Unterwarnow
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 6 Orte: Angeln am Unterwarnow bei Rostock Mühlendamm, Pagenwerder und Stadthafen Rostock. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Rostock Revier-Sitz
Rostock Mühlendamm
Gehlsdorf
Pagenwerder
Schmarl
Stadthafen Rostock
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Die Anlagen der Hafengebiete mit ISPS-Sicherung sind für Angler gesperrt. Am geschützten Landschaftsbestandteil Hundsburg ist das Angeln vom Ufer nicht erlaubt.
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Beschreibung
Die Unterwarnow ist der aufgeweitete Mündungsbereich der Warnow mitten in Rostock. Zwischen der Schleuse am Mühlendamm und der Insel Pagenwerder liegen gut zwölf Kilometer Wasser, das ständig zwischen Fluss und Ostsee pendelt. Süßwasser trifft hier auf Salzwasser, und genau das macht die Artenliste länger als an fast jedem anderen Stadtgewässer.
Brackwasser mit zwei Gesichtern
Oben, zwischen Wehr und Stadthafen, fühlt sich das Wasser noch wie ein Fluss an. Dort stehen Zander, Hecht, Barsch und Brachse an Kaimauern, Spundwänden und den Kanten der Fahrrinne. Je weiter du nach Norden kommst, desto salziger wird es. Im Fahrwasser geht es bis auf 14,5 Meter hinunter, und am Grund liegt der Salzgehalt streckenweise sogar höher als im angrenzenden Ostseeabschnitt. Deshalb triffst du hier auch dann auf Dorsch und Flunder, wenn draußen vor der Küste wenig läuft.
Was hier beißt und wann
Das größte Ereignis des Jahres ist der Heringszug im Frühjahr. Sobald das Wasser wärmer wird, schieben die Schwärme bis in den Stadthafen, und mit ihnen kommen die Räuber. In derselben Zeit ziehen Meerforellen durch die Unterwarnow, weil sie den Heringen und später den Seeringelwürmern folgen. Im Sommer stehen Hornhechte im Flachen. Ab dem Herbst laufen Zander und Dorsch besser, dazu kommen Aal, Kaulbarsch, Rotfeder, Rotauge, Scholle und Wittling.
Wo du ansetzt
Vom Ufer aus ist der Stadthafen die bekannteste Adresse, zur Heringszeit wird es dort richtig eng. Ruhiger fischst du auf der Gegenseite bei Gehlsdorf oder weiter nördlich vor Schmarl, wo breite Schilfgürtel, flache Buchten und einmündende Bäche für Struktur sorgen. Wer ein Boot hat, erreicht die Kanten der Fahrrinne und die tiefen Rinnen im unteren Teil, an die vom Ufer kein Wurf reicht.
Bevor du losziehst
Das Fischereirecht liegt bei der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, nicht beim Land. Die Küstenangelkarte für die Ostsee gilt hier deshalb nicht, du brauchst die Erlaubnis der Stadt. Wie du sie bekommst und was gerade gilt, klärst du am besten direkt beim Hafen- und Seemannsamt. Die Hafenbereiche mit Sicherheitsauflagen sind für Angler gesperrt, im oberen Abschnitt bis zur Brücke Am Petridamm gilt ein Schonbezirk mit eigenen Köderregeln, und für die Meerforelle ist die Schonzeit hier länger als sonst an der Küste.