Antrifttalsperre
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Ein Rundweg mit Lehrpfad führt um die Talsperre und erschließt beide Ufer.
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Beschreibung
Die Antrifttalsperre staut die Antrift zwischen Seibelsdorf und Angenrod im hessischen Vogelsbergkreis. Gebaut wurde sie Anfang der 1960er Jahre für den Hochwasserschutz, betrieben wird sie bis heute vom Wasserverband Schwalm. Rund 31 Hektar Wasser auf etwa einem Kilometer Länge, ringsum Wald und Wiesen, dazu ein Rundweg mit Lehrpfad. Geangelt wird hier im Rahmen des Fischereirechts, bewirtschaftet wird das Wasser vom Sportangelverein Bernsburg.
Was hier beißt
Gemeldet werden vor allem Karpfen, Brachsen und Rotaugen. Dazu kommen Flussbarsch, Zander und Hecht, der See trägt also beide Seiten, Friedfisch und Raubfisch. Am häufigsten führt das Grundangeln zum Erfolg. Wie tief es an der jeweiligen Stelle wird, ist nicht dokumentiert, das Staubecken ist im Sommer deutlich voller als im Winter und die Uferlinie wandert entsprechend.
Wie du ans Wasser kommst
Der Rundweg erschließt beide Ufer und macht die Talsperre auch ohne Ortskenntnis zugänglich. Das Vorbecken nördlich von Angenrod steht seit 1984 als Naturschutzgebiet unter Schutz, gut 13 Hektar mit Röhrichtsaum im Flachwasser. Dort bleibst du auf den ausgewiesenen Wegen und nimmst den Hund an die Leine, die Wasservögel sind der Grund für die Unterschutzstellung. Der gesamte See liegt zusätzlich im Landschaftsschutz der Schwalmaue.
Was du vorher klären solltest
Den Erlaubnisschein und alles, was daran hängt, regelt der Sportangelverein Bernsburg. Gastkarten gibt es, die Konditionen und die Gewässerordnung erfragst du am besten direkt beim Verein. Baden ist am ganzen See nicht zulässig, weil eine Talsperre nicht unter den Gemeingebrauch fällt. Übernachten im Zelt ist rund um den See untersagt, gegrillt werden darf nur an den dafür ausgewiesenen Stellen.