Hohenzollernkanal
Auf der Karte
Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 2 Orte: Angeln am Hohenzollernkanal bei Berlin-Plötzensee und Westhafen. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Westhafen Revier-Sitz
Berlin-Plötzensee
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Parken nur auf ausgewiesenen Flächen. Das Gewässerumland darf mit Fahrzeugen nur auf öffentlichen oder ausgeschilderten Wegen befahren werden.
Ufer, Anlandungen und Wasserbauwerke dürfen zum Angeln auf eigene Gefahr betreten werden. Ausgeschilderte Angelplätze für Menschen mit Behinderung sind bei Bedarf zu räumen.
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Beschreibung
Zwischen dem Westhafen und der Schleuse Plötzensee liegt ein knapper Kilometer Stadtkanal, den der DAV Landesverband Berlin als eigenes Revier führt. Amtlich heißt die Wasserstraße Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal, im Gewässerverzeichnis des Verbands steht der Abschnitt als Hohenzollernkanal. Kurz wirkt die Strecke nur auf der Karte. Weil sich der Kanal vor der Schleuse zum Kolk weitet, liegen hier rund fünf Hektar Wasser, mitten in Berlin-Wedding.
Was das Wasser hier ausmacht
Der Kanal ist Bundeswasserstraße und Arbeitsgewässer. Frachter laufen den Westhafen an, Sportboote schleusen durch, und das Ufer ist über weite Strecken mit Spundwand und Steinschüttung gefasst. Für dich bedeutet das klare Kanten, kaum Kraut und Tiefe direkt vor den Füßen. Der Kolk vor der Schleuse ist die Ausnahme. Dort wird das Wasser deutlich breiter und ruhiger, und der Übergang von der Fahrrinne in diesen ruhigen Teil lohnt den ersten Blick.
Die Schleuse prägt den Rhythmus. Während einer Schleusung kommt Zug ins Wasser, danach steht es wieder still. Wer sich ein, zwei Durchgänge ansieht, bevor er auspackt, versteht die Strömungskanten schneller als über jede Beschreibung.
Was hier beißt und wo du ansetzt
Der Bestand ist typisch für einen Berliner Kanal und breit gemischt. Als sehr häufig gemeldet sind Kaulbarsch und Ukelei, dicht dahinter Aal, Brachse und Rotauge. Barsch und Zander tauchen regelmäßig auf, Hecht, Karpfen, Schleie und Rapfen bleiben Einzelbegegnungen. Wer auf Weißfisch geht, findet an der Spundwand entlang fast durchgängig Fisch. Fein bebleite Posenmontagen oder ein leichtes Feedergerät reichen völlig.
Auf Raubfisch lohnt der Bereich um den Kolk. Dort trifft flaches, ruhiges Wasser auf die tiefe Rinne, und genau an dieser Kante stehen Barsch und Zander. Abends und in der Nacht ziehen sie höher, tagsüber sitzen sie tiefer an der Spundwand. Aale nehmen den Tauwurm am Grund, sobald es dunkel wird.
Zugang und Umfeld
Beide Ufer sind zu Fuß erreichbar. Nördlich führt der Weg am Kolk entlang Richtung Plötzensee, südlich läuft der Uferweg auf die Schleuse zu. Parken funktioniert nur auf ausgewiesenen Flächen, das Gewässerumland darfst du nicht befahren. Rechne mit Betrieb. Radfahrer, Spaziergänger und Berufsschifffahrt gehören hier dazu, ein sperriger Aufbau quer über den Weg macht dich schnell unbeliebt.
Angelberechtigungen laufen über den DAV Landesverband Berlin, Tages- und Wochenkarten gibt es in der Geschäftsstelle und in Berliner Angelgeschäften. Welche Geräte, Schonzeiten und Sperrzeiten gerade gelten, klärst du am besten direkt beim Verband, bevor du losfährst.