Werbellinkanal
Auf der Karte
Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 4 Orte: Angeln am Werbellinkanal bei Marienwerder, Eichhorst und Auslauf Werbellinsee. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Marienwerder
Rosenbeck Revier-Sitz
Eichhorst
Auslauf Werbellinsee
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
In Eichhorst liegt die Schleuse mitten im Ort, dort und in Marienwerder kommst du mit dem Auto bis in Ufernähe.
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Beschreibung
Der Werbellinkanal verbindet den Werbellinsee mit dem Oder-Havel-Kanal, gut sieben Kilometer gegrabenes Wasser mitten in der Schorfheide. Wer ihn zum ersten Mal sieht, unterschätzt ihn leicht. Schmal, ruhig, von Bäumen überwachsen. Genau daraus zieht er seinen Reiz, denn zwischen Eichhorst und Marienwerder liegen mehr Kanten, Buchten und Krautfelder, als die fast gerade Linie auf der Karte vermuten lässt.
Ein Kanal mit zwei Stufen
Zwei Schleusen gliedern die Strecke. Oben, direkt am Auslauf des Sees, liegt die Schleuse Eichhorst mitten im Ort, weiter unten folgt die Schleuse Rosenbeck mit ihrem Schleusenteich. Dazwischen ist der Kanal rund 20 Meter breit und im Mittel etwa 1,8 Meter tief. Strömung spürst du kaum. Erst wenn geschleust wird oder in trockenen Sommern Wasser Richtung Havel-Oder-Wasserstraße abgegeben wird, kommt kurz Bewegung ins Wasser.
Über weite Strecken hängen Gehölze bis aufs Wasser. Das kostet Wurfweite und den einen oder anderen Köder, hält dafür den Wind draußen und wirft Schatten auf die Uferkante. In den größeren Buchten stehen Seerosenfelder und Schilfgürtel, dazu kommen der Schleusenteich bei Rosenbeck und der Pechteich als stille Wasser abseits der Fahrrinne.
Was hier beißt und wo du ansetzt
Raubfisch ist das große Thema. Hecht und Barsch stehen an den Krautkanten und unter den überhängenden Ästen, oft näher am Ufer, als dir lieb ist. Kurze Ruten und leichte Köder sind hier praktischer als schweres Gerät, weil du zwischen Zweigen und Seerosen arbeitest. Zander nutzt eher die tieferen Rinnen der Fahrrinne, vor allem in der Dämmerung. Aal lohnt die Nacht an den weichen Uferbereichen, Schleie und Karpfen findest du in den flachen Buchten mit Krautbewuchs.
- Krautkanten und Seerosenfelder in den Buchten für Hecht und Schleie
- Der Schleusenteich vor Rosenbeck mit Seerosen und Schilf, bekannt für seine Karpfen
- Die Schleusenbereiche bei Eichhorst und Rosenbeck, wo Wasser bewegt wird
- Überhängende Gehölze am Ufer, klassischer Standplatz für Barsch
Boot, Betrieb und Zugang
Der Kanal ist Bundeswasserstraße und wird von Sportbooten und Kanuten befahren. Beide Schleusen bedienst du selbst, von Dezember bis März stehen sie still. Richtig viel Verkehr herrscht selten, in der Hauptsaison solltest du an Wochenenden aber mit Booten rechnen. Vom Wasser aus erreichst du die schwer zugänglichen Ecken deutlich einfacher als vom Ufer, was dafür erlaubt ist, steht in der Gewässerordnung des Verbands.
Bewirtschaftet wird die Strecke über den Kreisanglerverband Barnim im Landesanglerverband Brandenburg. Sie reicht vom Auslauf des Werbellinsees bis zum Bootshafen Marienwerder, wenige hundert Meter hinter der Kreuzung mit dem Oder-Havel-Kanal. Eichhorst, Rosenbeck und Marienwerder sind die drei Punkte, an denen du bequem ans Wasser kommst. Welche Karte du brauchst und welche Abschnitte sie abdeckt, klärst du vor der Tour beim Verband.