Gewässer

Elbe Stadtstrecke Wittenberge, km 447,6–459,5 + Hafen

Kreisanglerverband Perleberg e.V.
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Ein Angel-Revier über 12 km: von Hinzdorf bis Wittenberge
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Fang-Bedingungen
Ruhig Am besten heute 13 bis 15 Uhr
ca. 14 °C Wasser 83 cm · Niedrigwasser 20 km/h SW
Beste Zeit der Woche: Fr 17 bis 20 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Pegel, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 2 Orte: Angeln am Elbe bei Hinzdorf und Wittenberge. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

km 449

Hinzdorf

Pegel Scharleuk

km 455

Wittenberge Revier-Sitz

Pegel Wittenberge

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Angeltechniken 4
FeedernGrundangelnPosenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 9
Anfüttern Erlaubt
Angelschirm / Wetterschutz Erlaubt
Belly-Boot Erlaubt
Bootsangeln Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Reusen / Netze / Senke Erlaubt
Setzkescher Erlaubt
Futterboot Verboten

Verein

Kreisanglerverband Perleberg e.V.

Lenzener Straße 75a, 19322 Wittenberge, Brandenburg, Deutschland

Gewässer-Profil

11,9km
Länge
Angelsaison
Ganzjährig befischbar, Schon- und Sperrzeiten der Fischarten beachten

Bewertungen

Gesamteindruck
Fischbestand
Umgebung

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Beschreibung

Elbe bei Wittenberge: Stromangeln zwischen Buhnen und Hafenbecken

Auf rund zwölf Flusskilometern zwischen Höhe Hinzdorf und dem Hafen Wittenberge zeigt sich die Elbe von ihrer ganzen Breite. Hier strömt ein großer, lebendiger Strom an dir vorbei, gegliedert von einer langen Reihe Buhnen, die sich quer ins Wasser schieben. Genau diese Buhnen machen den Abschnitt aus: Vor jedem Steinkopf dreht das Wasser, dahinter beruhigt es sich im Kessel. Diese Wechsel aus Stromkante und Stillwasser sind die Adressen, an denen sich Fische sammeln, und sie geben dir an einem so weiten Gewässer handfeste Orientierung.

Wo die Fische stehen

Die Buhnenkessel sind das Herzstück. In der ruhigen Kehrströmung hinter dem Stein warten Weißfische, und wo Weißfisch ist, sind die Räuber nicht weit. An der Strömungskante davor patrouillieren Zander und Rapfen, während in den tieferen, ausgespülten Löchern der Kessel kapitale Welse liegen. Mit Karpfen, Barben und Brachsen sind auch für Friedfischangler dicke Brocken drin. Ein eigener Hotspot ist der Hafen Wittenberge: Das ruhigere Hafenbecken und die Mündung der Stepenitz am Hafeneingang ziehen Raubfisch an und sind besonders dann Gold wert, wenn der Strom draußen nach Regen Hochwasser führt und trüb wird.

So gehst du den Strom an

Das Spinnfischen entlang der Buhnen ist hier die Paradedisziplin. Du arbeitest dich von Kopf zu Kopf, fächerst die Kessel ab und hältst den Köder dicht an der Strömungskante. Wer es ruhiger mag, legt mit Grundmontage oder Feeder im Kessel ab und lässt den Strom die Arbeit machen. Auf Wels führt der Weg über kräftiges Gerät und große Köder in den tiefen Rinnen. Der Wasserstand entscheidet viel: Bei mittlerem Pegel fischt sich der Abschnitt am angenehmsten, bei Hochwasser verlagert sich alles in die strömungsberuhigten Bereiche und in den Hafen.

Bewirtschaftet wird die Strecke vom Kreisanglerverband Perleberg innerhalb des Landesanglerverbands Brandenburg. Welche Karten es für Strecke und Hafen gibt und welche Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten, klärst du am besten direkt beim Verein. Dann steht einem langen Tag am großen Strom nichts im Weg. Petri Heil!

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