Gewässer

Nordsee Hamburgisches Wattenmeer bei Neuwerk

Neuwerk, Hamburg
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Ein Angel-Revier über die ganze Strecke, unter anderem bei Bake A, Bake Z, Neuwerk
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Fang-Bedingungen
Gut Am besten 6 bis 10 Uhr, in 6 Stunden
ca. 14 °C Wasser 32 km/h SW
Beste Zeit der Woche: heute 6 bis 10 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 4 Orte: Angeln am Nordsee bei Bake A, Neuwerk und Scharhörn. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Neuwerk Revier-Sitz

Bake A

Pegel Bake A

Bake Z

Pegel Bake Z

Scharhörn

Pegel Scharhörn

Gewässerdaten

Gewässertyp 2
Zielfische 10
AalAalmutterFlunderHeringHornhechtScholleSeeskorpionSeezungeSprotteWittling
Angeltechniken

Noch keine Daten vorhanden

Gewässerregeln 8
Angeln mit lebenden Köderfischen Verboten
Setzkescher Verboten
Angeln nur in der Nationalpark-Zone II Hinweis
Betreten der Zone I nur mit Genehmigung oder Führung Hinweis
Fischereischein und Fischereiabgabe erforderlich Hinweis
Hunde nur angeleint Hinweis
Höchstens zwei Handangeln je Person Hinweis
Unterfangkescher, Abhakmatte und gummierter Kescher Pflicht Hinweis

Gewässer-Profil

Angelsaison
Das Watt rund um Neuwerk fällt bei Niedrigwasser trocken. Plane den Ansitz um das auflaufende Wasser herum.
Parkmöglichkeiten

Keine Straßenanbindung zum Festland. Anreise ab Cuxhaven per Schiff zum Anleger, mit dem Wattwagen oder zu Fuß über den Wattweg.

Zugänglichkeit

Geangelt wird nur in der Zone II des Nationalparks. Die Zone I darfst du allein mit Ausnahmegenehmigung oder in einer Führung betreten.

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Gesamteindruck
Fischbestand
Umgebung

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Beschreibung

Der kleinste Teil Hamburgs liegt rund 105 Kilometer von der Innenstadt entfernt, mitten in der Elbmündung. Zum hamburgischen Wattenmeer gehören die bewohnte Insel Neuwerk, die Düneninseln Scharhörn und Nigehörn und die Wattflächen und Priele dazwischen. Wer hier angeln will, klärt zuerst eine Frage, und zwar nicht die nach dem Köder, sondern die nach dem erlaubten Platz.

Warum nur ein schmaler Teil offen steht

Das ganze Gebiet ist Nationalpark, und der Zuschnitt ist streng. 91,5 Prozent der Fläche liegen in der Zone I, die du nur mit Ausnahmegenehmigung oder in einer geführten Wanderung betreten darfst. Geangelt wird allein in der Zone II, und die ist klein. Zu ihr zählen die Insel Neuwerk mit ihrem Binnengroden und dem Nordvorland sowie ein Bereich vor der niedersächsischen Küste. Scharhörn und Nigehörn fallen damit heraus, sie sind Ruhezone für Brut- und Mauservögel. Wer eine Wattwanderung dorthin bucht, ist als Gast unterwegs, nicht als Angler.

Was du am Wasser vorfindest

Neuwerk ist von einem Deich umschlossen, davor liegen die Buhnenfelder im Norden und im Osten. Im Süden öffnet sich der Bauernhafen, im Südwesten ragt der Schiffsanleger ins Wattfahrwasser. Alles hier folgt der Tide. Gut zwölf Stunden liegen zwischen zwei Hochwassern, dazwischen fällt das Watt rund um die Insel trocken und die Priele ziehen sich zu schmalen Rinnen zusammen. Wer ansitzt, plant deshalb um das auflaufende Wasser herum. Im hamburgischen Teil sind bisher 34 Fischarten nachgewiesen, und für Scholle, Hering und Seezunge ist dieses Watt die Kinderstube. Entsprechend wechselt der Bestand mit der Jahreszeit stärker als an jedem Binnengewässer.

Anreise und Papiere

Eine Straße zum Festland gibt es nicht. Ab Cuxhaven fährt ein Schiff zum Anleger, daneben rollen Wattwagen über den Wattweg, und zu Fuß ist die Insel bei passendem Wasserstand ebenfalls erreichbar. Plane die Rückfahrt mit ein, bevor du die Rute auspackst. Für das Angeln selbst gelten die Hamburger Vorgaben, also Fischereischein und bezahlte Fischereiabgabe. Was im Einzelnen zulässig ist und wo die Grenze der Zone II genau verläuft, klärst du vor der Fahrt bei der zuständigen Behörde und der Nationalparkverwaltung. An dieser Stelle lohnt die Nachfrage mehr als anderswo, weil ein falscher Standplatz hier ein Verstoß gegen das Nationalparkrecht ist.

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