Gewässer

Stausee Glauchau

Glauchau, Sachsen
Anglerverband Südsachsen Mulde/Elster e.V.
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Fang-Bedingungen
Mäßig Am besten 6 bis 8 Uhr, in 6 Stunden
ca. 13 °C Wasser 20 km/h SW
Beste Zeit der Woche: Do 16 bis 21 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Gewässerdaten

Gewässertyp 2
Zielfische 10
Angeltechniken 2
GrundangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 5
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Angeln am Staudamm und im Vogelschutzgebiet Verboten
Bootsangeln Verboten
Spinnangeln im Segelbereich zeitlich eingeschränkt Hinweis

Verein

Anglerverband Südsachsen Mulde/Elster e.V.

Max-Weigelt-Straße 22, 09221 Neukirchen/Erzgebirge, Sachsen, Deutschland

Gewässer-Profil

4,0m
Max. Tiefe
40,0ha
Fläche
Parkmöglichkeiten

Parkplätze am Nordufer, Zufahrt über den Naundorfer Wiesenweg.

Zugänglichkeit

Angelstellen am West- und am Ostufer, am Nordostufer reicht ein Steg ins Wasser. Ein Rundweg von 3,2 Kilometern führt um den See.

Bewertungen

Gesamteindruck
Fischbestand
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Beschreibung

Südwestlich von Glauchau in Sachsen liegt eine rund 40 Hektar große Wasserfläche, die man beim ersten Besuch kaum für einen Stausee hält. Gestaut wird der Mülsenbach, die Zwickauer Mulde fließt westlich daran vorbei. Angelegt wurde der Stausee Glauchau zwischen 1936 und 1938 für die Brauchwasserversorgung der örtlichen Industrie, von 1992 bis 1996 wurde er saniert. Heute ist er Naherholungsgebiet und eines der bekannteren Angelgewässer im Landkreis Zwickau.

Flach, warm und deshalb produktiv

Vier Meter sind die größte Tiefe, die du hier findest, und das prägt das ganze Gewässer. Viel Fläche über wenig Wassersäule erwärmt sich schnell, und die Fische verteilen sich im Sommer weit über die flachen Bereiche. Wer dann ansitzt, sucht Struktur statt Tiefe. In der kalten Jahreszeit dreht sich das Bild und die wenigen tieferen Zonen werden zur besten Adresse.

Die Ufer sind sehr unterschiedlich. Am Nordufer steht der steile, mit Steinen gesicherte Damm, davor liegt harter Grund. Im Süden findest du Schilfinseln und eine bewachsene Insel, das Ostufer ist dicht bewaldet, dort hängen Äste über dem Wasser und der Boden wird weicher und schlammiger.

Was hier beißt und wo du ansetzt

Der Schwerpunkt liegt auf dem Ansitz auf Karpfen und Friedfisch, und das nicht ohne Grund. Die warme Flachwasserzone bringt Futter, entsprechend gut steht der Bestand. Nach Einbruch der Dunkelheit sind Aal und Wels das Thema, dafür ist der See im Umland bekannt.

Räuberangler arbeiten die Schilfkanten und die Übergänge zwischen hartem und weichem Grund ab. Hecht und Zander lassen sich mit Kunstködern fangen, im flachen Wasser oft besser in den Randstunden als mittags. Weißfisch steht fast überall, was den See auch für einen kurzen Feierabend-Ansitz interessant macht.

Zugang und Orientierung

Der bequemste Einstieg ist das Nordufer über den Naundorfer Wiesenweg, dort gibt es Parkplätze. Am Nordostufer reicht ein Steg ins Wasser, weitere Angelstellen liegen am West- und am Ostufer. Ein Rundweg von 3,2 Kilometern führt einmal um den See, damit ist auch die andere Seite ohne Umweg erreichbar.

Der See wird nicht nur von Anglern genutzt, auf dem Wasser wird auch gesegelt und Kanu gefahren. Rechne also mit Betrieb, vor allem an warmen Wochenenden. Was am Wasser im Einzelnen gilt, steht im Erlaubnisschein und beim bewirtschaftenden Verband, dort erfährst du auch, welche Uferbereiche gesperrt sind.

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