Thaya
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01. März bis 30. November
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Beschreibung
Bei Raabs an der Thaya im nördlichen Waldviertel laufen die beiden Quellflüsse zusammen, die Deutsche und die Mährische Thaya. Ab dem Ortskern heißt der Fluss nur noch Thaya. Genau diesen Zusammenfluss deckt das Revier I/23 der Stadtgemeinde ab, dazu beide Zuflüsse ein gutes Stück flussaufwärts. Rund 11,8 Kilometer Wasser stehen dir offen.
Ruhiger Rückstau, ziehende Fließstrecke
Das Revier lebt vom Wechsel. Hinter den Wehren staut sich das Wasser zu breiten, ruhigen Abschnitten mit weichem Grund, oben an den Stauwurzeln und zwischen den Staubereichen zieht die Thaya wieder flott über Kies und Steine. Wer beide Charaktere an einem Tag abfischen will, kommt hier ohne lange Anfahrt aus. Über dem Zusammenfluss steht die Burg Raabs, ein guter Orientierungspunkt, wenn du das erste Mal hier bist.
Was hier beißt und wo du ansetzt
In den ruhigen Stauabschnitten stehen Karpfen, Schleie und Brachse, dazu Hecht, Zander und Wels. Setz dort an, wo die Strömung ausläuft und der Grund abfällt. In den Fließstrecken und an den Stauwurzeln dreht sich das Bild und die typischen Strömungsfische übernehmen, allen voran Nase, Barbe und Döbel. Auch Aale sind für das Revier belegt. Zwei Ruten sind zulässig, eine für Raubfisch und eine für Friedfisch, du musst dich also nicht entscheiden.
Bevor du losfährst
Die Lizenz für das Revier bekommst du bei der Stadtgemeinde Raabs, dazu gibt es eine Ausgabestelle im Ort. Es gibt sie für mehrere Tage bis zur ganzen Saison, jeweils mit eigenen Entnahmegrenzen für Karpfen und Raubfische. Die genauen Fangbestimmungen stehen auf deinem Erlaubnisschein, Schonzeiten und Mindestmaße für Niederösterreich kommen dazu. Frag den aktuellen Stand vor der Fahrt kurz bei der Stadtgemeinde ab, dann stehst du nicht mit der falschen Karte am Wasser.