Bootsangeln Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Reusen / Netze / Senke Erlaubt
Setzkescher Erlaubt
Futterboot Verboten
Zelten / Übernachten Verboten
Angelverbot im Umkreis von 50 Metern um Biberburgen Hinweis
Deichvorland am Lunow-Stolper Polder nur auf gekennzeichneten Wegen queren Hinweis
Fangbuch mitführen und entnommene Fische sofort eintragen Hinweis
Fische dürfen längstens bis zum Ende des Angeltages gehältert werden Hinweis
Höchstens drei Fische am Tag, davon höchstens zwei derselben Art Hinweis
Höchstens zwei Handangeln, beim Spinn- oder Fliegenfischen nur eine Hinweis
Im Nationalpark höchstens 5 Liter Lockfutter je Angler und Tag Hinweis
LAVB-Mitgliedsmarke plus Oderkarte oder eine Tages-, Wochen- oder Jahreskarte des Fischereibetriebs Hinweis
Vom 1. Februar bis 30. Juni 300 Meter Abstand zu Horsten, für Seeadler ab 1. Januar Hinweis
Vom Boot nur vor Anker angeln, Schleppangeln verboten, Elektromotor bis 1 Kilowatt Hinweis
Wetterschutz ohne Zeltboden, höchstens 12 Stunden an derselben Stelle Hinweis

Verein

Landesanglerverband Brandenburg e.V.

Zum Elsbruch 1, 14558 Nuthetal, Brandenburg, Deutschland

Gewässer-Profil

11,2km
Länge
40 bis 60m
Breite
Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Schonzeiten und Mindestmaße der einzelnen Arten beim Verband erfragen. Im Nationalpark kommen Abstands- und Zugangsregeln dazu.

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Fischbestand
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Beschreibung

Ab der Westschleuse Hohensaaten läuft der Schifffahrtskanal der Havel-Oder-Wasserstraße schnurgerade nach Norden, am westlichen Rand des unteren Odertals entlang. Die vom Landesanglerverband gepachtete Strecke endet nach gut 11 Kilometern bei Kilometer 104,14 kurz vor Stolpe. Dazwischen liegen Lunow und Stolzenhagen, zwei Orte, an denen du ohne lange Wege ans Wasser kommst.

Ein Kanal ohne Strömung, aber mit Verkehr

Der Kanal ist als Wasserstraße der Klasse IV ausgebaut und trägt bis zu 2 Meter Abladetiefe. Für dich heißt das gleichmäßige Böschungen, ein sauber ausgeräumtes Profil und so gut wie keine Strömung. Struktur findest du deshalb selten in der Mitte, sondern an den Kanten. Steinschüttungen, Dalben, Anleger und die Mündungen der Gräben aus dem Polder sind die Stellen, an denen sich Fisch sammelt. Berufsschifffahrt läuft hier täglich. Wer nah am Fahrwasser ansitzt, holt seine Montage besser rechtzeitig ein.

Womit du rechnen kannst

Der Bestand ist der der Oder, weil Kanal und Strom über die Schleusen zusammenhängen. Barsch steht an den Steinpackungen, Hecht und Zander jagen an den Kanten, und im Sommer ziehen Rapfen und Aland oben. Auf Grund kommen Brassen, Güster und Karpfen, dazu Wels und Aal, die beide besser in der Dämmerung beißen. Weißfisch ist reichlich da, was die Strecke auch für leichte Grundmontagen interessant macht.

Der Nationalpark redet mit

Östlich des Kanals beginnt der Nationalpark Unteres Odertal, und seine Fischereiverordnung reicht bis ins Wasser hinein. Sie nennt die Bundeswasserstraßen ausdrücklich und begrenzt dort die Futtermenge. Rund um Biberburgen gilt ein Mindestabstand, im Frühjahr kommen Schutzkreise um Greifvogelhorste dazu, und das Deichvorland am Lunow-Stolper Polder darfst du nur auf gekennzeichneten Wegen queren. Für die Polder selbst gelten noch einmal eigene, engere Regeln. Der Kanal gehört nicht dazu.

Wie du die Strecke angehst

Der Süden bei Hohensaaten ist der bequemste Einstieg, weil Schleuse, Hafenbecken und die Verbindung zur Oder dort auf engem Raum liegen und das Wasser ständig in Bewegung bleibt. Nach Norden hin wird es ruhiger. Bei Lunow und Stolzenhagen führen Wege vom Ort direkt an die Böschung, ab dort lohnt es sich, die Strecke zu Fuß abzugehen und die Kanten abzuklopfen. Am Nordende bei Kilometer 104,14 ist Schluss. Der Kanal läuft weiter Richtung Schwedt und Friedrichsthal, diese Strecke nicht. Das nördliche Stück zwischen der Brücke Gatow und der Westoder ist ein eigenes Revier mit eigener Karte, dazwischen liegt kein Angelwasser des Verbandes. Wer nicht im Verband ist, kommt über eine Tages-, Wochen- oder Jahreskarte des Fischereibetriebs ans Wasser. Welche Karte du brauchst und was gerade gilt, prüfst du vor der Tour.

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