Gewässer

Elbe km 372,4–378 linksseitig (Bittkau–Grieben)

Landesanglerverband Sachsen-Anhalt e.V.
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Ein Angel-Revier über 6 km: von Bittkau bis Ferchland
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Fang-Bedingungen
Gut Am besten 6 bis 10 Uhr, in 5 Stunden
ca. 14 °C Wasser 101 cm · Niedrigwasser 22 km/h SW
Beste Zeit der Woche: Do 16 bis 19 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Pegel, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 3 Orte: Angeln am Elbe bei Bittkau, Grieben und Ferchland. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

km 372

Bittkau

Pegel Tangermünde

km 373

Grieben

Pegel Tangermünde

km 380

Ferchland Revier-Sitz

Pegel Tangermünde

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Angeltechniken 3
FeedernGrundangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 6
Anfüttern Erlaubt
Angelschirm / Wetterschutz Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Reusen / Netze / Senke Erlaubt
Setzkescher Verboten

Verein

Landesanglerverband Sachsen-Anhalt e.V.

Mansfelder Straße 33, 06108 Halle (Saale), Sachsen-Anhalt, Deutschland

Gewässer-Profil

5,6km
Länge
Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Artspezifische Schonzeiten und Mindestmaße beachten.

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Gesamteindruck
Fischbestand
Umgebung

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Beschreibung

Auf Höhe von Bittkau und Grieben

Zwischen Strom-km 372,4 und 378 zieht die Elbe am linken Ufer durch das flache Land der Altmark, vorbei an den Tangerhütter Ortsteilen Bittkau und Grieben. Hier ist der Fluss frei fließend, ohne Staustufen, und genau das macht den Reiz dieser knapp sechs Kilometer langen Strecke aus. Du angelst an einem lebendigen Strom, dessen Pegel und Strömung sich mit dem Wetter im Einzugsgebiet ändern.

Prägend sind die Buhnen, die in regelmäßigen Abständen ins Wasser ragen. In den ruhigeren Buhnenfeldern sammelt sich Nahrung, dahinter steht oft der Fisch. Wer die Kanten zwischen Strömung und Kehrwasser liest, findet die spannenden Plätze fast von allein.

Was hier schwimmt

Der Bestand ist typisch für die Mittelelbe und breit aufgestellt. Auf Raubfisch lohnt sich der Ansitz besonders: Zander und Hecht stehen an den Strömungskanten, kapitale Welse nutzen die tiefen Rinnen, und im Sommer jagt der Rapfen sichtbar an der Oberfläche. Wer es ruhiger mag, stellt Brachse, Rotauge und Barsch nach, während Aal und Quappe in der Dämmerung und in der kalten Jahreszeit ihre Zeit haben.

Die Strömung verlangt etwas mehr Blei und ein Gespür fürs Wasser, belohnt aber mit kräftigen, gut genährten Fischen. Ein Tipp am Rande: Nach Hochwasser, wenn sich das Wasser klärt, sind die Buhnenfelder oft erste Wahl.

Anfahrt und Uferzugang

Über Bittkau und Grieben erreichst du das linke Ufer am einfachsten. Die letzten Meter zum Wasser führen meist über Deich und unbefestigte Wege, festes Schuhwerk schadet also nicht. Achte auf die ausgewiesenen Schutzgebiete entlang der Elbe und bleib auf den vorhandenen Wegen.

Die Strecke wird vom Landesanglerverband Sachsen-Anhalt bewirtschaftet. Ob und welche Karten du für diesen Abschnitt brauchst und welche Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten, klärst du am besten direkt beim Verein. Dann steht einem entspannten Tag am Strom nichts im Weg. Petri Heil.

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