Kurz gesagt
- Angeln am Fließgewässer heißt Angeln in gerichteter Strömung. Sie transportiert Nahrung, bringt Sauerstoff ein und sortiert den Grund nach Korngröße.
- Die Größenklassen hängen am Einzugsgebiet. Ein Bach sammelt etwa 10 bis 100 km², ein Strom mehr als 10.000 km².
- Für die Gewässerbewertung unterscheidet Deutschland 25 Fließgewässertypen. Die vier Fischregionen sind dagegen ein älteres Denkmodell.
- Die eine Regel, die überall gilt, ist die Strömungskante. Die Kraft des Wassers wächst mit dem Quadrat der Geschwindigkeit, die Leistung zum Halten der Position mit der dritten Potenz.
- Nur 8 Prozent der deutschen Flüsse und Bäche erreichen einen guten ökologischen Zustand, und 1,6 Prozent der kartierten Strecken gelten als unverändert.
Ein Prinzip, vier Größenklassen
Fließgewässer heißt zunächst nur, dass das Wasser eine Richtung hat. Aus diesem einen Umstand folgt fast alles Weitere. Die Strömung transportiert Nahrung, bringt Sauerstoff ein, sortiert den Grund nach Korngröße und formt die Struktur, an der Fische stehen.
Steckbrief Fließgewässer
- Entstehung
- Sammelbegriff für jedes Wasser mit gerichteter Strömung Natürlich entstanden oder gebaut, beides zählt dazu
- Typische Tiefe
- je nach Größe 0,2 bis 12 m Vom knöcheltiefen Quellbach bis zur Fahrrinne des Stroms
- Grund
- von Fels im Oberlauf bis Schlamm im Unterlauf Die Korngröße verrät die Strömungsgeschwindigkeit
- Größenklassen
- Bach, kleiner Fluss, großer Fluss, Strom Abgegrenzt über die Fläche des Einzugsgebiets
- Typische Arten
- je nach Zone von der Bachforelle bis zur Brasse Die Art verrät den Abschnitt zuverlässiger als die Breite
- Zugang
- je Abschnitt verschieden An Bundeswasserstraßen kommen Regeln der Schifffahrt dazu
- Prägende Größe
- der Pegel Er verändert Strömung, Trübung und Standplätze
Welche Klasse vorliegt, entscheidet nicht die Breite am Ufer, sondern die Fläche des Einzugsgebiets. Das ist die Zahl, die in der Gewässerbewertung zählt, und sie erklärt auch, warum ein schmaler Alpenfluss anders reagiert als ein gleich breiter Tieflandbach.
Bach
Einzugsgebiet etwa 10 bis 100 km². Schmal, kühl, mit Gefälle, und der Wechsel von Rausche und Gumpe bestimmt die Stellenwahl.
Kleiner Fluss
Über 100 bis 1.000 km². Breiter und wärmer, mit Kurven, Kolken und wechselndem Grund von Kies bis Sand.
Großer Fluss
Über 1.000 bis 10.000 km². Träger, tiefer, oft mit Wehren und Stauhaltungen, die die Strömung abschnittsweise aufheben.
Strom
Mehr als 10.000 km². Schiffbar und für die Schifffahrt ausgebaut, mit Fahrrinne, Buhnenfeldern und eigenen Regeln am Ufer.
Die Klassen selbst sind grobe Schubladen. Für die Bewertung unterscheidet Deutschland 25 Fließgewässertypen, die Ökoregion, Größe und Sohlsubstrat zusammenbringen. Vier davon gelten für die Alpen und ihr Vorland, acht für die Mittelgebirge, neun für das Norddeutsche Tiefland.
Woran du einen Abschnitt im Schnitt erkennst
Vier Stellen sagen, welche Klasse und welcher Abschnitt vor dir liegt, und sie sagen es schneller als jede Karte.
Fließgewässer im Querschnitt
4 MerkmaleEin Fließgewässer verrät seine Größenklasse und seinen Abschnitt, bevor die erste Rute zusammengesteckt ist. Vier Stellen genügen.
-
Das Ufer zeigt, ob das Wasser arbeiten darf
Ein Abbruch mit freiliegenden Wurzeln heißt, dass das Gewässer sich noch selbst formt. Wo Steinschüttung oder Mauer liegt, ist die Struktur gebaut und bleibt, wie sie ist.
-
Die Böschung sagt, wie der Pegel schwankt
Ein breites, vegetationsfreies Band über dem Wasser gehört zu einem Gewässer mit starkem Pegelgang. Reicht der Bewuchs bis an die Wasserlinie, bleibt der Stand meist gleich.
-
Die Oberfläche verrät die Sohle darunter
Gekräuselte, unruhige Bahnen stehen für flache, grobe Sohle, glatte und dunkle für Tiefe. Die Naht zwischen beiden ist die Strömungskante.
-
Die Korngröße am Grund ordnet den Abschnitt ein
Fels und Blöcke stehen für den Oberlauf, Kies für den Mittellauf, Sand und Schlamm für den Unterlauf. Sediment lagert sich nach Strömungsgeschwindigkeit ab.
Leicht zu verwechseln mit
3 TypenDrei Gewässer, die dem Oberbegriff unterstehen und sich trotzdem grundlegend unterscheiden.
Bach
Die kleinste Größenklasse. Viel Gefälle, wenig Wasser, und der Angler bewegt sich statt die Stelle zu halten.
Fluss
Der Normalfall dazwischen. Prall- und Gleithang wechseln sich ab und bauen die Struktur selbst.
Kanal
Ein Fließgewässer ohne natürliche Strömung. Er gehört zur Gruppe, weil Wasser durchgeleitet wird, nicht weil es von selbst fließt.
Fließgewässer im Vergleich
Die Spannweite innerhalb des Oberbegriffs ist größer als zwischen manchen Stillgewässern.
Fließgewässer und die Nachbarn
4 Typen| Typ | Entstehung | Tiefe | Sichttiefe | Was du zuerst suchst |
|---|---|---|---|---|
| Fließgewässer diese Seite | Sammelbegriff für jedes Wasser mit gerichteter Strömung | je nach Größe 0,2 bis 12 m | mittel | die Strömungskante |
| Bach | kleines Fließgewässer mit 10 bis 100 km² Einzugsgebiet | 0,2 bis 1,5 m | hoch | den Gumpen hinter der Rausche |
| Fluss | gewachsener Lauf mit 100 bis 10.000 km² Einzugsgebiet | 1 bis 8 m | gering | den Kolk am Prallhang |
| Strom | Fließgewässer mit über 10.000 km² Einzugsgebiet, meist ausgebaut | 3 bis 10 m in der Fahrrinne | minimal | den Kolk am Buhnenkopf und das Buhnenfeld dahinter |
Der Fluss ist ein Gradient, keine Kette
Das ältere Schema teilt ein Fließgewässer in vier Fischregionen, benannt nach Forelle, Äsche, Barbe und Brachse. Als Merkhilfe taugt es weiterhin, denn die Leitart verrät den Abschnitt zuverlässiger als die Breite.
Die Gewässerkunde denkt seit 1980 anders darüber. Das Flusskontinuum beschreibt den Weg von der Quelle zur Mündung als durchgehenden Gradienten, in dem sich Energiequelle und Lebensgemeinschaft laufend verschieben. Oben lebt das Gewässer vom Laub aus dem Umland, weil das Kronendach beschattet und kaum Algen wachsen. Weiter unten öffnet sich der Lauf, die Algenproduktion übernimmt, und im breiten Unterlauf lebt das System von dem, was von oben geliefert wird.
Für den Angler ist das mehr als Theorie. Es erklärt, warum ein Abschnitt unterhalb einer beschatteten Strecke anders funktioniert als derselbe Fluss hinter einer offenen Wiesenstrecke, und warum jedes Wehr diese Abfolge unterbricht.
Oben lebt der Fluss vom Laub
Wo das Kronendach den Fluss schließt, wachsen kaum Algen, und das Nahrungsnetz beginnt beim Laub. Bachflohkrebse und Insektenlarven zerlegen es, Forelle und Äsche fressen sie.
Weiter unten öffnet sich der Lauf, und die Algen übernehmen. Deshalb sagt die Beschattung eines Abschnitts mehr über seinen Fischbestand als seine Breite.
Im beschatteten Oberlauf kommt die Energie aus dem Wald, nicht aus dem Wasser. AI-Bild
Die Strömungskante ist die eine Regel
Wenn von diesem ganzen Kapitel ein einziger Satz überlebt, dann der folgende. Der Fisch steht nicht im schnellen Wasser, sondern daneben.
Dahinter steckt Physik. Die Kraft, mit der Wasser an einem Körper zieht, wächst mit dem Quadrat der Geschwindigkeit. Die Leistung, die zum Halten der Position nötig ist, wächst mit der dritten Potenz. Bei doppelter Strömungsgeschwindigkeit kostet dieselbe Stelle also etwa das Achtfache. Ein Fisch, der einen Meter neben den Hauptzug rückt, senkt seine Dauerkosten drastisch und erreicht alles, was dort vorbeitreibt, mit einem kurzen Ausfallschritt.
Daraus folgt die praktische Sucharbeit. Gesucht wird nicht die Strömung und nicht das stehende Wasser, sondern die Naht zwischen beiden. Sie liegt hinter Steinen, an der Spitze von Inseln, entlang von Krautbändern, in der Kehre hinter einer Buhne und überall dort, wo die Oberfläche ihr Muster wechselt.
Ein zweiter Platz wird regelmäßig übersehen. Direkt vor einem Hindernis staut sich das Wasser zu einem Polster mit erhöhtem Druck und verringerter Geschwindigkeit. Wer nur hinter den Stein wirft, lässt die Hälfte der Stelle liegen.
Die Kante ist überall dieselbe
Ob Bach oder Strom, ein Hindernis in der Strömung erzeugt immer dieselben drei Zonen. Vor dem Stein staut sich das Wasser zu einem Polster mit weniger Geschwindigkeit, hinter ihm liegt die Ruhezone, und seitlich zieht der Hauptzug vorbei.
Der Fisch nutzt beide ruhigen Zonen und frisst aus der schnellen. Diese Anordnung zu erkennen, ist die halbe Sucharbeit an jedem strömenden Gewässer.
Vor dem Stein das Druckpolster, dahinter der Schatten, daneben der Zug. An jedem Fließgewässer gleich. AI-Bild
Wo der Fisch steht
Die Strukturen sind an jedem natürlichen Fließgewässer dieselben, nur ihre Größe wächst mit der Klasse.
Wo der Fisch an diesem Gewässertyp steht
1 Ansicht-
Kehrwasser
Hinter jedem Hindernis liegt eine Zone, in der das Wasser langsamer läuft oder zurückdreht. Der Fisch spart dort Kraft und behält die Hauptströmung als Nahrungsband im Blick.
-
Prallhang
An der Außenseite der Kurve drückt das Wasser, gräbt tief und legt Wurzeln frei. Das ist die beste Kombination aus Tiefe und Deckung, die ein natürliches Fließgewässer von selbst hervorbringt.
-
Totholz
Ein eingelegter Stamm teilt die Strömung, sammelt Treibgut und schafft hinter sich eine Ruhezone. In ausgebauten Abschnitten ist es oft die einzige Struktur überhaupt.
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Einmündung
Wo ein Zulauf eintritt, treffen zwei Wassertemperaturen und zwei Trübungen aufeinander. Nach Regen bringt der Zulauf Nahrung und zieht Fische an seine Fahne.
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Gleithang
Die Innenseite der Kurve ist flach und sandig, weil dort abgelagert wird. Interessant ist ihre Kante zur Rinne, nicht die Fläche selbst.
Gewässertyp im Lexikon: Fluss Strom Bach
Auch auf der Karte, hier aber zweite Wahl: Buhnenfeld, Brückenpfeiler, Krautfahne.
Was der Ausbau verändert hat
Die häufigste Annahme über deutsche Fließgewässer lautet, das Wasser sei inzwischen wieder sauber. Chemisch ist daran viel richtig. Ökologisch sieht die Lage anders aus, denn im Jahr 2021 erreichten nur 8 Prozent der Flüsse und Bäche einen guten oder sehr guten ökologischen Zustand.
Der Grund liegt heute nicht mehr vorrangig im Abwasser, sondern in der Form. Von den kartierten Gewässerstrecken gelten 1.200 km und damit 1,6 Prozent als unverändert, mehr als 60.000 km sind deutlich bis vollständig verändert. Von 120.000 bewerteten Querbauwerken sind etwa 46 Prozent für Fische flussaufwärts passierbar, und von den untersuchten Auen an großen Flüssen sind nur 9 Prozent gering verändert.
Das hat unmittelbare Folgen am Wasser. Wo die Sohle begradigt und befestigt ist, fehlen Kolke, Kiesbänke und Totholz, und der Fisch sammelt sich an den wenigen Abweichungen. Wo ein Wehr den Weg sperrt, stehen Wanderarten davor statt darüber. Und wo die Aue abgetrennt ist, fehlt der Hochwasserraum, in dem Jungfische aufwachsen.
Vor jedem zweiten Bauwerk ist Schluss
Von 120.000 bewerteten Querbauwerken sind etwa 46 Prozent für Fische flussaufwärts passierbar. Der Rest sperrt den Weg zu Laichplätzen, Sommer- und Winterquartieren.
Unterhalb eines Wehrs stauen sich deshalb die Aufsteiger, und oberhalb fehlen sie. Beides sieht ein Angler, wenn er die Strecke ober- und unterhalb vergleicht.
Ein Wehr ohne Aufstieg teilt den Fluss in zwei Gewässer, die nichts mehr voneinander wissen. AI-Bild
Was an Fließgewässern gemeldet wird
Die Auswertung fasst alle strömenden Reviere zusammen, von der Bachstrecke bis zum Strom, und zeigt damit die Breite des Oberbegriffs.
Noch zu wenige Meldungen für eine Auswertung
Dazu liegen bisher zu wenige Fänge mit Datum und Revier vor. Sobald genug zusammenkommen, stehen hier die stärksten Monate, die beste Tageszeit und die Reviere mit den meisten Fängen.
Wo du Fließgewässer findest
Strömendes Wasser gibt es in jeder Region, und die Verteilung folgt dem Gewässernetz statt der Bevölkerung.
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Fänge eintragenHäufige Fragen zur Gewässerart Fließgewässer
11 FragenWas zählt alles zu den Fließgewässern?
Alles mit gerichteter Strömung, von der Quelle über Bach und Fluss bis zum schiffbaren Strom, dazu Gräben und künstliche Kanäle. Nicht dazu gehören Seen, Teiche und Weiher, auch wenn ein Zulauf sie speist.
Wo verläuft die Grenze zwischen Bach, Fluss und Strom?
An der Größe des Einzugsgebiets. Ein Bach sammelt rund 10 bis 100 km², ein kleiner Fluss über 100 bis 1.000 km², ein großer Fluss über 1.000 bis 10.000 km², und ab 10.000 km² beginnt die Klasse Strom. Die Breite am Ufer ist nur eine Folge davon.
Was ist das Flusskontinuum?
Ein Denkmodell, das einen Fluss von der Quelle bis zur Mündung als einen durchgehenden Gradienten beschreibt statt als Kette getrennter Abschnitte. Oben lebt das Gewässer von Laub aus dem Umland, weiter unten von eigener Algenproduktion, und die Lebensgemeinschaft verschiebt sich entsprechend mit.
Gelten die vier Fischregionen noch?
Als Orientierung ja, als Bewertungsgrundlage nicht mehr. Forellen-, Äschen-, Barben- und Brachsenregion sind ein älteres Schema. Für die Gewässerbewertung unterscheidet Deutschland heute 25 Fließgewässertypen, die Ökoregion, Größe und Sohlsubstrat zusammenbringen.
Warum stehen Fische an der Strömungskante?
Weil sie dort bezahlen, was sie verdienen. Die Kraft des Wassers wächst mit dem Quadrat der Geschwindigkeit, die Leistung zum Halten der Position mit der dritten Potenz. Bei doppelter Geschwindigkeit kostet dieselbe Stelle also etwa das Achtfache. Im langsamen Wasser direkt neben dem schnellen sitzt ein Fisch günstig und erreicht trotzdem alles, was vorbeitreibt.
Steht der Fisch vor oder hinter dem Stein?
Beides kommt vor. Hinter dem Stein liegt die bekannte Ruhezone, und direkt vor ihm staut sich das Wasser zu einem Polster mit erhöhtem Druck und verringerter Geschwindigkeit. Wer nur hinter das Hindernis wirft, lässt die Hälfte der Stelle aus.
Warum ist der Pegel wichtiger als das Wetter?
Weil er unmittelbar verändert, wo Fische stehen können. Ein steigender Pegel trübt, beschleunigt und überströmt Strukturen, ein fallender legt sie frei und drängt die Fische zusammen. Dieselbe Stelle kann innerhalb eines Tages beides sein.
Was hat der Ausbau mit dem Fischbestand gemacht?
Er hat die Struktur genommen und die Wege unterbrochen. Nur 1,6 Prozent der kartierten Gewässerstrecken gelten als unverändert, und von 120.000 bewerteten Querbauwerken sind etwa 46 Prozent für Fische flussaufwärts passierbar. Wanderarten treffen deshalb vor jedem zweiten Bauwerk auf eine Wand.
Ist das Wasser in Deutschland inzwischen wieder sauber?
Chemisch ist viel erreicht, ökologisch wenig. Im Jahr 2021 erreichten nur 8 Prozent der Flüsse und Bäche einen guten oder sehr guten ökologischen Zustand. Der Grund liegt heute weniger in der Abwasserlast als in der verbauten Struktur, den unterbrochenen Wegen und den Einträgen aus der Fläche.
Braucht ein Fließgewässer Hochwasser?
Ja, und zwar für seine Struktur. Erst hohe Abflüsse lagern Kies um, spülen Feinsediment aus den Zwischenräumen und legen Totholz ein. Genau dieser Kies mit offenen Lücken ist der Laichplatz von Forelle, Äsche und Barbe. Bleibt die Umlagerung aus, setzt sich die Sohle zu.
Wie gehe ich an ein Gewässer, das ich nicht kenne?
Erst die Größenklasse und der Pegel, dann die Korngröße am Grund, dann die Naht zwischen schnellem und langsamem Wasser. Diese drei Fragen führen an jedem strömenden Gewässer zu brauchbaren Stellen, und sie brauchen keine Ortskenntnis.
Quellen und Stand
5 Quellen-
Ökologischer Zustand der Fließgewässer Umweltbundesamt. Im Jahr 2021 erreichten 8 Prozent der deutschen Flüsse und Bäche einen guten oder sehr guten ökologischen Zustand; die Länder haben fast 9.000 Wasserkörper ausgewiesen, bewertet über vier Organismengruppen einschließlich der Fische.
-
Hydromorphologischer Zustand der Fließgewässer Umweltbundesamt. 1.200 km beziehungsweise 1,6 Prozent der kartierten Strecken gelten als unverändert, etwa 46 Prozent von 120.000 bewerteten Querbauwerken sind flussaufwärts für Fische passierbar, und nur 9 Prozent der untersuchten Auen sind gering verändert.
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Gewässertyp des Jahres Umweltbundesamt. In Deutschland werden 25 Fließgewässertypen, 14 Seentypen und 11 Typen für Küsten- und Übergangsgewässer unterschieden.
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Steckbriefe der deutschen Fließgewässertypen (Pottgiesser und Sommerhäuser 2008) Im Auftrag des Umweltbundesamtes. Die Größenklassen nach Einzugsgebiet: Bach etwa 10 bis 100 km², kleiner Fluss über 100 bis 1.000 km², großer Fluss über 1.000 bis 10.000 km², Strom über 10.000 km².
-
Vannote et al. (1980): The River Continuum Concept Canadian Journal of Fisheries and Aquatic Sciences 37(1), Seite 130 bis 137. Die Arbeit, die den Fluss als durchgehenden Gradienten beschreibt statt als Kette getrennter Regionen.
Zuletzt geprüft am . Fischereirecht ist Landesrecht, verbindlich ist immer der Erlaubnisschein deines Gewässers.
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