Gewässer

Nordsee Ostfriesische Inseln (Borkum bis Spiekeroog)

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Ein Angel-Revier über 70 km: von Borkum Fischerbalje bis Spiekeroog
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Fang-Bedingungen
Mäßig Am besten heute 18 bis 19 Uhr
ca. 16 °C Wasser 47 km/h W
Beste Zeit der Woche: Mi 15 bis 21 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 8 Orte: Angeln am Nordsee bei Borkum Fischerbalje, Langeoog und Juist. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Ostfriesische Inseln Revier-Sitz

km 84

Borkum Fischerbalje

Pegel Borkum Fischerbalje

km 89

Borkum Südstrand

Pegel Borkum Südstrand

km 159

Norderney Riffgat

Pegel Norderney Riffgat

km 182

Langeoog

Pegel Langeoog

km 194

Spiekeroog

Pegel Spiekeroog

Baltrum

Juist

Gewässerdaten

Gewässertyp 2
Zielfische 15
AalDorschFlunderGlattbuttHeringHornhechtKliescheMakreleMeeräscheMeerforelleScholleSeezungeSteinbuttWittlingWolfsbarsch
Angeltechniken 4
BrandungsangelnGrundangelnPosenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 15
Angeln in Zwischenzone und Erholungszone des Nationalparks Erlaubt
Bootsangeln Erlaubt
Muscheln in kleinen Mengen für den Eigenverzehr sammeln Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Wattwurmstechen im Handstich Erlaubt
Aalfang in der Freizeitfischerei Verboten
Lagerfeuer / Grillen Verboten
Stellnetz, Schleppnetz und Baumkurre in der Freizeitfischerei Verboten
Zelten / Übernachten Verboten
Betreten der Ruhezone nur auf zugelassenen Wegen und Flächen Hinweis
Ganzjährig geschützt sind Stör, Maifisch, Nordseeschnäpel und Neunaugen Hinweis
Hunde nur angeleint Hinweis
Kein Fischereischein nötig, Mindestalter 14 Jahre Hinweis
Personalausweis mitführen Hinweis
Salzwiesen vom 1. April bis 31. Juli nur auf zugelassenen Wegen Hinweis

Gewässer-Profil

70,0km
Länge
Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Artenschonzeiten und Mindestmaße der Küstenfischereiordnung gelten trotzdem, für Aal besteht in der Freizeitfischerei ein ganzjähriges Fangverbot.
Parkmöglichkeiten

Juist, Baltrum, Langeoog und Spiekeroog sind autofrei. Du stellst den Wagen am Fährhafen auf dem Festland ab und fährst mit der Personenfähre über. Nach Borkum und Norderney darfst du das Auto mitnehmen, dort gelten örtliche Beschränkungen.

Zugänglichkeit

Die Strände der Inseln erreichst du über Bohlenwege und Strandaufgänge. Im Nationalpark darfst du die Ruhezone nur auf zugelassenen Wegen und Flächen betreten, die Grenzen sind vor Ort ausgeschildert. In der Zwischenzone sind Krankenfahrstühle zugelassen.

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Beschreibung

Zwischen Borkum und Spiekeroog liegt der Teil der Nordsee, den du als Angler ohne Papierkram befischen darfst. Sechs bewohnte Inseln reihen sich hier vor der ostfriesischen Küste auf, davor die Brandung, dahinter das Watt. Jede Insel erreichst du mit einer eigenen Fähre, fischereirechtlich sind sie aber ein einziges Revier.

Was du zum Angeln brauchst

In den niedersächsischen Küstengewässern ist der Fisch- und Krebsfang frei. Das steht so im Niedersächsischen Fischereigesetz, und es bedeutet genau das, was es sagt. Du brauchst weder Fischereischein noch Prüfung noch eine Karte von einem Verein. Ein Personalausweis reicht, ab 14 Jahren darfst du selbständig ans Wasser. Frei heißt allerdings nicht regellos. Mindestmaße und Artenschonzeiten der Küstenfischereiordnung gelten für dich genauso wie für einen Berufsfischer, und der Aal ist in der Freizeitfischerei derzeit ganzjährig gesperrt.

Nationalpark Wattenmeer, die wichtigste Regel

Fast die gesamte Strecke liegt im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, und der teilt die Fläche in drei Zonen. In der Zwischenzone und in der Erholungszone darfst du frei angeln, dort ist auch das Wattwurmstechen im Handstich ausdrücklich erlaubt. Anders in der Ruhezone. Sie ist der Kern des Schutzgebiets, du darfst sie nur auf zugelassenen Wegen und Flächen betreten, und genau von diesen Wegen und Flächen aus darfst du dort auch fischen. Die Grenzen stehen vor Ort auf Schildern, und sie sind kein Vorschlag.

Dazu kommen Regeln, die den ganzen Park betreffen. Zwischen dem 1. April und dem 31. Juli brüten die Vögel, dann sind die Salzwiesen zwischen Deich und Hochwasserlinie nur auf zugelassenen Wegen begehbar. Hunde bleiben überall an der Leine. Feuer gibt es nur auf den dafür ausgewiesenen Plätzen, und übernachten darfst du am Strand nicht.

Wo und wann du ansetzt

Die Nordseiten der Inseln tragen das Brandungsangeln. Buhnenfelder, Molenköpfe und die Ränder der Seegatts sammeln Futter und ziehen Fisch an, sobald Bewegung ins Wasser kommt. Plattfische und Dorsch stehen dabei ganz oben, im Sommer kommen Hornhecht und Makrele dazu, und auch Wolfsbarsch wird hier gefangen.

Die Tide bestimmt alles Weitere. Zwischen Borkum und Spiekeroog wächst der Tidenhub von rund 2,3 auf gut 2,7 Meter, und mit ihm der Strom in den Rinnen. Rechne deine Session vom Wasserstand her, nicht von der Uhrzeit. Jede Insel hat ihren eigenen Pegel, und die Werte unterscheiden sich deutlich.

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