Gewässer

Nied Strecke Hemmersdorf – Niedmündung

ASV „Untere Nied“ Siersburg e.V.
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Ein Angel-Revier über 8 km
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Fang-Bedingungen
Mäßig Am besten 6 bis 9 Uhr, in 6 Stunden
ca. 14 °C Wasser 10 km/h W
Beste Zeit der Woche: Do 16 bis 19 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 2 Orte: Angeln am Nied bei Hemmersdorf. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Rehlingen-Siersburg Revier-Sitz

Hemmersdorf

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Angeltechniken 3
FeedernGrundangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 1
Befahren mit Booten Hinweis

Verein

ASV „Untere Nied“ Siersburg e.V.

Lindengasse 3, 66780 Rehlingen-Siersburg, Saarland, Deutschland

Gewässer-Profil

8,5km
Länge
Angelsaison

01. Januar bis 31. Dezember

Ganzjährig befischbar. Vom 15.02. bis 31.05. gilt auf der Vereinsstrecke ein Kunstköderverbot. Gesetzliche Schonzeiten und Mindestmaße des Saarlandes gelten zusätzlich.

Bewertungen

Gesamteindruck
Fischbestand
Umgebung

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Beschreibung

Untere Nied: von Hemmersdorf bis zur Saarmündung

Zwischen Hemmersdorf und der Mündung in die Saar oberhalb von Fremersdorf zieht die Nied gemächlich durch den Kreis Saarlouis, vorbei an Siersburg, Rehlingen und Eimersdorf. Der Fluss lebt von seinem Wechsel: mal schiebt er sich flott über flache Rauschen, mal steht das Wasser ruhig in den alten Staubereichen der Mühlen. Genau diese Mischung macht die Strecke spannend, weil sich auf engem Raum ganz unterschiedliche Lebensräume abwechseln. Die Wasserqualität liegt seit Jahren stabil bei Güteklasse II, und auch im Hochsommer ist die Nied ordentlich mit Sauerstoff versorgt.

Was an der Nied beim Ansitz ständig wechselt

Rund 26 Fischarten leben in der Nied, und du merkst schnell, dass der Standplatz über den Fang entscheidet. In den strömenden Passagen halten sich Arten, die schnelles Wasser mögen, etwa Bachforelle, Barbe und die kleine Mühlkoppe. Wo das Wasser hinter den Wehren ruhiger wird, stehen die klassischen Stillwasserfische: Karpfen, Schleie und Brassen gründen hier ihr Revier. Dazu kommen Räuber wie Hecht und Zander sowie Aal, Nase, Äsche und kapitale Döbel. Mit der Feederrute kommst du in den langsameren Bereichen gut zurecht, während sich an den Strömungskanten ein geduldiger Ansitz lohnt.

Wehre und Rauhrampen lesen

Die Nied hat lange die Mühlen der Gegend angetrieben, und ihre Wehre in Hemmersdorf, Siersburg und Eimersdorf prägen den Fluss bis heute. Weil diese Bauwerke für Fische kaum passierbar waren, entstanden um 1999/2000 drei Rauhrampen an der Niedmündung sowie bei Eimersdorf und Siersburg. Für dich am Wasser sind solche Stellen Gold wert, denn an Strömungskanten, Kehrwasser und Übergängen sammelt sich Futter und damit auch Fisch. Lohnende Bereiche findest du vor allem dort, wo Struktur ins Spiel kommt:

  • unterhalb der Mühlwehre, wo strömendes auf ruhiges Wasser trifft
  • an den Rauhrampen mit ihrem sauerstoffreichen, bewegten Wasser
  • in den tieferen Staubereichen für Karpfen, Schleie und Brassen

Bewirtschaftet wird die Strecke vom örtlichen Angelsportverein. Was am Wasser gerade gilt, erfragst du am besten direkt dort, bevor du losziehst.

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