Ostsee
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 6 Orte: Angeln am Ostsee bei Flensburg, Falshöft und Holnis. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Flensburg Revier-Sitz
Flensburg
Langballigau
Falshöft
Habernis Huk
Holnis
Gewässerdaten
Gewässer-Profil
In Langballigau liegt ein Parkplatz direkt am Strandweg, bei Habernis führt ein ausgeschilderter Zugang ans Wasser.
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Beschreibung
Die Flensburger Förde schneidet rund 40 Kilometer weit ins Land, der deutsche Teil reicht vom Flensburger Hafen bis auf die Höhe von Falshöft. Sie ist zwischen 1,5 und 4 Kilometer breit, Steilufer, Sandbänke und Muschelfelder liegen dicht unter Land. Wer hier angelt, steht meist im Wasser oder auf einer Mole, nicht am Schilfrand.
Was hier beißt und wann
Die Hauptrolle spielt die Meerforelle. Sie zieht das ganze Jahr an den Kanten entlang, im Frühjahr und im Spätherbst kommt sie am dichtesten unter Land. Ab etwa Ende März läuft für rund sechs Wochen der Hering in die Förde, kurz darauf folgt der Hornhecht, sobald das Wasser warm genug wird. Über den Sandgründen stehen Flunder und Kliesche, und nach Einbruch der Dunkelheit sind sie oft die verlässlichere Beute.
Dorsch und Aal gehören ebenfalls zum Artenbild der Förde. Für beide gelten in der Ostsee derzeit harte Beschränkungen für Freizeitangler. Ein Blick in die aktuellen Regelungen des Landes gehört deshalb zur Vorbereitung dazu.
Die Stellen, an denen du ansetzt
Auf kurzer Strecke wechseln hier die Gründe stark. Ein paar Namen tauchen in jedem Gespräch am Wasser auf.
- Holnis: die Halbinsel teilt die Förde, an der Spitze fällt der Grund zügig ab.
- Bockholmwik: Sand und Steine im Wechsel, davor Sandbänke und Muschelfelder.
- Langballigau: Sandgrund mit Rinnen und Muschelbänken, dazu ein kleiner Hafen als Zugang.
- Habernis Huk: ein Steinriff, das weit in die Ostsee hinausreicht.
- Norgaardholz: weiter Strand mit vorgelagerter Sandbank.
- Falshöft: flacher Strand mit einer Rinne von 2 bis 3 Metern, dahinter wieder Sand.
Für Brandungsangler sind die Molenköpfe die erste Wahl, weil du von dort ohne Wathose an tieferes Wasser kommst. Zum Spinnfischen reicht eine leichte Rute mit 10 bis 30 Gramm Wurfgewicht, Küstenwobbler und Blinker decken den Rest ab. Steht der Wind auflandig, lohnt das geschützte Quellental bei Glücksburg.
Was du vor dem ersten Wurf klärst
In den Küstengewässern Schleswig-Holsteins herrscht freier Fischfang mit der Handangel. Du brauchst den Fischereischein und die Fischereiabgabe des Landes, einen gewässerbezogenen Erlaubnisschein gibt es hier nicht. Urlauber bekommen den Urlaubsfischereischein gegen Vorlage des Personalausweises im Ordnungsamt.
Rund um die Mündungen der Zuflüsse liegen Schonbezirke, an der Krusau gilt er ganzjährig. Wie sie genau verlaufen, steht in der Küstenfischereiverordnung des Landes. Die Grenze zu Dänemark läuft mitten durch die Förde, für das Nordufer brauchst du das dänische Fisketegn. Die benachbarte Schlei ist dagegen erlaubnisscheinpflichtig und gehört nicht zur freien Küste.