Lesum
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 4 Orte: Angeln am Lesum bei Ritterhude, Burglesum und Vegesack. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Ritterhude
Wasserhorst
Burglesum Revier-Sitz
Vegesack
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Das Südufer ist über weite Strecken von einem breiten Schilfgürtel abgeriegelt. Am Nordufer führen Uferwege entlang, von dort kommst du am besten ans Wasser.
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Beschreibung
Zwischen Ritterhude und Bremen-Vegesack liegen rund zehn Kilometer Wasser, die kaum jemand als kleinen Fluss wahrnimmt. Die Lesum entsteht dort, wo Hamme und Wümme zusammenlaufen, und erreicht die Weser mitten in Bremen-Nord. Breit, träge, und zweimal am Tag ein anderes Gewässer.
Die Tide gibt den Takt vor
Am Pegel Wasserhorst trennen mittleres Hoch- und Niedrigwasser gut drei Meter. Was bei auflaufendem Wasser eine breite Rinne ist, fällt bei ablaufendem Wasser auf Schlick und schmalen Strom zusammen. Wer zum ersten Mal an der Strecke steht, schaut besser vor der Rutenwahl in den Gezeitenkalender. Die halbe Stunde um die Kenterung herum ist die ruhigste Zeit am Tag, dann sortiert sich auch der Treibsel neu und die Montage bleibt endlich liegen.
Strömung, Kanten und das Sperrwerk
Der Grund ist über weite Strecken sandig und wenig strukturiert. Spannend wird es überall dort, wo die Strömung bricht: an Steganlagen, an den Mündungen der Sielzüge und vor allem am Lesumsperrwerk kurz vor Vegesack. Hinter den Pfeilern steht bei jedem Wechsel Kehrwasser, und genau dort sammelt sich der Raubfisch. Auf Spinnrute ist das die verlässlichste Adresse der ganzen Strecke.
Weiter flussauf, Richtung Wasserhorst und Blockland, wird das Wasser ruhiger und das Ufer wilder. Ansitzangler finden hier die Ecken, in denen sich bei ablaufendem Wasser Futter sammelt. Der Aal hat an der Lesum seinen festen Ruf, gefischt wird auf ihn traditionell in den warmen Nächten nach der Kenterung.
Ufer und Zugang
Am Südufer steht über weite Strecken ein breiter Schilfgürtel, dahinter kommst du praktisch nicht ans Wasser. Das Nordufer ist die bessere Wahl. Dort führen Uferwege entlang, und zwischen den Bulten findest du regelmäßig Lücken, die einen sauberen Drill zulassen. Rechne mit weichem Untergrund und nimm Stiefel mit, an denen der Schlick nicht klebt.
Papiere für die Strecke
Die Erlaubnisscheine für die Lesum gibt das Fischeramt Bremen aus, und zwar für die ganze Strecke von der Landesgrenze bis zur Mündung. Gültig sind sie nur zusammen mit einem Fischereischein, beides gehört ans Wasser. Bremer Bürger mit Stockangelrecht dürfen die Lesum nur von der Mündung flussaufwärts bis zur Burger Straßenbrücke befischen, weiter oben brauchst du den Erlaubnisschein. In Naturschutzgebieten gilt das alte Recht ohnehin nicht. Welche Ausgabestelle gerade geöffnet hat, fragst du vor der Fahrt kurz beim Fischeramt nach.