Nordsee
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 4 Orte: Angeln am Nordsee bei Bake A, Neuwerk und Scharhörn. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Neuwerk Revier-Sitz
Bake A
Bake Z
Scharhörn
Gewässerdaten
Noch keine Daten vorhanden
Gewässer-Profil
Keine Straßenanbindung zum Festland. Anreise ab Cuxhaven per Schiff zum Anleger, mit dem Wattwagen oder zu Fuß über den Wattweg.
Geangelt wird nur in der Zone II des Nationalparks. Die Zone I darfst du allein mit Ausnahmegenehmigung oder in einer Führung betreten.
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Beschreibung
Der kleinste Teil Hamburgs liegt rund 105 Kilometer von der Innenstadt entfernt, mitten in der Elbmündung. Zum hamburgischen Wattenmeer gehören die bewohnte Insel Neuwerk, die Düneninseln Scharhörn und Nigehörn und die Wattflächen und Priele dazwischen. Wer hier angeln will, klärt zuerst eine Frage, und zwar nicht die nach dem Köder, sondern die nach dem erlaubten Platz.
Warum nur ein schmaler Teil offen steht
Das ganze Gebiet ist Nationalpark, und der Zuschnitt ist streng. 91,5 Prozent der Fläche liegen in der Zone I, die du nur mit Ausnahmegenehmigung oder in einer geführten Wanderung betreten darfst. Geangelt wird allein in der Zone II, und die ist klein. Zu ihr zählen die Insel Neuwerk mit ihrem Binnengroden und dem Nordvorland sowie ein Bereich vor der niedersächsischen Küste. Scharhörn und Nigehörn fallen damit heraus, sie sind Ruhezone für Brut- und Mauservögel. Wer eine Wattwanderung dorthin bucht, ist als Gast unterwegs, nicht als Angler.
Was du am Wasser vorfindest
Neuwerk ist von einem Deich umschlossen, davor liegen die Buhnenfelder im Norden und im Osten. Im Süden öffnet sich der Bauernhafen, im Südwesten ragt der Schiffsanleger ins Wattfahrwasser. Alles hier folgt der Tide. Gut zwölf Stunden liegen zwischen zwei Hochwassern, dazwischen fällt das Watt rund um die Insel trocken und die Priele ziehen sich zu schmalen Rinnen zusammen. Wer ansitzt, plant deshalb um das auflaufende Wasser herum. Im hamburgischen Teil sind bisher 34 Fischarten nachgewiesen, und für Scholle, Hering und Seezunge ist dieses Watt die Kinderstube. Entsprechend wechselt der Bestand mit der Jahreszeit stärker als an jedem Binnengewässer.
Anreise und Papiere
Eine Straße zum Festland gibt es nicht. Ab Cuxhaven fährt ein Schiff zum Anleger, daneben rollen Wattwagen über den Wattweg, und zu Fuß ist die Insel bei passendem Wasserstand ebenfalls erreichbar. Plane die Rückfahrt mit ein, bevor du die Rute auspackst. Für das Angeln selbst gelten die Hamburger Vorgaben, also Fischereischein und bezahlte Fischereiabgabe. Was im Einzelnen zulässig ist und wo die Grenze der Zone II genau verläuft, klärst du vor der Fahrt bei der zuständigen Behörde und der Nationalparkverwaltung. An dieser Stelle lohnt die Nachfrage mehr als anderswo, weil ein falscher Standplatz hier ein Verstoß gegen das Nationalparkrecht ist.