Dortmund-Ems-Kanal
Auf der Karte
Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 4 Orte: Angeln am Dortmund-Ems-Kanal bei Herbrum, Tunxdorf und Papenburg. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Herbrum
Rhede (Ems)
Tunxdorf
Papenburg Revier-Sitz
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Kraftfahrzeuge gehören nicht mit ans Wasser. Autos auf geeigneten Plätzen so abstellen, dass Wirtschaftswege frei bleiben. Uferböschungen dürfen nicht befahren werden.
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Beschreibung
Unterhalb der Schleuse Herbrum hört der Kanal auf, Kanal zu sein. Ab hier läuft der Dortmund-Ems-Kanal im Bett der Ems weiter bis nach Papenburg, und damit mischt die Nordsee mit. Zwischen Kilometer 212,92 und 225,82 bewirtschaftet der Sportfischerverein Papenburg diese Strecke, teils nur an einem Ufer, teils an beiden. Wer vorher nur Kanal gefischt hat, findet hier ein anderes Wasser vor.
Die Tide gibt den Takt vor
Der Wasserstand steht nie still. Am Pegel Herbrum Hafendamm liegen mittleres Tidehochwasser und mittleres Tideniedrigwasser rund 3 Meter auseinander, am Pegel Rhede gut 3,3 Meter. Deine Platzwahl richtet sich also nach der Uhr und nicht nach dem Bauchgefühl. Bei auflaufendem Wasser rückt der Fisch dicht an die Steinschüttung heran, bei ablaufendem zieht er mit der Strömung ab und sammelt sich hinter Buhnen und Hafeneinfahrten. Wer die Stunde um die Kenterung herum erwischt, fischt die ruhigste Phase des Tages. Genug Blei gehört in die Kiste, denn im ablaufenden Wasser hält eine leichte Montage nichts.
Was hier beißt und wo du ansetzt
Die Strecke ist Brackwasser. Aal und Zander stehen an den tiefen Kanten der Fahrrinne, Brassen und Aland ziehen in großen Trupps über die flachen Randbereiche. Hecht findest du dort, wo Altarme und Hafenbecken Strömungsschatten geben. Rapfen jagen an den Strömungskanten, und auch der Wels ist für dieses Wasser belegt.
- An den Steinschüttungen der Prallhänge kurz anwerfen, der Fisch steht näher am Ufer als gedacht
- Die Einmündungen der Altarme rund um die Tunxdorfer Ems sammeln Nährstoffe und Weißfisch
- Im Hafen- und Werftbereich von Papenburg gibt es Struktur satt, dafür sind Teile davon gesperrt
Zugang, Boot und Ufer
Über die Deichwege kommst du an fast jede Stelle, gefahren wird aber nicht bis ans Wasser. Boote sind auf der Ems möglich, allerdings nur amtlich gekennzeichnet und nur still liegend vor Anker. Vergiss dabei nicht, dass dieser Abschnitt Bundeswasserstraße ist. Der Sog eines Frachters räumt eine unbeaufsichtigte Rute vom Ufer und zieht die Welle hinterher. Zu Schleusenanlagen und Brücken hältst du Abstand.
Bevor du losfährst
Die Erlaubnis kommt vom Sportfischerverein Papenburg, Gastkarten gibt es beim Verein. Für den Abschnitt gelten neben der Gewässerordnung auch Verordnungen des Landkreises Emsland, unter anderem zum Nachtangeln unterhalb der Schleuse Herbrum. Welche Ufer im Einzelnen freigegeben sind und wo die Strecke unterbrochen ist, zeigt die Gewässerkarte des Vereins. Die solltest du vorher einmal angesehen haben.