Gewässer

Templiner Wasser Ausfluss Röddelinsee bis Havel, mit Kuhwall- und Lankensee

Templin, Brandenburg
Kreisanglerverband Uckermark-Templin e.V.
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Ein Angel-Revier über 6 km: von Havelmündung bis Röddelinsee-Ausfluss
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Fang-Bedingungen
Gut Am besten heute 17 bis 21 Uhr
ca. 14 °C Wasser 22 km/h SW
Beste Zeit der Woche: Mi 15 bis 19 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 3 Orte: Angeln am Templiner Wasser bei Havelmündung, Kannenburg und Röddelinsee-Ausfluss. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Havelmündung

km 4

Kannenburg Revier-Sitz

Pegel Kannenburg Op

km 6

Röddelinsee-Ausfluss

Gewässerdaten

Gewässertyp 2
Zielfische 11
Angeltechniken 1
Gewässerregeln 10
Anfüttern Erlaubt
Angelschirm / Wetterschutz Erlaubt
Belly-Boot Erlaubt
Bootsangeln Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Reusen / Netze / Senke Erlaubt
Setzkescher Erlaubt
Futterboot Verboten
Wetterschutz höchstens 12 Stunden an derselben Stelle Hinweis

Verein

Kreisanglerverband Uckermark-Templin e.V.

Fischerstraße 12, 17268 Templin, Brandenburg, Deutschland

Gewässer-Profil

77,6ha
Fläche
5,7km
Länge
Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Schonzeiten und Mindestmaße richten sich nach der Fischereiordnung des Landes Brandenburg und den Regeln des Verbandes.
Parkmöglichkeiten

An der Kannenburger Schleuse führt eine Straße bis ans Wasser, daneben liegt ein Biwakplatz. Von dort erreichst du das Ostufer des Großen Kuhwallsees.

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Gesamteindruck
Fischbestand
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Beschreibung

Vom Ausfluss des Röddelinsees bis zur Havel zieht sich eine gut fünf Kilometer lange Kette aus Fließstrecke und Seen durch den Wald südwestlich von Templin. Der Landesanglerverband Brandenburg führt sie als ein einziges Revier, betreut vom Kreisanglerverband Uckermark-Templin. Genau das macht sie interessant. Auf kurzer Distanz wechseln enge, beschattete Abschnitte mit offenen Flächen wie dem Großen Kuhwallsee und dem Großen Lankensee. Wer beides an einem Tag befischen will, braucht dazwischen keine lange Anfahrt.

Enge Fließstrecke, breite Seen

Das Templiner Wasser, im unteren Teil auch Föhrde genannt, ist hier alles andere als ein gerader Kanal. Zwischen den Seen schrumpft es auf wenige Meter Breite, das Ufer ist bewachsen, überhängende Bäume werfen Schatten aufs Wasser. Solche Stellen sind klassische Standplätze für Raubfisch. Der Große Kuhwallsee dagegen misst rund 19 Hektar, knapp 930 Meter Länge und an der breitesten Stelle etwa 360 Meter, der Grund ist sandig. Nordöstlich davon bringt der Große Lankensee noch einmal etwa 26 Hektar dazu.

Gut 77 Hektar Wasserfläche zählt der Verband für die gesamte Strecke, vom Ausfluss des Röddelinsees bis zur Havel. Das klingt nach wenig, verteilt sich aber auf sehr unterschiedliche Bereiche. Krautiges Flachwasser, tiefere Seemitten und strömungsberuhigte Ecken hinter den Verbindungen liegen dicht beieinander.

Die Schleuse Kannenburg

Etwa auf halber Strecke liegt die Schleuse Kannenburg, seit April 2024 als Neubau wieder in Betrieb und in Selbstbedienung zu fahren. Sie gleicht den Höhenunterschied zur Havel aus und trennt den Großen Kuhwallsee vom Lankensee. Für dich ist sie vor allem Orientierungspunkt und Einstieg. Eine Straße führt bis ans Wasser, direkt daneben liegt ein Biwakplatz für Wasserwanderer, und das Ostufer des Kuhwallsees lässt sich von dort gut ablaufen. Rechne im Sommer mit Bootsverkehr, das Templiner Gewässer ist eine Bundeswasserstraße. Früh am Morgen und am Abend hast du die Strecke meist für dich.

Was hier beißt und wo du ansetzt

Gemeldet werden vor allem Hecht, Barsch, Aal und Schleie, dazu die üblichen Weißfische von Brasse über Rotauge und Rotfeder bis Güster. Karausche und Karpfen kommen ebenfalls vor, und aus dem Kuhwallsee sind einzelne Welse bekannt.

  • Hecht steht an den Krautkanten und an den Engstellen zwischen den Seen, dort wo Wasser bewegt wird.
  • Barsch suchst du am Totholz und an den Steinschüttungen im Bereich der Schleuse.
  • Schleie und Karausche lohnen früh am Morgen im flachen, krautigen Uferbereich beider Seen.
  • Für Aal sind die Abendstunden über dem sandigen Grund des Kuhwallsees die naheliegende Wahl.

Welche Erlaubnis du brauchst und welche Regeln gerade gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Kreisanglerverband. Der Röddelinsee selbst gehört nicht mehr zu dieser Strecke, er wird getrennt bewirtschaftet.

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