Oder-Spree-Kanal
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 5 Orte: Angeln am Oder-Spree-Kanal bei Neuhauser Speisekanal, Wiesenau und Schleuse Eisenhüttenstadt. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Landkreis Oder-Spree Revier-Sitz
Neuhauser Speisekanal
Müllrose
Wiesenau
Schleuse Eisenhüttenstadt
Gewässerdaten
Verein
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Beschreibung
Zwischen der Einmündung des Neuhauser Speisekanals und der Schleuse in Eisenhüttenstadt zieht der Oder-Spree-Kanal rund 31 Kilometer durch das südliche Brandenburg. Der Abschnitt liegt in der Scheitelhaltung der Spree-Oder-Wasserstraße, dem höchsten Stück der ganzen Verbindung. Bei Biegenbrück quert die Trasse die Wasserscheide zwischen Nordsee und Ostsee, wenig später schiebt sich bei Müllrose die Schlaube ins Kanalbett.
Ein Wasser ohne Launen
Hochwasser und Niedrigwasser kennt diese Strecke nicht. Der Stand wird zwischen den Schleusen Kersdorf und Eisenhüttenstadt gehalten, und das macht den Kanal berechenbar wie kaum ein anderes Fließgewässer in Brandenburg. Eine Stelle, die im Frühjahr gut lief, findest du im Herbst genauso vor. Dazu kommt Berufsschifffahrt. Wenn ein Frachter durch ist, steht das Wasser für eine Weile unruhig an den Böschungen, und genau diese Phase bringt oft die Bisse.
Kanten, Brücken und Einmündungen
Struktur ist in einem Kanal knapp, deshalb zählt jede einzelne. Brücken, Liegestellen, die Zuflüsse bei Müllrose und die Kante zwischen Fahrrinne und Uferböschung sind die Adressen, an denen sich Fisch sammelt. Hecht und Flussbarsch hängen an den flachen Krautfeldern der Böschung, Zander ziehen über die tiefere Rinne in der Mitte und kommen erst mit der Dämmerung heraus. In den warmen Monaten meldet sich der Wels, und im ruhigen Wasser abseits der Fahrrinne stehen Brassen, Rotaugen, Schleien und kräftige Karpfen. Auch Graskarpfen sind hier keine Seltenheit.
Mit Grundrute und Gummifisch
Am erfolgreichsten läuft das Grundangeln, weil die gleichmäßige Tiefe eine ruhig liegende Montage belohnt. Auf Raubfisch führt der Weg über den Gummifisch, gejiggt oder gefaulenzt entlang der Böschungskante. Wer mobil bleibt und die Strecke abklappert, statt eine Stelle auszusitzen, findet an so einem gleichförmigen Wasser schneller den aktiven Fisch. Vom Boot aus lässt sich die Fahrrinne systematisch absuchen, dabei geht Berufsschifffahrt immer vor.
Wer die Strecke bewirtschaftet
Zuständig ist der Kreisanglerverband Eisenhüttenstadt im Landesanglerverband Brandenburg. Der Verband führt den Abschnitt zwischen Kilometer 96,2 und der Schachtschleuse bei Kilometer 127,3 als eigenes Angelgewässer. Welche Berechtigung du brauchst und welche Regeln gerade gelten, klärst du am besten direkt beim Verband, bevor du losfährst.