Templiner Wasser
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 3 Orte: Angeln am Templiner Wasser bei Havelmündung, Kannenburg und Röddelinsee-Ausfluss. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Havelmündung
Kannenburg Revier-Sitz
Röddelinsee-Ausfluss
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
An der Kannenburger Schleuse führt eine Straße bis ans Wasser, daneben liegt ein Biwakplatz. Von dort erreichst du das Ostufer des Großen Kuhwallsees.
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Beschreibung
Vom Ausfluss des Röddelinsees bis zur Havel zieht sich eine gut fünf Kilometer lange Kette aus Fließstrecke und Seen durch den Wald südwestlich von Templin. Der Landesanglerverband Brandenburg führt sie als ein einziges Revier, betreut vom Kreisanglerverband Uckermark-Templin. Genau das macht sie interessant. Auf kurzer Distanz wechseln enge, beschattete Abschnitte mit offenen Flächen wie dem Großen Kuhwallsee und dem Großen Lankensee. Wer beides an einem Tag befischen will, braucht dazwischen keine lange Anfahrt.
Enge Fließstrecke, breite Seen
Das Templiner Wasser, im unteren Teil auch Föhrde genannt, ist hier alles andere als ein gerader Kanal. Zwischen den Seen schrumpft es auf wenige Meter Breite, das Ufer ist bewachsen, überhängende Bäume werfen Schatten aufs Wasser. Solche Stellen sind klassische Standplätze für Raubfisch. Der Große Kuhwallsee dagegen misst rund 19 Hektar, knapp 930 Meter Länge und an der breitesten Stelle etwa 360 Meter, der Grund ist sandig. Nordöstlich davon bringt der Große Lankensee noch einmal etwa 26 Hektar dazu.
Gut 77 Hektar Wasserfläche zählt der Verband für die gesamte Strecke, vom Ausfluss des Röddelinsees bis zur Havel. Das klingt nach wenig, verteilt sich aber auf sehr unterschiedliche Bereiche. Krautiges Flachwasser, tiefere Seemitten und strömungsberuhigte Ecken hinter den Verbindungen liegen dicht beieinander.
Die Schleuse Kannenburg
Etwa auf halber Strecke liegt die Schleuse Kannenburg, seit April 2024 als Neubau wieder in Betrieb und in Selbstbedienung zu fahren. Sie gleicht den Höhenunterschied zur Havel aus und trennt den Großen Kuhwallsee vom Lankensee. Für dich ist sie vor allem Orientierungspunkt und Einstieg. Eine Straße führt bis ans Wasser, direkt daneben liegt ein Biwakplatz für Wasserwanderer, und das Ostufer des Kuhwallsees lässt sich von dort gut ablaufen. Rechne im Sommer mit Bootsverkehr, das Templiner Gewässer ist eine Bundeswasserstraße. Früh am Morgen und am Abend hast du die Strecke meist für dich.
Was hier beißt und wo du ansetzt
Gemeldet werden vor allem Hecht, Barsch, Aal und Schleie, dazu die üblichen Weißfische von Brasse über Rotauge und Rotfeder bis Güster. Karausche und Karpfen kommen ebenfalls vor, und aus dem Kuhwallsee sind einzelne Welse bekannt.
- Hecht steht an den Krautkanten und an den Engstellen zwischen den Seen, dort wo Wasser bewegt wird.
- Barsch suchst du am Totholz und an den Steinschüttungen im Bereich der Schleuse.
- Schleie und Karausche lohnen früh am Morgen im flachen, krautigen Uferbereich beider Seen.
- Für Aal sind die Abendstunden über dem sandigen Grund des Kuhwallsees die naheliegende Wahl.
Welche Erlaubnis du brauchst und welche Regeln gerade gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Kreisanglerverband. Der Röddelinsee selbst gehört nicht mehr zu dieser Strecke, er wird getrennt bewirtschaftet.