Diemel
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 4 Orte: Angeln am Diemel bei Einlauf Erlenbach, Niedermarsberg und Untergraben Werk III. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Marsberg Revier-Sitz
Einlauf Erlenbach
Niedermarsberg
Untergraben Werk III
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
01. April bis 19. Oktober
Parkmöglichkeiten und Bushaltestellen liegen in Marsberg nahe am Fluss. Der Bahnhof Marsberg am Sauerland-Express liegt wenige Gehminuten von der Strecke entfernt.
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Beschreibung
Unterhalb der Diemeltalsperre zieht die Diemel als klarer Mittelgebirgsfluss durch das enge Tal nach Marsberg. Der ASV Diemeltal bewirtschaftet hier zwei Pachtstrecken mit zusammen rund 7,5 Kilometern Wasser, von der Mündung des Erlenbachs unterhalb von Obermarsberg bis zum Untergraben unterhalb von Niedermarsberg. Im Mittel steht das Wasser nur einen halben Meter hoch, die Breite liegt bei etwa 14 Metern. Das ist eine Strecke zum Gehen, nicht zum Sitzen.
Rauschen, Kolke und ein Gefälle, das man merkt
Über die Länge der Strecke fällt der Fluss deutlich ab, und genau das prägt ihn. Zwischen den flachen Rauschen liegen ausgespülte Kolke, an den Prallufern findest du die Tiefe, die im restlichen Lauf fehlt. Zwei etwa drei Meter hohe Querbauwerke unterbrechen den Fluss und halten Forelle und Äsche von ihren Laichplätzen fern. Der Verein setzt deshalb jedes Jahr Fische nach, um den Bestand zu halten.
Vier Bäche speisen die Strecke zusätzlich mit kühlem Wasser. Glinde, Hameke und Rummecke münden direkt in die Diemel, der Stobkebach läuft in den Obergraben des Werks I. Ihre Mündungen sind an warmen Sommertagen die Stellen, an denen sich Fisch sammelt.
Was hier beißt
Die Diemel ist an dieser Stelle eine typische Forellen- und Äschenregion. Bachforelle und Regenbogenforelle tragen die Strecke, dazu kommt die Äsche, die in Nordrhein-Westfalen ganzjährig geschützt ist und schonend zurückgesetzt werden muss. In den ruhigeren, tieferen Abschnitten stehen außerdem Aal, Schleie und Döbel.
Fliegenrute zuerst, Kunstköder später
Der obere Teil zwischen dem Einlauf des Erlenbachs und der Diemelbrücke an der Hauptstraße gehört bis in den Hochsommer allein der Fliegenrute. Erst später im Jahr kommen Spinner, Blinker und Wobbler dazu. Auch das Waten ist erst ab dem 16. Juni erlaubt. Was am Tag deines Ansitzes gilt, steht in der Gewässerordnung des Vereins, und die gehört vor der ersten Rute gelesen.
Anfahrt und Orientierung am Wasser
Marsberg liegt an der A44 und hat einen eigenen Bahnhof am Sauerland-Express, die Strecke ist also auch ohne Auto erreichbar. Parkmöglichkeiten und Bushaltestellen gibt es im Ort direkt am Fluss. Das Angelgerätehaus des Vereins am Beuststollen dient als Anlaufpunkt. Die Grenzen der Strecke sind auf den Karten des Vereins eingezeichnet, oben der Einlauf des Erlenbachs, unten der Zusammenfluss von Untergraben und Diemel.