Stausee Glauchau
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Gewässerdaten
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Gewässer-Profil
Parkplätze am Nordufer, Zufahrt über den Naundorfer Wiesenweg.
Angelstellen am West- und am Ostufer, am Nordostufer reicht ein Steg ins Wasser. Ein Rundweg von 3,2 Kilometern führt um den See.
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Beschreibung
Südwestlich von Glauchau in Sachsen liegt eine rund 40 Hektar große Wasserfläche, die man beim ersten Besuch kaum für einen Stausee hält. Gestaut wird der Mülsenbach, die Zwickauer Mulde fließt westlich daran vorbei. Angelegt wurde der Stausee Glauchau zwischen 1936 und 1938 für die Brauchwasserversorgung der örtlichen Industrie, von 1992 bis 1996 wurde er saniert. Heute ist er Naherholungsgebiet und eines der bekannteren Angelgewässer im Landkreis Zwickau.
Flach, warm und deshalb produktiv
Vier Meter sind die größte Tiefe, die du hier findest, und das prägt das ganze Gewässer. Viel Fläche über wenig Wassersäule erwärmt sich schnell, und die Fische verteilen sich im Sommer weit über die flachen Bereiche. Wer dann ansitzt, sucht Struktur statt Tiefe. In der kalten Jahreszeit dreht sich das Bild und die wenigen tieferen Zonen werden zur besten Adresse.
Die Ufer sind sehr unterschiedlich. Am Nordufer steht der steile, mit Steinen gesicherte Damm, davor liegt harter Grund. Im Süden findest du Schilfinseln und eine bewachsene Insel, das Ostufer ist dicht bewaldet, dort hängen Äste über dem Wasser und der Boden wird weicher und schlammiger.
Was hier beißt und wo du ansetzt
Der Schwerpunkt liegt auf dem Ansitz auf Karpfen und Friedfisch, und das nicht ohne Grund. Die warme Flachwasserzone bringt Futter, entsprechend gut steht der Bestand. Nach Einbruch der Dunkelheit sind Aal und Wels das Thema, dafür ist der See im Umland bekannt.
Räuberangler arbeiten die Schilfkanten und die Übergänge zwischen hartem und weichem Grund ab. Hecht und Zander lassen sich mit Kunstködern fangen, im flachen Wasser oft besser in den Randstunden als mittags. Weißfisch steht fast überall, was den See auch für einen kurzen Feierabend-Ansitz interessant macht.
Zugang und Orientierung
Der bequemste Einstieg ist das Nordufer über den Naundorfer Wiesenweg, dort gibt es Parkplätze. Am Nordostufer reicht ein Steg ins Wasser, weitere Angelstellen liegen am West- und am Ostufer. Ein Rundweg von 3,2 Kilometern führt einmal um den See, damit ist auch die andere Seite ohne Umweg erreichbar.
Der See wird nicht nur von Anglern genutzt, auf dem Wasser wird auch gesegelt und Kanu gefahren. Rechne also mit Betrieb, vor allem an warmen Wochenenden. Was am Wasser im Einzelnen gilt, steht im Erlaubnisschein und beim bewirtschaftenden Verband, dort erfährst du auch, welche Uferbereiche gesperrt sind.