Gewässer

Elbe Zollau bei Glindenberg

Landesanglerverband Sachsen-Anhalt e.V.
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Fang-Bedingungen
Sehr gut Am besten 6 bis 10 Uhr, in 4 Stunden
ca. 14 °C Wasser 23 km/h SW
Beste Zeit der Woche: Do 16 bis 21 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 1 Orte: Angeln am Elbe bei Glindenberg. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

km 341

Glindenberg Revier-Sitz

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Angeltechniken 3
GrundangelnPosenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 9
Anfüttern Erlaubt
Angelschirm / Wetterschutz Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Reusen / Netze / Senke Erlaubt
Setzkescher Erlaubt
Zelten / Übernachten Erlaubt
Bootsangeln Verboten
Bestimmungen des Landschaftsschutzgebiets beachten Hinweis

Verein

Landesanglerverband Sachsen-Anhalt e.V.

Mansfelder Straße 33, 06108 Halle (Saale), Sachsen-Anhalt, Deutschland

Gewässer-Profil

4,8ha
Fläche
Angelsaison
Ganzjährig befischbar, gesetzliche Schonzeiten und Mindestmaße beachten

Bewertungen

Gesamteindruck
Fischbestand
Umgebung

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Beschreibung

Stilles Altwasser am Rand der Elbaue

Wer an der Zollau bei Glindenberg steht, merkt schnell, dass hier ein ganz anderes Tempo herrscht als am Strom nebenan. Das rund 4,8 Hektar große Altwasser liegt in der Elbaue nordöstlich von Magdeburg, eingebettet ins Landschaftsschutzgebiet und den Naturraum des Biosphärenreservats Mittelelbe. Vom einstigen Flusslauf abgeschnitten, hat sich daraus ein ruhiges, krautreiches Stillgewässer entwickelt, in dem das Wasser kaum Strömung kennt und sich die Fische über die Jahreszeiten klar verteilen.

Was im Wasser steht

Der Bestand liest sich wie ein Querschnitt durch ein typisches Auengewässer. Zwischen den Krautfeldern und über dem weichen Grund stehen Schleien, Karpfen, Brassen und Güster, dazu reichlich Rotaugen und Rotfedern als Futterfischbasis. Genau die locken die Räuber an: Hecht und Zander finden hier ihren gedeckten Tisch, und auch Barsche jagen in Trupps an den Kanten der Krautbänke. Mit etwas Geduld geht im Sommer der eine oder andere Aal an den Haken, der sich nachts auf Wanderschaft begibt.

So gehst du den Altarm an

Die Struktur gibt die Taktik vor. An warmen Tagen lohnt sich das Spinnfischen entlang der Krautkanten und über offenen Bereichen, wo Hecht und Barsch auflauern. Wer es ruhiger mag, sucht sich mit Pose oder Grundmontage einen Platz an einer Krautlücke und stellt den Friedfischen nach. Weil das Gewässer flach und vegetationsreich ist, zahlt sich leise Annäherung aus, ein zu schwerer Wurf scheucht hier mehr Fisch, als er bringt.

  • Frühjahr und Frühsommer sind stark, solange das Kraut noch nicht alles zuwächst.
  • Heiße Sommertage besser in den frühen Morgen oder den späten Abend verlegen.
  • Im Herbst ziehen die Räuber aktiver durch, eine gute Zeit fürs Spinnfischen.

Bevor du losziehst

Die Zollau liegt im Landschaftsschutzgebiet, entsprechend gilt am Wasser ein rücksichtsvoller Umgang mit Ufer und Schilfgürtel. Welche Karten es gibt und welche Regeln, Schonzeiten und Mindestmaße aktuell gelten, klärst du am besten direkt beim bewirtschaftenden Verband, bevor du die Rute auspackst. Dann steht einem entspannten Tag am stillen Altarm nichts im Weg. Petri Heil!

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