Eider
Auf der Karte
Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 6 Orte: Angeln am Eider bei Nordfeld, Eiderbrücke B5 Tönning und Eider-Sperrwerk. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Nordfeld
Friedrichstadt Revier-Sitz
Lehe (Dithmarschen)
Eiderbrücke B5 Tönning
Tönning
Eider-Sperrwerk
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Die Genossenschaft gibt eine Übersichtskarte des Angelgebiets heraus, in der die Angelstellen und die zugehörigen Parkplätze zwischen Friedrichstadt und Tönning eingezeichnet sind.
Geangelt wird nur an den ausgewiesenen Stellen, unter anderem an der Eisenbahnbrücke unterhalb von Friedrichstadt, am Großen Sielzug bei Freesenkoog, am Reimersbuder Sielzug und kurz vor der Straßenbrücke bei Tönning.
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Beschreibung
Zwischen Friedrichstadt und Tönning ist die Eider kein ruhiger Marschfluss mehr, sondern ein Tidegewässer. Zweimal am Tag drückt die Nordsee Wasser stromauf, zweimal läuft es wieder ab. Wer hier ans Wasser fährt, plant nicht nach Uhrzeit, sondern nach Tide. Schleswig-Holsteins längster Fluss zeigt auf diesen letzten Kilometern vor der Mündung sein rauestes Gesicht.
Ein breiter Strom mitten in der Marsch
Auf der Angelstrecke steht der Fluss 80 bis 200 Meter breit zwischen den Deichen. Im Mittel misst er rund 4,5 Meter, in den Außenkurven geht es auf über zehn Meter hinunter. Der Grund ist weich und schlickig, klare Kanten findest du hier kaum. Struktur bringen dafür die Sielzüge, die aus dem Hinterland in die Eider laufen. An ihren Mündungen sammelt sich Nahrung, und genau dort stehen die Fische.
Was hier beißt und wann
Der Aal ist der Fisch, für den die meisten kommen. Er steht reichlich im Strom, und darunter sind kapitale Stücke. Nachts, wenn er zieht, läuft der Ansitz mit der Feederrute am besten. Im Frühjahr kommen Stint und Aland in Schwärmen den Fluss herauf, im Winter liegen Flunder und Scholle auf dem Schlick. Auf Barsch, Hecht und Zander fischst du am besten mit einer langen Spinnrute und 20 bis 40 Gramm Wurfgewicht. Wer Glück hat, trifft eine Meerforelle auf dem Weg ins Süßwasser.
Wo du ansetzen kannst
Geangelt wird an ausgewiesenen Stellen entlang der Strecke. Bewährt haben sich die Eisenbahnbrücke unterhalb von Friedrichstadt, der Mündungsbereich des Großen Sielzugs bei Freesenkoog, der Reimersbuder Sielzug und das Ufer kurz vor der Straßenbrücke bei Tönning. Zu den meisten Stellen gehört ein Parkplatz, eine Übersichtskarte dazu gibt die Genossenschaft heraus.
Die Tide mitdenken
Der Wasserstand ändert sich hier um Meter, nicht um Zentimeter. Bei ablaufendem Wasser fallen die Randbereiche trocken und die Fische ziehen in die Fahrrinne, mit dem Flutstrom kommen sie zurück an die Kante. Die letzten zwei Stunden vor Hochwasser und die erste danach gelten an der Tideeider als das verlässlichste Fenster.
Wer die Strecke bewirtschaftet
Die Fischereirechte an der Tideeider verwaltet die Fischereigenossenschaft Untere Eider, eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Lehe. Erlaubnisscheine für Angler gibt sie für die Strecke von der Straßenbrücke Friedrichstadt bis zum Bollwerk Tönning aus. Oberhalb davon, zwischen Nordfeld und Friedrichstadt, liegt die Fischerei bei den Berufsfischern. Das Naturschutzgebiet Oldensworter Vorland auf der Nordseite bleibt ausgenommen. Was im Einzelnen gilt, steht auf dem Erlaubnisschein, im Zweifel bei der Genossenschaft nachfragen.