Weser
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 5 Orte: Angeln am Weser bei Stolzenau, Balge und Dörverden. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Stolzenau
Nienburg/Weser Revier-Sitz
Balge
Hoya
Dörverden
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Fahrzeuge nur auf öffentlichen Wegen und auf ausgewiesenen Parkflächen abstellen. Deiche, Wiesen und Äcker dürfen nicht befahren werden.
Die Hokenbrücke über die Liebenauer Aue kurz vor der Mündung in die Weser ist für Autos gesperrt, zu Fuß und mit dem Rad kommt man weiter.
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Beschreibung
Angeln an der Weser bei Nienburg heißt 70 Kilometer Mittelweser zwischen Stolzenau und Dörverden, mit Aal, Zander und Hecht an Buhnen und Steinpackungen.
Die Strecke setzt an der Landesgrenze bei Schlüsselburg am Weserkilometer 238,7 an und endet am Wehr in Dörverden bei Kilometer 308,8. Bewirtschaftet wird sie vom Fischerei-Verein Grafschaft Hoya, der hier den Fischereibezirk Weser III vom Land gepachtet hat. Drei Staustufen gliedern den Lauf, Landesbergen, Drakenburg und Dörverden. Dazwischen liegen die Häfen von Stolzenau, Nienburg/Weser und Hoya sowie die Wellier Schleife, ein 1,5 Kilometer langer Altlauf, den die Kanalisierung vom Hauptstrom abgeschnitten hat.
Wo die Weser bei Nienburg ihre Kanten hat
Den Takt geben die Buhnenfelder vor. Zwischen den Steinrücken steht ruhiges Wasser, am Buhnenkopf bricht die Strömung, und an dieser Naht sammeln sich Futterfische. In den Außenkurven arbeitet sich der Strom in den Prallhang, dort liegen die tiefsten Stellen der Strecke. Spundwände an den Hafeneinfahrten halten Barsche, die langen Steinpackungen entlang der Fahrrinne sind klassisches Aalwasser. Bei Balge und Hoya wechseln Gleitufer mit Sandbänken und steile Kanten in kurzem Abstand. Am Wehr in Dörverden, wo seit 1914 ein Kraftwerk läuft, ist Schluss.
Was beißt zwischen Hoya und Balge?
Der Aal steht an erster Stelle, weil der Verein seinen Besatz seit Jahren auf ihn ausrichtet und die letzten Berufsfischer der Mittelweser bis heute vom Aalfang leben. Dazu kommen Zander und Hecht an den Strömungskanten, Barsch an Spundwänden und Buhnenköpfen, Barbe über Kies im schnellen Wasser und Brachse in den ruhigen Hafenbecken. Im Winter wird die Quappe zum Ziel, eine Art, die der Verein hier eigens nachzieht. Karpfen, Schleie und Wels kommen ebenfalls vor, dazu Rapfen, der ganzjährig geschont ist. Seit dem 1. Januar 2026 gelten Entnahmefenster mit Stückzahlen je Tag, die Maße dazu stehen in den Bestimmungen auf dieser Seite.
Berufsschifffahrt, Wehre und der Weg zum Platz
Die Weser ist auf ganzer Länge Bundeswasserstraße, Frachter gehören zum Alltag. Seit dem Ausbau der Schleuse Dörverden fahren hier Europaschiffe mit 2,50 Meter Abladetiefe, Sog und Wellenschlag ziehen an den Buhnenfeldern spürbar am Gerät. An den Wehren und Fischtreppen ist das Angeln gesperrt, und die Beschilderung vor Ort geht jeder anderen Angabe vor. Anfahren darfst du nur über öffentliche Wege, Deiche, Wiesen und Äcker bleiben tabu. Die Hokenbrücke über die Liebenauer Aue ist für Autos gesperrt, zu Fuß und mit dem Rad kommst du weiter. Eine Fangliste gehört an dieser Strecke dazu, sie ist die Grundlage für den Besatz.