Gewässer

Rhein Restrhein Märkt – Breisach ohne Neuenburg (IGAR)

Interessengemeinschaft Altrhein e.V. (IGAR)
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Ein Angel-Revier über 34 km
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Fang-Bedingungen
Ruhig Am besten 6 bis 8 Uhr, in 6 Stunden
ca. 14 °C Wasser 196 cm · Normalwasser 9 km/h S
Beste Zeit der Woche: Do 17 bis 20 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Pegel, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 2 Orte: Angeln am Rhein bei Weil am Rhein. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Bad Bellingen Revier-Sitz

km 170

Weil am Rhein

Pegel Basel-Rheinhalle

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Angeltechniken 4
Gewässerregeln 9
Watangeln Erlaubt
Angeln an den Isteiner Schwellen (Rhein-km 177,6 bis 178,0) Verboten
Angeln unterhalb des Stauwehrs Märkt bis zur ersten Treppe Verboten
Bootsangeln Verboten
Widerhaken Verboten
Entnahmepflicht für Schwarzmeergrundeln Hinweis
Fangstatistik verpflichtend Hinweis
Gültiger Jahresfischereischein erforderlich Hinweis
Maximal 2 Ruten mit je höchstens 3 Haken Hinweis

Verein

Interessengemeinschaft Altrhein e.V. (IGAR)

St. Alban 1, 79415 Bad Bellingen, Baden-Württemberg, Deutschland

Gewässer-Profil

34,0km
Länge
Angelsaison
Ganzjährig befischbar, Schonzeiten der einzelnen Fischarten beachten

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Gesamteindruck
Fischbestand
Umgebung

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Beschreibung

Grenzstrom mit zwei Gesichtern: der Restrhein von Märkt bis Breisach

Zwischen dem Stauwehr Märkt bei Weil am Rhein und dem Kulturwehr Breisach fließt der Rhein als sogenannter Restrhein, denn die Hauptwassermenge wird hier in den Rheinseitenkanal auf französischer Seite abgeleitet. Übrig bleibt ein echter, überraschend wilder Fluss mit kiesigem Grund und deutlich ruhigerer Strömung, der zugleich die Grenze zu Frankreich bildet. Die Interessengemeinschaft Altrhein, kurz IGAR, bündelt hier zwölf Angelvereine aus der Region und bewirtschaftet rund 33 Kilometer Strecke in zwei Teilabschnitten. Ausgenommen ist die Gemarkung Neuenburg etwa auf halber Höhe, die als eigene Stadtstrecke geführt wird.

Kapitale Döbel, starke Barben und Räuber im Kiesbett

Das Kiesbett des alten Stroms bietet Platz für eine bemerkenswert breite Artenpalette. Immer wieder kommen hier kapitale Döbel, Hechte und Zander an Land, über den überströmten Kiesbänken ziehen Barben und Nasen ihre Bahnen. In den schnelleren Zügen stehen Äschen und Forellen, dazu gesellen sich Wels, Rapfen, Aal, Barsch und Schleie. Gerade diese Mischung aus Salmonidenwasser und klassischem Flussrevier macht den Reiz des Restrheins aus. Morgens lässt sich die Fliegenrute schwingen, abends sitzt du mit schwerem Gerät auf Zander an.

So gehst du die Strecke an

Im Hauptstrom brauchst du kräftige Ruten, die schwere Montagen sicher halten, zum Feedern haben sich mittlere bis schwere Modelle bewährt. In den ruhigeren Altrheinbereichen reicht dagegen eine Spinnrute mit 20 bis 40 Gramm Wurfgewicht völlig aus, und an vielen Stellen lohnt sich auch die Fliegenrute. Ein markanter Fixpunkt der Strecke sind die Isteiner Schwellen, ein kurzer Felsriegel im Strom, um den herum örtliche Einschränkungen gelten. Befischbar ist der Abschnitt grundsätzlich das ganze Jahr über, die Schonzeiten der einzelnen Arten musst du natürlich einplanen. Was im Detail gilt, klärst du am besten direkt bei der Interessengemeinschaft Altrhein oder einem ihrer Mitgliedsvereine. Petri Heil am Grenzstrom!

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