Stör-Wasserstraße
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 4 Orte: Angeln am Stör-Wasserstraße bei Eldedreieck, Plate und Raben Steinfeld. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Eldedreieck
Banzkow Revier-Sitz
Plate
Raben Steinfeld
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Die Zufahrt läuft über öffentliche Straßen und Wege. Bis ans Ufer fahren ist nicht erlaubt, das Auto gehört auf einen öffentlichen Parkplatz oder eine ausgewiesene Fläche.
Mit gültiger Angelerlaubnis darfst du Ufer, Inseln und Bauwerke auf eigene Gefahr betreten und die Zuwege nutzen. Gebäude, Gewerbeanlagen und eingefriedete Hofbereiche bleiben außen vor.
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Beschreibung
Zwischen dem Eldedreieck in der Lewitz und der Straßenbrücke der B321 bei Raben Steinfeld liegen knapp 20 Kilometer Wasser, die als eine einzige Strecke bewirtschaftet werden. Die Stör-Wasserstraße verbindet die Müritz-Elde-Wasserstraße mit dem Schweriner See und trägt damit den gesamten Bootsverkehr zwischen Elde und Landeshauptstadt. Auf den ersten elf Kilometern heißt sie Störkanal und zieht schnurgerade durch die Lewitz. Oberhalb von Banzkow wird daraus die Stör, die in weichen Bögen und mit deutlich mehr Uferbewuchs Richtung Norden läuft.
Wie das Wasser läuft
Die einzige Fallstufe der Strecke liegt in Banzkow, wo Wehr und Schiffsschleuse je nach Wasserspiegel 0,7 bis 1,2 Meter überwinden. Der mittlere Abfluss von 1,35 Kubikmetern je Sekunde sagt schon alles über die Strömung, du angelst hier praktisch im Stillwasser. Der Kanalteil südlich der Schleuse ist gleichmäßig tief und sandig, an den Ufern wechseln sich Felder, Baumreihen und offene Wiesenflächen der Lewitz ab. Nordwärts wird das Bild abwechslungsreicher, Schilfgürtel und ausgespülte Außenkurven geben dem Wasser Struktur.
Was hier beißt und wo du ansetzt
Raubfisch trägt die Strecke. Hecht und Flussbarsch stehen an den Schilfkanten, an Krautfeldern und rund um die Brücken, und Spinnfischen gilt hier als die erfolgreichste Methode. Zander gehört ebenfalls zum Bestand und steht meist im tieferen Fahrwasser. Wer mit Pose oder Feeder auf Weißfisch geht, findet über die ganze Länge ruhige Ansitzplätze mit gleichmäßigem Grund. Brasse, Güster, Rotauge und Rotfeder sind der Alltag, dazu kommen Schleie im krautigen Flachwasser und Aal in den Sommernächten.
- Schilf- und Krautkanten für Hecht und Barsch, besonders am naturnahen Nordteil
- Gleichmäßige Kanalstrecken in der Lewitz für den langen Ansitz auf Weißfisch
- Brücken und Einmündungen als markante Punkte, an denen sich Fisch sammelt
Wo du nicht ans Wasser darfst
Ein Stück der Strecke ist dauerhaft dicht. Ab 500 Metern oberhalb der Straßenbrücke Friedrichsmoor-Rusch bleiben zwei Kilometer in Richtung Schwerin beidseitig gesperrt, dort liegen ein Naturschutzgebiet und Teichanlagen. Auch rund um Schleuse, Pumpwerk und Fischaufstieg in Banzkow gilt ein Abstand von 100 Metern nach oben und unten. Bis ans Ufer fahren darfst du nicht, die Zufahrt läuft über öffentliche Straßen und Wege, geparkt wird auf ausgewiesenen Flächen. Welche Regeln aktuell gelten, klärst du vor der Tour beim Landesanglerverband Mecklenburg-Vorpommern.