Gewässer

Stettiner Haff Kleines Haff, Peenestrom und Achterwasser

Land M-V, Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei
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Ein Angel-Revier über die ganze Strecke, unter anderem bei Altwarp, Kamminke, Karlshagen
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Fang-Bedingungen
Sehr gut Am besten 6 bis 9 Uhr, in 6 Stunden
ca. 14 °C Wasser 23 km/h SW
Beste Zeit der Woche: heute 6 bis 9 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 9 Orte: Angeln am Stettiner Haff bei Altwarp, Lassan und Wolgast. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Ueckermünde Revier-Sitz

Pegel Ueckermünde

Altwarp

Kamminke

Karlshagen

Pegel Karlshagen

Karnin

Pegel Karnin

Lassan

Mönkebude

Wolgast

Pegel Wolgast

Ückeritz

Gewässerdaten

Gewässertyp 2
Zielfische 11
Angeltechniken 1
Gewässerregeln 11
Bootsangeln Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Lebende Köderfische Verboten
Schleppangeln Verboten
Angeln mit Touristenfischereischein möglich Hinweis
Angeln nur für den Eigenbedarf, Geräte ständig beaufsichtigen Hinweis
Fanggerät: höchstens drei Handangeln und eine Köderfischsenke Hinweis
Fischereischein und Angelerlaubnis für Küstengewässer nötig Hinweis
Ganzjähriges Fangverbot für Aal Hinweis
Höchstens sechs Anbissstellen je Handangel Hinweis
Tagesfangmenge: drei Hechte, drei Zander, drei Meerforellen Hinweis

Verein

Land M-V, Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei

Anrufen E-Mail Website
Thierfelderstraße 18, 18059 Rostock, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland

Gewässer-Profil

8,5m
Max. Tiefe
3,8m
Ø Tiefe
27700,0ha
Fläche
Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Schonzeiten für Hecht und Zander im Frühjahr beachten, dazu die Laichschonbezirke von April bis Mai.

Bewertungen

Gesamteindruck
Fischbestand
Umgebung

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Beschreibung

Hinter Ueckermünde öffnet sich eine Wasserfläche, die eher an ein Binnenmeer erinnert als an eine Bucht. Der deutsche Teil des Stettiner Haffs heißt Kleines Haff und misst rund 277 Quadratkilometer. Nach Osten endet er an der Grenze zu Polen bei Altwarp, nach Norden schließen Peenestrom und Achterwasser an, die das Haff mit dem Greifswalder Bodden verbinden. Der Salzgehalt bleibt mit 1 bis 2,5 Promille sehr niedrig. Deshalb triffst du hier fast nur Süßwasserfische, obwohl das Land das Gewässer fischereirechtlich zu den Küstengewässern zählt.

Flach, weit und windabhängig

Im Mittel stehen rund 3,8 Meter Wasser über dem Grund, tiefer als 8,5 Meter wird es von Natur aus nirgends. Nur die Fahrrinne nach Stettin fällt auf 10,5 Meter ab. Diese Flachheit prägt alles. Ein kräftiger Wind trübt das Haff binnen Stunden ein, und der Wasserstand folgt eher dem Ostseewind als einem Zufluss. Neben der Oder speist vor allem die Uecker das Becken, die bei Ueckermünde ins Kleine Haff mündet.

Was hier beißt und wo du ansetzt

Seinen Ruf verdankt das Haff dem Zander, der hier überdurchschnittliche Größen erreicht. Jiggen mit Gummifisch gilt als erfolgreichste Methode und funktioniert auch auf die kräftigen Barsche, die in Trupps über den Flachbereichen jagen. Hecht steht flacher, an Schilfkanten und Krautfeldern der Buchten vor Mönkebude und Kamminke. Dazu kommen Brassen, Rotaugen, Rapfen und Quappen. Aal, Wels und die eingewanderte Schwarzmundgrundel sind ebenfalls belegt, über den Peenestrom ziehen zudem Meerforellen ein.

Peenestrom und Achterwasser

Nördlich von Karnin wird aus der offenen Fläche eine Rinne. Der Peenestrom zieht an Lassan und Wolgast vorbei bis nach Karlshagen und bringt Strömung, klare Kanten und deutlich mehr Struktur mit als das Haff selbst. Östlich davon liegt das Achterwasser, wieder flach und krautig, ein klassisches Hechtwasser hinter der Usedomer Küste. Beide gehören zur selben Erlaubnis wie das Kleine Haff. Du kannst also am selben Tag zwischen zwei sehr verschiedenen Gewässertypen wechseln.

Bevor du losfährst

Fischereiberechtigt ist das Land Mecklenburg-Vorpommern. Neben einem gültigen Fischereischein brauchst du deshalb die Angelerlaubnis für die Küstengewässer, die als Tages-, Wochen- und Jahreskarte ausgegeben wird. Wer keine Prüfung abgelegt hat, kommt über den Touristenfischereischein ans Wasser. Die Erlaubnis deckt drei Handangeln und eine Köderfischsenke ab. Schonzeiten, Mindestmaße und die Laichschonbezirke weichen hier teils von den Binnengewässern ab, im Haff und im Peenestrom gilt zum Beispiel ein eigenes Zandermaß. Prüf die aktuellen Bedingungen vor der Fahrt bei der Landesbehörde.

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