Malzer Kanal
Auf der Karte
Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 5 Orte: Angeln am Malzer Kanal bei Neu-Friedrichsthal, Einmündung Havel-Oder-Wasserstraße und Liebenwalde, Abzweig Langer Trödel. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Neu-Friedrichsthal
Malz
Einmündung Havel-Oder-Wasserstraße
Liebenwalde Revier-Sitz
Liebenwalde, Abzweig Langer Trödel
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Beide Teilstrecken sind vom Ufer aus erreichbar, im Osten über Liebenwalde, im Westen über Malz und Neu-Friedrichsthal. Der Westteil hat seit dem Verlust der Schleuse Sachsenhausen keinen Bootsanschluss nach Süden und ist nur von Norden über die Havel zu erreichen, mit kleinen Booten.
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Beschreibung
Der Malzer Kanal liegt nördlich von Oranienburg im Landkreis Oberhavel und gehört zu den Verbandsgewässern des Landesanglerverbandes Brandenburg. Wer ihn zum ersten Mal auf der Karte sucht, stutzt kurz, denn das Revier besteht aus zwei getrennten Stücken. Beide tragen denselben Namen, liegen aber rund fünf Kilometer auseinander.
Zwei Strecken, ein Gewässer
Der östliche Teil zieht sich knapp drei Kilometer von der Havel-Oder-Wasserstraße nach Norden bis nach Liebenwalde, wo der Voßkanal und der Lange Trödel abzweigen. Etwa auf halber Strecke liegt die Schleuse Liebenwalde mit zwei Metern Fallhöhe. Das ist der Abschnitt, den die meisten Angler meinen, wenn sie vom Malzer Kanal sprechen.
Gut zwei Kilometer misst der westliche Teil. Er beginnt bei Malz an der Havel-Oder-Wasserstraße und endet in Neu-Friedrichsthal. Nach Süden hat dieses Stück keinen Anschluss mehr, seit die Schleuse Sachsenhausen nach dem Zweiten Weltkrieg nicht wieder aufgebaut wurde. Mit dem Boot kommst du nur von Norden hinein, und auch das nur mit kleinem Gerät.
Was hier beißt und wo du ansetzt
Das Kanalprofil ist gleichmäßig ausgebaut, der Grund sandig, mehr als vier Meter Tiefe findest du nirgends. Gemeldet werden vor allem Hecht, Zander, Barsch, Aal und Wels, dazu Rapfen. Für den Friedfischangler stehen Brachse, Güster, Rotauge, Rotfeder und Schleie im Wasser, in der kalten Jahreszeit kommt die Quappe dazu.
Die beiden Schleusenbereiche sind die markantesten Strukturen der Strecke. An der Liebenwalder Schleuse und am Wehr in Malz, der früheren Schleuse, bewegt sich Wasser, dort sammelt sich Futter und damit auch Fisch. Wer auf Raubfisch geht, arbeitet diese Kanten ab, bevor er sich die langen geraden Abschnitte vornimmt.
Womit du rechnen solltest
Im Sommer wächst der Kanal stark zu. Lange Ruten sind dann eher hinderlich, kurze Stöcke und ein Köderprogramm, das sich über dem Kraut führen lässt, bringen mehr. Ans Wasser kommst du an vielen Stellen dicht heran, Schilf und Bewuchs verlangen aber Geduld beim Suchen einer freien Stelle.
Angeln vom Boot ist auf den Verbandsgewässern grundsätzlich möglich, ebenso das Nachtangeln. Welche Karte du dafür brauchst und welche Einschränkungen gerade gelten, klärst du am besten direkt beim Landesanglerverband.