Nordsee
Auf der Karte
Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 8 Orte: Angeln am Nordsee bei Borkum Fischerbalje, Langeoog und Juist. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Ostfriesische Inseln Revier-Sitz
Borkum Fischerbalje
Borkum Südstrand
Norderney Riffgat
Langeoog
Spiekeroog
Baltrum
Juist
Gewässerdaten
Gewässer-Profil
Juist, Baltrum, Langeoog und Spiekeroog sind autofrei. Du stellst den Wagen am Fährhafen auf dem Festland ab und fährst mit der Personenfähre über. Nach Borkum und Norderney darfst du das Auto mitnehmen, dort gelten örtliche Beschränkungen.
Die Strände der Inseln erreichst du über Bohlenwege und Strandaufgänge. Im Nationalpark darfst du die Ruhezone nur auf zugelassenen Wegen und Flächen betreten, die Grenzen sind vor Ort ausgeschildert. In der Zwischenzone sind Krankenfahrstühle zugelassen.
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Beschreibung
Zwischen Borkum und Spiekeroog liegt der Teil der Nordsee, den du als Angler ohne Papierkram befischen darfst. Sechs bewohnte Inseln reihen sich hier vor der ostfriesischen Küste auf, davor die Brandung, dahinter das Watt. Jede Insel erreichst du mit einer eigenen Fähre, fischereirechtlich sind sie aber ein einziges Revier.
Was du zum Angeln brauchst
In den niedersächsischen Küstengewässern ist der Fisch- und Krebsfang frei. Das steht so im Niedersächsischen Fischereigesetz, und es bedeutet genau das, was es sagt. Du brauchst weder Fischereischein noch Prüfung noch eine Karte von einem Verein. Ein Personalausweis reicht, ab 14 Jahren darfst du selbständig ans Wasser. Frei heißt allerdings nicht regellos. Mindestmaße und Artenschonzeiten der Küstenfischereiordnung gelten für dich genauso wie für einen Berufsfischer, und der Aal ist in der Freizeitfischerei derzeit ganzjährig gesperrt.
Nationalpark Wattenmeer, die wichtigste Regel
Fast die gesamte Strecke liegt im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, und der teilt die Fläche in drei Zonen. In der Zwischenzone und in der Erholungszone darfst du frei angeln, dort ist auch das Wattwurmstechen im Handstich ausdrücklich erlaubt. Anders in der Ruhezone. Sie ist der Kern des Schutzgebiets, du darfst sie nur auf zugelassenen Wegen und Flächen betreten, und genau von diesen Wegen und Flächen aus darfst du dort auch fischen. Die Grenzen stehen vor Ort auf Schildern, und sie sind kein Vorschlag.
Dazu kommen Regeln, die den ganzen Park betreffen. Zwischen dem 1. April und dem 31. Juli brüten die Vögel, dann sind die Salzwiesen zwischen Deich und Hochwasserlinie nur auf zugelassenen Wegen begehbar. Hunde bleiben überall an der Leine. Feuer gibt es nur auf den dafür ausgewiesenen Plätzen, und übernachten darfst du am Strand nicht.
Wo und wann du ansetzt
Die Nordseiten der Inseln tragen das Brandungsangeln. Buhnenfelder, Molenköpfe und die Ränder der Seegatts sammeln Futter und ziehen Fisch an, sobald Bewegung ins Wasser kommt. Plattfische und Dorsch stehen dabei ganz oben, im Sommer kommen Hornhecht und Makrele dazu, und auch Wolfsbarsch wird hier gefangen.
Die Tide bestimmt alles Weitere. Zwischen Borkum und Spiekeroog wächst der Tidenhub von rund 2,3 auf gut 2,7 Meter, und mit ihm der Strom in den Rinnen. Rechne deine Session vom Wasserstand her, nicht von der Uhrzeit. Jede Insel hat ihren eigenen Pegel, und die Werte unterscheiden sich deutlich.