Gewässer

Nordsee Nordfriesische und Dithmarscher Küste (Sylt bis Büsum)

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Ein Angel-Revier über die ganze Strecke, unter anderem bei Büsum, Dagebüll, Hörnum
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Fang-Bedingungen
Mäßig Am besten 6 bis 9 Uhr, in 6 Stunden
ca. 15 °C Wasser 32 km/h W
Beste Zeit der Woche: Di 6 bis 10 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 11 Orte: Angeln am Nordsee bei Büsum, Pellworm Anleger und Wyk auf Föhr. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Nordfriesland und Dithmarschen Revier-Sitz

Büsum

Pegel Büsum

Dagebüll

Pegel Dagebüll

Husum

Pegel Husum

Hörnum

Pegel Hörnum

List auf Sylt

Pegel List Auf Sylt

Pellworm Anleger

Pegel Pellworm Anleger

Sankt Peter-Ording

Westerland (Sylt)

Wittdün

Pegel Wittdün

Wyk auf Föhr

Gewässerdaten

Gewässertyp 2
Zielfische 11
DorschFlunderGlattbuttHornhechtKliescheMakreleMeerforelleScholleSteinbuttWittlingWolfsbarsch
Angeltechniken 2
Gewässerregeln 13
Austern und Miesmuscheln von Hand, bis 10 Liter am Tag Erlaubt
Bootsangeln Erlaubt
Setzkescher Erlaubt
Wattwürmer im Handstich für den persönlichen Bedarf Erlaubt
Betreten der Schutzzone 1 außerhalb freigegebener Bereiche Verboten
Entnahme von Wolfsbarsch im Februar und März Verboten
Freizeitfischerei auf Aal Verboten
Zelten / Übernachten Verboten
Angeln in der Schutzzone 1 nur in freigegebenen Bereichen Hinweis
Erlaubnisschein für das Küstengewässer nicht erforderlich Hinweis
Fischereischein und Fischereiabgabe des Landes erforderlich Hinweis
Hunde nur an der Leine Hinweis
Urlauberfischereischein 28 Tage, einmal im Jahr verlängerbar Hinweis

Gewässer-Profil

Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Mindestmaße und Schonzeiten der Küstenfischereiverordnung sowie befristete Allgemeinverfügungen beachten.

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Fischbestand
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Beschreibung

Zwischen Sylt und Büsum hat die Nordsee keine feste Kante. Zweimal am Tag läuft das Wasser über die Sände, füllt die Priele und zieht sich wieder zurück. Wer hier ans Wasser geht, plant nach dem Tidenkalender und nicht nach der Uhrzeit. Am Pegel Husum liegen zwischen mittlerem Tidehochwasser und mittlerem Tideniedrigwasser rund 350 Zentimeter, in List auf Sylt sind es keine 180. Dieser Unterschied entscheidet, wann eine Stelle überhaupt befischbar ist und wie lange sie es bleibt.

Offene Kante oder Wattseite

Die Westseiten der Inseln und die Sandstrände von Sankt Peter-Ording liegen frei zur offenen See. Hier trägt der Wind die Brandung an den Strand, und weite Würfe über die erste Rinne bringen den Fisch. Ganz anders die Wattseite. Hinter Amrum, Föhr und Pellworm arbeitest du an Prielkanten, an Buhnen und an den Steinpackungen der Häfen. Dort steht der Fisch nicht flächig, sondern an der Strömungskante, und die wandert mit der Tide. Ein Platz, der zwei Stunden vor Hochwasser trägt, ist bei ablaufendem Wasser oft tot.

Was der Fangplatz dir abverlangt

Plattfisch trägt die Strecke über weite Teile des Jahres. Im Sommer stehen die Fische flach und dicht am Sand, in der kalten Jahreszeit rücken Wittling und Dorsch an die tieferen Rinnen heran. Im Mai zieht der Hornhecht durch, an der Sylter Westküste lohnt im Frühjahr die Meerforelle. Wolfsbarsch findest du dort, wo Struktur im Wasser steht. Was hier zählt, ist frischer Köder und die Bereitschaft, den Platz zu wechseln, sobald die Strömung dreht.

Der Nationalpark redet mit

Fast die gesamte Strecke liegt im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Er ist in zwei Schutzzonen geteilt, und die Zone 1 darfst du grundsätzlich nicht betreten. Für das küstennahe Watt vor einer Reihe von Gemeinden gibt es Vereinbarungen mit dem Nationalparkamt, die das Angeln in genau umrissenen Bereichen zulassen. Wo diese Bereiche liegen und wo Verbotsschilder stehen, ändert sich, deshalb gilt vor jedem Ansitz ein Blick auf die Beschilderung und im Zweifel eine Nachfrage beim Nationalparkamt oder in der Gemeinde. Auf einzelnen Inseln kommen örtliche Sperrungen dazu, etwa an Badestränden und in Hafenbereichen.

Papiere und Zugang

Das Küstengewässer selbst ist frei. Einen gewässerbezogenen Erlaubnisschein brauchst du an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste nicht, es gibt hier weder Verein noch Kartenverkauf. Was du brauchst, ist ein gültiger Fischereischein und die bezahlte Fischereiabgabe des Landes. Ohne Prüfung kommst du über den Urlauberfischereischein ans Wasser, den die Ordnungsämter gegen Ausweis ausstellen. Erreichbar ist die Strecke von den Deichen und Hafenmolen des Festlands, dazu über die Fähren nach Föhr, Amrum und Pellworm und über den Damm nach Sylt. Rechne an den Inselstränden mit Kurabgaben und mit Parkflächen, die im Sommer früh voll sind.

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