Gewässer

Ostsee Flensburger Förde

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Ein Angel-Revier über 40 km: von Flensburg bis Langballigau
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Fang-Bedingungen
Sehr gut Am besten 6 bis 10 Uhr, in 6 Stunden
ca. 14 °C Wasser 20 km/h SW
Beste Zeit der Woche: Mi 15 bis 21 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 6 Orte: Angeln am Ostsee bei Flensburg, Falshöft und Holnis. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Flensburg Revier-Sitz

km 4

Flensburg

Pegel Flensburg

km 35

Langballigau

Pegel Langballigau

Falshöft

Habernis Huk

Holnis

Gewässerdaten

Gewässertyp 2
Zielfische 7
Angeltechniken 2
Gewässerregeln 8
Belly-Boot Erlaubt
Bootsangeln Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Aal: gezielte Freizeitfischerei ganzjährig verboten Hinweis
Andere Fanggeräte als die Handangel nur für Erwerbsfischer Hinweis
Dorsch: gezielte Freizeitfischerei 2026 ganzjährig verboten Hinweis
Fischereischein und Fischereiabgabe erforderlich Hinweis
Freier Fischfang mit der Handangel, kein Erlaubnisschein nötig Hinweis

Gewässer-Profil

40,0km
Länge
1500 bis 4000m
Breite
Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Für Dorsch und Aal gilt in der Ostsee ein Fangverbot in der Freizeitfischerei.
Parkmöglichkeiten

In Langballigau liegt ein Parkplatz direkt am Strandweg, bei Habernis führt ein ausgeschilderter Zugang ans Wasser.

Bewertungen

Gesamteindruck
Fischbestand
Umgebung

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Beschreibung

Die Flensburger Förde schneidet rund 40 Kilometer weit ins Land, der deutsche Teil reicht vom Flensburger Hafen bis auf die Höhe von Falshöft. Sie ist zwischen 1,5 und 4 Kilometer breit, Steilufer, Sandbänke und Muschelfelder liegen dicht unter Land. Wer hier angelt, steht meist im Wasser oder auf einer Mole, nicht am Schilfrand.

Was hier beißt und wann

Die Hauptrolle spielt die Meerforelle. Sie zieht das ganze Jahr an den Kanten entlang, im Frühjahr und im Spätherbst kommt sie am dichtesten unter Land. Ab etwa Ende März läuft für rund sechs Wochen der Hering in die Förde, kurz darauf folgt der Hornhecht, sobald das Wasser warm genug wird. Über den Sandgründen stehen Flunder und Kliesche, und nach Einbruch der Dunkelheit sind sie oft die verlässlichere Beute.

Dorsch und Aal gehören ebenfalls zum Artenbild der Förde. Für beide gelten in der Ostsee derzeit harte Beschränkungen für Freizeitangler. Ein Blick in die aktuellen Regelungen des Landes gehört deshalb zur Vorbereitung dazu.

Die Stellen, an denen du ansetzt

Auf kurzer Strecke wechseln hier die Gründe stark. Ein paar Namen tauchen in jedem Gespräch am Wasser auf.

  • Holnis: die Halbinsel teilt die Förde, an der Spitze fällt der Grund zügig ab.
  • Bockholmwik: Sand und Steine im Wechsel, davor Sandbänke und Muschelfelder.
  • Langballigau: Sandgrund mit Rinnen und Muschelbänken, dazu ein kleiner Hafen als Zugang.
  • Habernis Huk: ein Steinriff, das weit in die Ostsee hinausreicht.
  • Norgaardholz: weiter Strand mit vorgelagerter Sandbank.
  • Falshöft: flacher Strand mit einer Rinne von 2 bis 3 Metern, dahinter wieder Sand.

Für Brandungsangler sind die Molenköpfe die erste Wahl, weil du von dort ohne Wathose an tieferes Wasser kommst. Zum Spinnfischen reicht eine leichte Rute mit 10 bis 30 Gramm Wurfgewicht, Küstenwobbler und Blinker decken den Rest ab. Steht der Wind auflandig, lohnt das geschützte Quellental bei Glücksburg.

Was du vor dem ersten Wurf klärst

In den Küstengewässern Schleswig-Holsteins herrscht freier Fischfang mit der Handangel. Du brauchst den Fischereischein und die Fischereiabgabe des Landes, einen gewässerbezogenen Erlaubnisschein gibt es hier nicht. Urlauber bekommen den Urlaubsfischereischein gegen Vorlage des Personalausweises im Ordnungsamt.

Rund um die Mündungen der Zuflüsse liegen Schonbezirke, an der Krusau gilt er ganzjährig. Wie sie genau verlaufen, steht in der Küstenfischereiverordnung des Landes. Die Grenze zu Dänemark läuft mitten durch die Förde, für das Nordufer brauchst du das dänische Fisketegn. Die benachbarte Schlei ist dagegen erlaubnisscheinpflichtig und gehört nicht zur freien Küste.

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