Wentowkanal
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 3 Orte: Angeln am Wentowkanal bei Mündung in die Havel, Marienthal und Einfahrt Großer Wentowsee. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Mündung in die Havel
Marienthal Revier-Sitz
Einfahrt Großer Wentowsee
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Beschreibung
Der Wentowkanal ist eine kurze Verbindung mit viel Struktur. Auf rund zwei Kilometern führt er vom Großen Wentowsee nach Osten bis zur Mündung in die Havel bei Zehdenick-Marienthal. Der Landesanglerverband Brandenburg führt ihn als Pachtgewässer P 03-202 mit einer Fläche von 3 Hektar, betreut wird die Strecke vom Kreisanglerverband Gransee.
Ein Kanal mit Geschichte und klaren Kanten
Fertig wurde der Kanal schon 1732, damals ging es um den Transport von Holz aus den Wäldern rund um den Wentowsee. Die Schleuse Marienthal kam 1860 dazu und sitzt kurz vor der Mündung. Fast die ganze Strecke liegt deshalb oberhalb der Schleuse auf Seehöhe, rund 47,5 m ü. NHN. Erst die letzten gut hundert Meter gehören zur tiefer liegenden Haltung der Havel. Der Grund ist überwiegend sandig, an den Ufern stehen Schilfkanten und Wasserpflanzen, zwei Brücken bringen Schatten und Kante ins Spiel.
Wo du ansetzt
Der Schleusenbereich ist die auffälligste Stelle der ganzen Strecke. Ober- und Unterwasser bringen Bewegung ins Wasser, und Bewegung zieht Fisch. Ähnlich gut fischt sich die Mündung, wo der Kanal auf die Havel trifft und Kleinfisch aus beiden Systemen zusammenkommt. Dazwischen lohnen die Schilfkanten und die Brückenpfeiler.
- Schleuse Marienthal, Ober- und Unterwasser
- Mündung in die Havel
- Schilfkanten entlang der langen Westhälfte
- die beiden Brücken mit Schatten und Kante
Was hier beißt
Räuber sind das Zugpferd. Hecht und Barsch stehen an den Kanten und lassen sich mit kleinen Ködern abklopfen, nachts kommt der Aal dazu. Weißfisch ist reichlich vorhanden, Rotauge, Güster und Brachse machen den Grundteil des Bestandes aus. Karpfen und Schleie sind ebenfalls gemeldet, dazu Aland und Döbel.
Wie du die Strecke fischst
Auf so einem schmalen Wasser reicht leichtes Gerät. Mit der Pose an der Schilfkante oder mit einer einfachen Grundmontage im Fahrwasser kommst du weit. Für Hecht und Barsch genügt eine handliche Spinnrute, weil du selten weit werfen musst. Im Sommer ist Bootsverkehr unterwegs, dann lohnt sich die frühe Stunde oder der späte Abend. Welche Erlaubnisscheine du brauchst und welche Regeln am Kanal gelten, klärst du vor dem Ansitz beim Verein.