Hunte
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Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 3 Orte: Angeln am Hunte bei Huntebrück, Elsfleth Ohrt und Huntesperrwerk. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Huntebrück
Elsfleth Ohrt Revier-Sitz
Huntesperrwerk
Gewässerdaten
Verein
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Beschreibung
Die letzten Kilometer der Hunte vor der Weser sind ein Tidengewässer. Zwischen den Scharten bei Huntebrück und dem Huntesperrwerk bei Elsfleth steigt und fällt das Wasser zweimal täglich um mehrere Meter, und mit ihm dreht die Strömung. Wer hier zum ersten Mal ans Wasser geht, plant deshalb nicht nach Uhrzeit, sondern nach Tide.
Was die Tide mit deinem Ansitz macht
Am Pegel Huntebrück liegen mittleres Tidehochwasser und mittleres Tideniedrigwasser rund 3,5 Meter auseinander. Weiter flussab am Ohrt bei Elsfleth sind es fast 4 Meter. Eine Kante, die bei auflaufendem Wasser nach ruhigem Kehrwasser aussieht, kann drei Stunden später trocken liegen. Die ruhigsten Fenster sind die Kenterpunkte, also die kurzen Phasen, in denen das Wasser steht und die Strömung ihre Richtung wechselt. Direkt danach setzt der Zug wieder ein und trägt Köder wie Schnur quer über den Fluss.
Praktisch heißt das: Schweres Blei, kurze Ansitzphasen und eine Stelle, die du bei beiden Wasserständen erreichst. Der Tidehub reicht bis weit hinter Oldenburg, du entkommst ihm auf dieser Strecke also nirgends.
Was hier beißt und wo du ansetzt
Den Ruf dieser Strecke trägt der Zander. Angler berichten von kapitalen Fischen gerade aus dem Mündungsbereich vor Elsfleth, gefangen überwiegend im Gummifisch-Zug dicht am Grund. Daneben stehen Rapfen, Flussbarsch und Hecht auf der Liste, im weicheren Wasser weiter oben kommen Brachse, Güster und Karpfen dazu.
Der Fluss ist bei Elsfleth nur rund 50 bis 70 Meter breit und wird durchgehend befahren. Diese Enge ist ein Vorteil, weil die Fahrrinne und damit die tiefe Kante vom Ufer aus in Wurfweite liegen. Suche die Bruchstellen im Uferverlauf, die Dalbenreihen der Liegestellen und die Bereiche unter den beiden beweglichen Brücken.
Zwei Bauwerke, an denen sich alles bündelt
Am unteren Ende steht das Huntesperrwerk, das im Normalbetrieb offen bleibt und die Tide durchlässt. Erst bei Sturmflut geht es zu. Am oberen Ende liegt die alte Klappbrücke von Huntebrück im Zuge der Bundesstraße 212, dazwischen die Eisenbahnbrücke bei Elsfleth. Rund um Huntebrück ist die Fahrrinne mit etwa 2,30 Metern am flachsten, davor und dahinter wird es deutlich tiefer.
Bevor du losfährst
Bewirtschafter ist das Staatliche Fischereiamt Bremerhaven, das die Fischerei in Weser und Hunte als Eigentumsrecht des Landes Niedersachsen verwaltet. Sein Gebiet endet flussauf an den Scharten bei Huntebrück, weiter Richtung Oldenburg gilt der Erlaubnisschein nicht mehr. Einzelne Uferabschnitte sind wegen der durchgehenden Schifffahrt gesperrt, und am Sperrwerk gilt ein Sicherheitsabstand. Welche Abschnitte das genau sind und was dein Schein abdeckt, steht in den Bedingungen des Fischereiamts. Sieh vor der ersten Tour dort nach, die Vorgaben ändern sich jährlich.