Peene
Auf der Karte
Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 7 Orte: Angeln am Peene bei Aalbude, Loitz und Gützkower Fähre. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Aalbude
Trittelwitz
Demmin
Loitz Revier-Sitz
Alt Plestlin
Jarmen
Gützkower Fähre
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Anfahrt über die Ortslagen Aalbude, Demmin, Loitz, Jarmen und Gützkow. Dazwischen liegt das Peenetal weitgehend ohne befestigte Zufahrt zum Wasser.
Uferangeln ist auf die ausgewiesenen Angelbereiche der Schutzgebietsverordnungen beschränkt. Die Karten dazu gibt es beim Naturpark Flusslandschaft Peenetal und bei den Landkreisen.
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Beschreibung
Zwischen dem Auslauf des Kummerower Sees bei Aalbude und der Gützkower Fähre zieht die Peene rund 54 Kilometer durch das größte zusammenhängende Niedermoor Mitteleuropas. Gefälle hat sie fast keins, gerade einmal 0,25 Promille. Drückt die Ostsee, läuft der Fluss rückwärts. Für dich heißt das eine Strömung, die ihre Richtung wechselt, und mit ihr wandern die Fische.
Flussab folgen Demmin am Zusammenfluss mit Tollense und Trebel, danach Loitz, Alt Plestlin und Jarmen, bis die Strecke an der Fähre bei Gützkow endet. Zwischen den Ortslagen liegt Moor, teils kilometerweit ohne Zufahrt.
Ein Fluss ohne Gefälle
Die Peene ist tief für ihre Breite. Am Auslauf des Kummerower Sees stehen rund 2 Meter Wasser, bei Demmin sind es 4 Meter. Die Fahrrinne hält durchgehend 2,5 Meter. Diese Rinne zieht sich gleichmäßig durch, scharfe Kanten wie an einem Baggersee findest du kaum. Dafür sammeln sich die Fische an den Schilfkanten, an den Mündungen von Tollense und Trebel bei Demmin und an den befestigten Ufern der Ortslagen.
Was hier beißt und wo du ansetzt
Rund 37 Fischarten sind aus dem Peenesystem dokumentiert, damit zählt der Fluss zu den artenreichsten in Deutschland. Im Vordergrund stehen Hecht, Zander, Barsch und Wels. Rapfen jagen im Sommer über den flachen Rändern und vor den Mündungen, Quappen zeigen sich im Winter. Wer auf Weißfisch aus ist, findet Brassen, Plötze und Güster fast überall.
Vom Boot arbeitest du dich am besten die Rinne entlang und tastest die Kanten mit Gummifisch oder Dropshot ab. Schleppen ist erlaubt, allerdings nur mit einer Handangel. Vom Ufer zählt die Stelle mehr als die Methode, weil du an vielen Abschnitten schlicht nicht ans Wasser kommst.
Naturschutzgebiet auf ganzer Länge
Fast die komplette Strecke liegt im Naturpark Flusslandschaft Peenetal. Uferangeln ist nur in den ausgewiesenen Bereichen möglich, die als Karte zu den Schutzgebietsverordnungen gehören. Auskünfte und Karten bekommst du beim Naturpark und bei den Landkreisen. Vom Boot bist du freier unterwegs, denn die Peene ist auf dieser Strecke Bundeswasserstraße.
Wo die Strecke endet
An der Gützkower Fähre bei Flusskilometer 68 ist Schluss. Die Erlaubnis des hier zuständigen Fischereibetriebs reicht genau bis dorthin, flussab bis Anklam bewirtschaftet ein anderer Betrieb. Wirf also einen Blick auf den Bereich, der auf deiner Karte steht, bevor du unterhalb der Fähre auspackst. Ausgabestellen sitzen unter anderem in Demmin, Jarmen, Malchin, Neukalen und Neubrandenburg.