Gewässer

Landwehrkanal Oberschleuse bis Mündung Stadtspree

Berlin
DAV Landesverband Berlin e.V.
0.0 (0)
Ein Angel-Revier über 11 km: von Spreemündung Charlottenburg bis Einmündung Oberspree
0 Fänge
0 Follower
0 Bewertungen
0 Bilder
Fang-Bedingungen
Mäßig Am besten 6 bis 8 Uhr, in 6 Stunden
ca. 15 °C Wasser 18 km/h SW
Beste Zeit der Woche: Do 16 bis 21 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 6 Orte: Angeln am Landwehrkanal bei Spreemündung Charlottenburg, Urbanhafen und Einmündung Oberspree. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Berlin Revier-Sitz

km 0

Spreemündung Charlottenburg

km 2

Berlin-Unterschleuse

Pegel Berlin-Unterschleuse Up

km 7

Urbanhafen

km 11

Berlin-Oberschleuse

Pegel Berlin-Oberschleuse Up

km 11

Einmündung Oberspree

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Zielfische 13
AalAlandBarschBrachseDöbelGiebelGüsterKaulbarschRapfenRotaugeStichlingUkeleiZander
Angeltechniken 4
FliegenfischenGrundangelnPosenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 23
Anfüttern Erlaubt
Angelschirm / Wetterschutz Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Reusen / Netze / Senke Erlaubt
Betreten von Röhrichtbeständen Verboten
Gehälterte Fische in das Fanggewässer zurücksetzen Verboten
Lebende Köderfische Verboten
Pilker über 30 Gramm Verboten
Schleppangeln hinter Wasserfahrzeugen Verboten
Spinn-, Flug- und Köderfischangel vom 1. Januar bis 30. April Verboten
Zelten / Übernachten Verboten
Zurücksetzen gebietsfremder oder invasiver Arten Verboten
Fangbuch führen und mitführen Hinweis
Fischereischein A oder B und Angelberechtigung des DAV Berlin Hinweis
Höchstens drei Aal und Zander zusammen je Fangtag Hinweis
Höchstens drei Hecht, Karpfen, Regenbogenforelle oder Wels je Fangtag Hinweis
Höchstens zwei Handangeln, mit Spinn- oder Flugangel nur eine Hinweis
Höchstens zwei Rapfen je Fangtag Hinweis
Lockfutter höchstens 500 Gramm Nassgewicht je Person und Fangtag, nicht am Vortag Hinweis
Setzkescher gegen Sog und Wellenschlag sichern, bei starkem Schiffsverkehr unzulässig Hinweis
Spinnköder höchstens zwei Haken, Wobbler und Köderfischangel höchstens drei Hinweis
Wetterschutz ohne Boden, höchstens 12 Stunden an einer Stelle Hinweis

Verein

DAV Landesverband Berlin e.V.

Hausburgstraße 13, 10249 Berlin, Berlin, Deutschland

Gewässer-Profil

2,0m
Max. Tiefe
41,4ha
Fläche
10,7km
Länge
22m
Breite
Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Vom 1. Januar bis 30. April ruhen Raubfischköder und Köderfischsenke.
Parkmöglichkeiten

Eigene Angelparkplätze gibt es nicht, und rund um den Kanal ist der Parkraum bewirtschaftet. Die Gewässerordnung erlaubt das Abstellen nur auf ausgewiesenen Flächen. Bequemer ist die Anfahrt mit U- und S-Bahn, mehrere Stationen liegen unmittelbar am Ufer.

Zugänglichkeit

Beide Ufer sind über befestigte Promenaden und Wege durchgehend zu erreichen, du kommst also trocken ans Wasser. Geangelt wird von der Ufermauer, ein langer Kescher ist Pflicht. Ausgewiesene Angelplätze für Menschen mit Behinderung sind nicht bekannt.

Bewertungen

Gesamteindruck
Fischbestand
Umgebung

Noch keine Bewertungen. Sei der Erste und teile deine Erfahrung mit diesem Gewässer.

Gewässer-Medien

Noch keine Gewässer-Medien vorhanden

Gewässer-Rekorde

Noch keine Rekorde vorhanden. Melde deinen Fang!

Alle Fänge

Noch keine Fänge vorhanden. Sei der Erste!

Angel-Spots

Noch keine Angel-Spots vorhanden.

Beschreibung

Mitten durch Berlin zieht der Landwehrkanal eine ruhige Wasserlinie, an der du ein Angelgewässer zuerst gar nicht vermutest. Gut 10 Kilometer verbinden die Oberspree am Osthafen mit der Stadtspree am Spreekreuz in Charlottenburg. Unterwegs führt der Kanal durch Kreuzberg, Neukölln, Tiergarten und Charlottenburg, und jeder dieser Abschnitte hat sein eigenes Gesicht.

Ein Seitenkanal, der kaum fließt

Angelegt wurde der Kanal als Umgehung für den Schiffsverkehr, und genau so verhält er sich bis heute. Zwei Bauwerke halten den Wasserstand, die Oberschleuse an der Lohmühleninsel im Osten und die Unterschleuse im Tiergarten. Dazwischen liegen rund 2 Meter Höhenunterschied. Strömung spürst du fast nur, wenn geschleust wird oder ein Fahrgastschiff vorbeizieht.

Das Profil ändert sich über die ganze Strecke wenig. Der Wasserspiegel ist etwa 22 Meter breit, in der Mitte steht rund 2 Meter Wasser, zu den Ufern hin läuft die Sohle flach aus. Weite Würfe brauchst du deshalb nicht. Die Fische stehen dicht an der Mauer, an Brückenpfeilern, unter Hausbooten und an den Kanten alter Anlegestellen.

Was hier beißt und wo du ansetzt

Den Grundstock stellen Weißfische. Rotauge, Güster, Brachse und Ukelei stehen fast überall, und ihnen folgen Barsch und Zander. Aale nutzen die tiefere Rinne in der Kanalmitte. Rapfen und Aland tauchen eher in der Nähe der Schleusen auf, wo bewegtes Wasser Nahrung heranträgt.

Drei Bereiche lohnen den Weg besonders:

  • Die Oberschleuse mit ihrem Wehrgraben an der Lohmühleninsel, wo Sauerstoff und Futter eintreiben
  • Der Urbanhafen in Kreuzberg, das breiteste Becken der ganzen Strecke
  • Die Unterschleuse im Tiergarten am westlichen Ende der Stauhaltung

Stadtangeln mit Publikum

Auf beiden Seiten begleiten Promenaden das Wasser, angelegt schon von Peter Joseph Lenné, der den Kanal ab 1845 bauen ließ. Das macht den Zugang bequem und den Platz gleichzeitig eng, denn Spaziergänger, Radfahrer und Ausflugsschiffe sind ständig unterwegs. Wer früh am Morgen oder in der Dämmerung kommt, hat mehr Ruhe und meist auch die besseren Bisse. Ein langer Kescher gehört an einer Ufermauer immer dazu.

Sog und Wellenschlag der Schiffe sind der zweite Punkt, den du einplanen solltest. Rutenauflagen müssen stabil stehen, und alles, was im Wasser hängt, will gegen den Schwall gesichert sein. Bewirtschaftet wird die Strecke vom DAV Landesverband Berlin. Dort erfährst du auch, welche Berechtigung du für den Kanal brauchst und welche Auflagen auf deiner Karte stehen.

Lädt...