Jagst
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Die Ufer sind stellenweise steil und dicht bewachsen. Festes Schuhwerk ist sinnvoll.
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Beschreibung
Die Jagst zieht bei Ellwangen als schmaler, lebhafter Fluss durch das Tal und erreicht nördlich der Stadt den Ortsteil Rotenbach. Sie gilt als einer der letzten weitgehend intakten Flusslebensräume in Baden-Württemberg, weil Ausbau und Verschmutzung sie deutlich weniger getroffen haben als andere Flüsse im Land. Für dich am Wasser heißt das vor allem eines. Du hast es mit einem Fluss zu tun, der noch Struktur besitzt, mit Kiesbänken, Prallhängen und Uferabbrüchen, in denen der Eisvogel brütet.
Was hier schwimmt
Über 20 heimische Fischarten leben in der Jagst, und der Fluss wechselt seinen Charakter auf kurzer Distanz. In den schnellen Rauschen über Kies stehen die strömungsliebenden Arten, allen voran Barbe und Nase. Wo sich das Wasser hinter Wehren und in tieferen Kolken beruhigt, verschiebt sich das Bild in Richtung Hecht, Karpfen und Schleie. Den Aal stützen die Vereine gezielt durch Besatz, weil er als gefährdet gilt.
Wer die Strecke betreut
Zuständig ist der Anglerverein Ellwangen 1883, einer der ältesten Vereine der Stadt. Rund 85 aktive Mitglieder und 15 Jungfischer befischen und pflegen die Jagst von Ellwangen bis Jagstzell, dazu Nebenbäche wie den Rotenbach, der im Gelände der Landesgartenschau in die Jagst mündet. Zusammen mit drei weiteren Vereinen aus Ellwangen und Rainau kommen rund 16 Kilometer Fluss zwischen dem Bucher Stausee und Jagstzell zusammen. Die Arbeit daran reicht von der Uferpflege über Müllsammelaktionen bis zum Einbringen von Laichhilfen.
Bevor du losfährst
Gastkarten werden ausgegeben, erhältlich sind sie vor Ort in Ellwangen und in Rotenbach. Welche Strecke dein Schein abdeckt, klärst du am besten direkt beim Verein, denn die Jagst ist rund um Ellwangen auf mehrere Vereine aufgeteilt und die Grenzen liegen dicht beieinander. 2026 kommt ein Sonderfall dazu. Wegen der Landesgartenschau bleibt der Abschnitt im Stadtzentrum für dieses Jahr gesperrt, die Strecken flussabwärts sind davon nach Angaben der Vereine nicht betroffen. Ein Anruf vorher spart dir den Umweg.
Am Wasser selbst brauchst du festes Schuhwerk. Die Ufer sind stellenweise steil und dicht bewachsen, gute Stellen musst du dir also erlaufen.