Gewässer

Eider Untere Eider (Friedrichstadt bis Bollwerk Tönning)

Fischereigenossenschaft Untere Eider
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Ein Angel-Revier über 16 km: von Nordfeld bis Eider-Sperrwerk
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Fang-Bedingungen
Gut Am besten 6 bis 10 Uhr, in 6 Stunden
ca. 14 °C Wasser 23 km/h W
Beste Zeit der Woche: heute 6 bis 10 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 6 Orte: Angeln am Eider bei Nordfeld, Eiderbrücke B5 Tönning und Eider-Sperrwerk. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

km 78

Nordfeld

Pegel Nordfeld Unterwasser

km 83

Friedrichstadt Revier-Sitz

Pegel Friedrichstadt Strassenbrücke

km 96

Lehe (Dithmarschen)

km 99

Eiderbrücke B5 Tönning

km 100

Tönning

Pegel Tönning

km 110

Eider-Sperrwerk

Pegel Eider-Sperrwerk Bp

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Angeltechniken 3
FeedernGrundangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 5
Bootsangeln Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Angeln nur an den ausgewiesenen Angelstellen Hinweis
Naturschutzgebiet Oldensworter Vorland ausgenommen Hinweis
Strecke Nordfeld bis Friedrichstadt an Berufsfischer verpachtet Hinweis

Verein

Fischereigenossenschaft Untere Eider

Rosenstraße 7, 25774 Lehe, Schleswig-Holstein, Deutschland

Gewässer-Profil

15,0m
Max. Tiefe
4,5m
Ø Tiefe
16,3km
Länge
80 bis 200m
Breite
Angelsaison
Schonzeiten und Mindestmaße richten sich nach dem Fischereirecht Schleswig-Holsteins. Vor dem Angeln bei der Genossenschaft oder der Ausgabestelle erfragen.
Parkmöglichkeiten

Die Genossenschaft gibt eine Übersichtskarte des Angelgebiets heraus, in der die Angelstellen und die zugehörigen Parkplätze zwischen Friedrichstadt und Tönning eingezeichnet sind.

Zugänglichkeit

Geangelt wird nur an den ausgewiesenen Stellen, unter anderem an der Eisenbahnbrücke unterhalb von Friedrichstadt, am Großen Sielzug bei Freesenkoog, am Reimersbuder Sielzug und kurz vor der Straßenbrücke bei Tönning.

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Beschreibung

Zwischen Friedrichstadt und Tönning ist die Eider kein ruhiger Marschfluss mehr, sondern ein Tidegewässer. Zweimal am Tag drückt die Nordsee Wasser stromauf, zweimal läuft es wieder ab. Wer hier ans Wasser fährt, plant nicht nach Uhrzeit, sondern nach Tide. Schleswig-Holsteins längster Fluss zeigt auf diesen letzten Kilometern vor der Mündung sein rauestes Gesicht.

Ein breiter Strom mitten in der Marsch

Auf der Angelstrecke steht der Fluss 80 bis 200 Meter breit zwischen den Deichen. Im Mittel misst er rund 4,5 Meter, in den Außenkurven geht es auf über zehn Meter hinunter. Der Grund ist weich und schlickig, klare Kanten findest du hier kaum. Struktur bringen dafür die Sielzüge, die aus dem Hinterland in die Eider laufen. An ihren Mündungen sammelt sich Nahrung, und genau dort stehen die Fische.

Was hier beißt und wann

Der Aal ist der Fisch, für den die meisten kommen. Er steht reichlich im Strom, und darunter sind kapitale Stücke. Nachts, wenn er zieht, läuft der Ansitz mit der Feederrute am besten. Im Frühjahr kommen Stint und Aland in Schwärmen den Fluss herauf, im Winter liegen Flunder und Scholle auf dem Schlick. Auf Barsch, Hecht und Zander fischst du am besten mit einer langen Spinnrute und 20 bis 40 Gramm Wurfgewicht. Wer Glück hat, trifft eine Meerforelle auf dem Weg ins Süßwasser.

Wo du ansetzen kannst

Geangelt wird an ausgewiesenen Stellen entlang der Strecke. Bewährt haben sich die Eisenbahnbrücke unterhalb von Friedrichstadt, der Mündungsbereich des Großen Sielzugs bei Freesenkoog, der Reimersbuder Sielzug und das Ufer kurz vor der Straßenbrücke bei Tönning. Zu den meisten Stellen gehört ein Parkplatz, eine Übersichtskarte dazu gibt die Genossenschaft heraus.

Die Tide mitdenken

Der Wasserstand ändert sich hier um Meter, nicht um Zentimeter. Bei ablaufendem Wasser fallen die Randbereiche trocken und die Fische ziehen in die Fahrrinne, mit dem Flutstrom kommen sie zurück an die Kante. Die letzten zwei Stunden vor Hochwasser und die erste danach gelten an der Tideeider als das verlässlichste Fenster.

Wer die Strecke bewirtschaftet

Die Fischereirechte an der Tideeider verwaltet die Fischereigenossenschaft Untere Eider, eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Lehe. Erlaubnisscheine für Angler gibt sie für die Strecke von der Straßenbrücke Friedrichstadt bis zum Bollwerk Tönning aus. Oberhalb davon, zwischen Nordfeld und Friedrichstadt, liegt die Fischerei bei den Berufsfischern. Das Naturschutzgebiet Oldensworter Vorland auf der Nordseite bleibt ausgenommen. Was im Einzelnen gilt, steht auf dem Erlaubnisschein, im Zweifel bei der Genossenschaft nachfragen.

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