Weser
Auf der Karte
Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 8 Orte: Angeln am Weser bei Dörverden, Baden (Achim) und Weserwehr Hastedt. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Landkreis Verden Revier-Sitz
Dörverden
Verden (Aller)
Intschede
Baden (Achim)
Achim
Dreye
Weserwehr Hastedt
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Die Ufer erreichst du nur über vorhandene Wege. Landwirtschaftliche Flächen und Naturschutzgebiete dürfen nicht befahren werden.
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Beschreibung
Rund 53 Kilometer Weser zwischen dem Dörverdener Wehr und dem Weserwehr in Bremen-Hastedt gehören zu einer gemeinsam gepachteten Strecke. Sie beginnt bei Weser-Kilometer 308,8 unterhalb der Staustufe Dörverden, zieht an Verden und Intschede vorbei, läuft weiter an Achim entlang und endet bei Kilometer 361,7 vor dem Wehr in Bremen-Hastedt. Tide gibt es hier noch keine. Der Wasserstand hängt an den Staustufen, und der Pegel Dreye zeigt dir, was kurz oberhalb von Bremen gerade läuft.
Ein Strom mit Staustufen, Buhnen und Altarmen
Auf dieser Länge ist die Weser eine ausgebaute Bundeswasserstraße mit Berufsschifffahrt. Zwischen den Wehren Dörverden und Intschede wechseln sich ruhige Stauhaltungen mit Buhnenfeldern ab, weiter flussab wird die Strömung wieder spürbarer. Neben dem Hauptstrom gehört eine ganze Reihe alter Weserschlingen, Kuhlen und Hafenbecken zur selben Pachtgemeinschaft, etwa der Dreyer Hafen bei Weyhe oder die Alte Weser bei Baden. Fällt der Strom wegen Hochwasser oder starkem Schiffsverkehr aus, hast du damit fast immer ein ruhiges Ausweichwasser in Reichweite.
Was hier beißt
Der Bestand ist typisch für die Mittelweser. Zander, Hecht, Barsch und Wels stehen an Kanten und Steinpackungen, Aale ziehen nachts über den Sandgrund. Auf der Friedfischseite dominieren Brassen und Rotaugen, dazu kommen Karpfen und Schleien vor allem in den angeschlossenen Altwassern. Barben halten sich gern in der Strömung unterhalb der Wehre. Lachs, Meerforelle und Äsche führt die Pachtgemeinschaft ebenfalls, sie bleiben aber die Ausnahme und nicht das Ziel eines normalen Ansitzes.
So gehst du die Strecke an
Buhnenköpfe sind der klassische Ansatz. Am Kopf reißt die Strömung ab, dahinter sammelt sich Futter, und genau diese Kante nehmen Zander und Barsch an. Mit Gummiköder arbeitest du dich vom Kopf ins Buhnenfeld hinein, für den Aal legst du die Grundmontage besser in die ruhige Zone dahinter. Vor den Wehren in Dörverden und Intschede lohnt der Blick auf den Abfluss. Läuft viel Wasser, sammeln sich Weißfische im Kehrwasser, und die Räuber sind nicht weit. Stabiles Gerät ist Pflicht, weil der Wellenschlag der Frachter leichte Montagen regelmäßig versetzt.
Bevor du losfährst
Bewirtschaftet wird die Strecke von der Pachtgemeinschaft Weser IV, in der sechs Vereine aus Bremen, Hemelingen, Syke, Achim, Thedinghausen und Verden zusammenarbeiten. Der Erlaubnisschein läuft über diese Vereine, deshalb klärst du am besten vorab beim Sportfischer-Verein Bremen, welcher Weg für dich der richtige ist. Ans Wasser kommst du über die vorhandenen Wege, landwirtschaftliche Flächen und Schutzgebiete bleiben tabu. Welche Schonzeiten und Mindestmaße gerade gelten, erfragst du ebenfalls beim Verein.