Leda
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 5 Orte: Angeln am Leda bei Dreyschloot, Amdorf und Ledasperrwerk. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Landkreis Leer Revier-Sitz
Dreyschloot
Potshausen
Amdorf
Ledasperrwerk
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Auf weiten Strecken führt ein asphaltierter Weg direkt am Deich entlang. Deiche und Ländereien dürfen nicht befahren oder als Parkplatz genutzt werden, stell dein Auto an geeigneten Stellen ab, ohne Einfahrten zu versperren.
Die Ufer sind mit Steinpackungen befestigt und über die Deichwege gut erreichbar. Beim Betreten eingefriedeter Grundstücke die Tore wieder schließen, in der Brut- und Setzzeit besonders achtsam sein.
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Beschreibung
Zwischen dem Dreyschloot bei Detern und dem Ledasperrwerk vor Leer liegen gut 20 Kilometer Küstenfluss. Die Leda tickt hier anders als jedes Binnengewässer in Ostfriesland. Alle sechs Stunden dreht die Strömung, und was eben noch eine ruhige Rinne war, läuft ab, legt die Steinpackungen am Ufer frei und füllt sich kurz darauf wieder.
Wie die Tide deinen Angeltag taktet
Der Tidenhub wächst flussab deutlich an: am Dreyschloot liegt er bei gut einem Meter, am Ledasperrwerk bei über drei Metern, bei auflandigem Sturm noch darüber. Rund um Hoch- und Niedrigwasser steht das Wasser eine knappe halbe Stunde fast still, und in diesen ruhigen Fenstern kommen die meisten Bisse. Wer zum ersten Mal herkommt, plant den Tag nach dem Wasserstand statt nach der Uhr. Blei und Standplatz ändern sich mit jeder Stunde, denn zwischen den Kenterpunkten läuft ordentlich Zug durchs Wasser.
Was hier beißt und wo du ansetzt
Der Zander ist der Fisch, für den die meisten anreisen, üblich sind Gewichte um vier bis sechs Pfund. Aale gehen nachts auf Tauwurm, Brassen, Güstern und Rotaugen tragen die Posenangelei bei ruhigem Wasser, dazu kommen Hecht, Barsch, Aland und Karpfen. Kapitale Welse werden seit einigen Jahren regelmäßig gemeldet, Fische über zwei Meter sind dabei. Sie stehen in den tiefsten Löchern.
Am oberen Ende ist der Fluss knapp 30 Meter breit, vor Leer sind es über 100 Meter, der feine Bodenschlick lässt ihn dauerhaft trüb wirken. Die Stellen, die sich lohnen, sind schnell beschrieben:
- ausgespülte Löcher in engen Flusskehren, stellenweise bis acht Meter tief
- Einmündungen der Tiefs und Kanäle, an denen Nahrung eingetragen wird
- Schöpfwerke, deren Pumpen Strömungskanten und Trübungsfahnen erzeugen
Vom Dreyschloot bis zum Sperrwerk
Bewirtschaftet wird die Strecke von einer Pacht- und Besatzgemeinschaft aus sechs Anliegervereinen zwischen Barßel, Detern und Leer. Am oberen Ende geht die Leda in die Sagter Ems über, am unteren Ende schließt das Ledasperrwerk sie ab. Unterhalb des Sperrwerks bis zur Mündung in die Ems gelten andere Regeln, kläre deine Erlaubnis für den Abschnitt deshalb vorher beim Verein.
Die Leda ist auf dieser Länge Bundeswasserstraße und wird befahren, Richtung Leer von deutlich größeren Schiffen als weiter flussauf. Rechne beim Ansitz mit Wellenschlag. An das Wasser kommst du dafür bequem, denn auf weiten Strecken führt ein asphaltierter Weg direkt auf dem Deich entlang, und von dort sind die meisten Plätze in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar.