Saale
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 3 Orte: Angeln am Saale bei Wispitz, Nienburg (Saale) und Fuhnemündung. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Wispitz
Nienburg (Saale) Revier-Sitz
Fuhnemündung
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Anfahrt und Parken sind nur auf dafür freigegebenen Straßen, Wegen und Parkplätzen erlaubt. Der Beschilderung am Gewässer ist unbedingt zu folgen.
Ufergrundstücke darfst du zur Ausübung der Fischerei betreten. Ausgenommen sind Gebäude, Hof- und Wohnbereiche sowie gewerbliche Anlagen. Ein behindertengerechter Angelplatz ist für diese Strecke nicht ausgewiesen.
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Beschreibung
Von der Fuhnemündung in Bernburg bis auf Höhe der Ortslage Wispitz zieht die Saale gut zehn Kilometer weit durch die offene Aue des Salzlandkreises. Betreut wird die Strecke vom Anglerverein Nienburg/Saale, sie liegt im gemeinsamen Gewässerfonds des Landesanglerverbandes Sachsen-Anhalt. Rund 53 Hektar Wasserfläche kommen dabei zusammen.
Eine einzige Stauhaltung von Anfang bis Ende
Zwischen dem Wehr Bernburg oberhalb und dem Wehr Calbe unterhalb steht auf dieser Strecke kein weiteres Bauwerk. Der ganze Abschnitt gehört damit zu einer Haltung, das Wasser läuft tief und gleichmäßig, ohne Schwall und ohne Kolk. Das verschiebt die Herangehensweise gegenüber den Wehrstrecken weiter flussauf. Statt hinter Abstürzen suchst du hier die tiefe Fahrrinne, die Prallhänge in den Bögen und die Mündungen der Zuläufe.
Der wichtigste Zulauf ist die Bode, die bei Nienburg in die Saale kommt. Nach Regen bringt sie trübes Wasser mit, und an dieser Kante sammeln sich Futterfische wie Räuber. Der Pegel Nienburg bei Saale-Kilometer 27,9 sitzt mitten im Revier und zeigt dir schon vor der Anfahrt, worauf du dich einstellen musst.
Was hier beißt und wo du ansetzt
Zu den gefragtesten Fischen zählen Zander und Hecht, dazu kommen Rapfen, Wels und Barsch. Weißfisch findest du in den ruhigen Randbereichen fast überall, Blei, Plötze und Rotfeder ziehen dort in großen Trupps.
Für den Ansitz lohnt der Übergang vom flachen Ufer in die Rinne, weil sich dort das Futter absetzt. Wer mit Kunstködern arbeitet, tastet die Kanten besser langsam ab, denn im gestauten Wasser jagen die Räuber selten weit. Rapfen sind die Ausnahme. Sie verraten sich im Sommer an der Oberfläche und stehen gern dort, wo eine Strömungslinie auf ruhiges Wasser trifft.
Bevor du das erste Mal auswirfst
Wer im Landesanglerverband Sachsen-Anhalt organisiert ist, angelt hier mit den eigenen Papieren. Alle anderen fragen die Erlaubnis beim betreuenden Verein an. Was im Einzelnen gilt, steht in der Gewässerordnung und auf den Schildern am Ufer, und beides geht dem vor, was du hier liest.
Die Saale ist auf dieser Länge Bundeswasserstraße. Zwischen den Schleusen Bernburg und Calbe verkehrt regelmäßig Berufsschifffahrt, und der Sog eines vorbeifahrenden Schiffes reicht bis ans Ufer. Halte Abstand zu den Schleusenanlagen, sichere dein Gerät und rechne mit Wellen, auch wenn das Wasser gerade spiegelglatt daliegt.