Gewässer

Wentowkanal Großer Wentowsee bis Mündung in die Havel

Landesanglerverband Brandenburg e.V.
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Ein Angel-Revier über 2 km: von Mündung in die Havel bis Einfahrt Großer Wentowsee
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Fang-Bedingungen
Gut Am besten heute 17 bis 21 Uhr
ca. 14 °C Wasser 22 km/h SW
Beste Zeit der Woche: Mi 16 bis 19 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 3 Orte: Angeln am Wentowkanal bei Mündung in die Havel, Marienthal und Einfahrt Großer Wentowsee. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Mündung in die Havel

km 0

Marienthal Revier-Sitz

Pegel Marienthal Up

km 2

Einfahrt Großer Wentowsee

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Zielfische 11
Angeltechniken 3
GrundangelnPosenangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 13
Anfüttern Erlaubt
Angelschirm / Wetterschutz Erlaubt
Belly-Boot Erlaubt
Bootsangeln Erlaubt
Elektromotor bis 1 kW am Boot Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Reusen / Netze / Senke Erlaubt
Futterboot Verboten
Schleppangeln mit Motorkraft Verboten
Zelten / Übernachten Verboten
Liegeplatz am Ufer höchstens 24 Stunden Hinweis
Wetterschutz höchstens 12 Stunden an einer Stelle Hinweis

Verein

Landesanglerverband Brandenburg e.V.

Zum Elsbruch 1, 14558 Nuthetal, Brandenburg, Deutschland

Gewässer-Profil

3,0ha
Fläche
2,0km
Länge
47,5 m ü. NHN
Höhe
Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Schonzeiten und Mindestmaße richten sich nach der Brandenburger Fischereiordnung.

Bewertungen

Gesamteindruck
Fischbestand
Umgebung

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Beschreibung

Der Wentowkanal ist eine kurze Verbindung mit viel Struktur. Auf rund zwei Kilometern führt er vom Großen Wentowsee nach Osten bis zur Mündung in die Havel bei Zehdenick-Marienthal. Der Landesanglerverband Brandenburg führt ihn als Pachtgewässer P 03-202 mit einer Fläche von 3 Hektar, betreut wird die Strecke vom Kreisanglerverband Gransee.

Ein Kanal mit Geschichte und klaren Kanten

Fertig wurde der Kanal schon 1732, damals ging es um den Transport von Holz aus den Wäldern rund um den Wentowsee. Die Schleuse Marienthal kam 1860 dazu und sitzt kurz vor der Mündung. Fast die ganze Strecke liegt deshalb oberhalb der Schleuse auf Seehöhe, rund 47,5 m ü. NHN. Erst die letzten gut hundert Meter gehören zur tiefer liegenden Haltung der Havel. Der Grund ist überwiegend sandig, an den Ufern stehen Schilfkanten und Wasserpflanzen, zwei Brücken bringen Schatten und Kante ins Spiel.

Wo du ansetzt

Der Schleusenbereich ist die auffälligste Stelle der ganzen Strecke. Ober- und Unterwasser bringen Bewegung ins Wasser, und Bewegung zieht Fisch. Ähnlich gut fischt sich die Mündung, wo der Kanal auf die Havel trifft und Kleinfisch aus beiden Systemen zusammenkommt. Dazwischen lohnen die Schilfkanten und die Brückenpfeiler.

  • Schleuse Marienthal, Ober- und Unterwasser
  • Mündung in die Havel
  • Schilfkanten entlang der langen Westhälfte
  • die beiden Brücken mit Schatten und Kante

Was hier beißt

Räuber sind das Zugpferd. Hecht und Barsch stehen an den Kanten und lassen sich mit kleinen Ködern abklopfen, nachts kommt der Aal dazu. Weißfisch ist reichlich vorhanden, Rotauge, Güster und Brachse machen den Grundteil des Bestandes aus. Karpfen und Schleie sind ebenfalls gemeldet, dazu Aland und Döbel.

Wie du die Strecke fischst

Auf so einem schmalen Wasser reicht leichtes Gerät. Mit der Pose an der Schilfkante oder mit einer einfachen Grundmontage im Fahrwasser kommst du weit. Für Hecht und Barsch genügt eine handliche Spinnrute, weil du selten weit werfen musst. Im Sommer ist Bootsverkehr unterwegs, dann lohnt sich die frühe Stunde oder der späte Abend. Welche Erlaubnisscheine du brauchst und welche Regeln am Kanal gelten, klärst du vor dem Ansitz beim Verein.

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