Gewässer

Sägeweiher

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Fang-Bedingungen
Sehr gut Am besten 6 bis 10 Uhr, in 4 Stunden
ca. 14 °C Wasser 13 km/h W
Beste Zeit der Woche: Do 16 bis 21 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Zielfische 3
Angeltechniken

Noch keine Daten vorhanden

Gewässerregeln 1
Gastkarten Verboten

Gewässer-Profil

1,1ha
Fläche
ca. 262 m ü. NHN
Höhe
Angelsaison
Angeln nur für Vereinsmitglieder. Schonzeiten und Mindestmaße beim bewirtschaftenden Verein erfragen.
Zugänglichkeit

Der Weiher liegt im Wald nordwestlich von Niederwürzbach und ist über Wanderwege erreichbar. Als beliebtes Ausflugsziel ist er an Wochenenden gut besucht.

Bewertungen

Gesamteindruck
Fischbestand
Umgebung

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Beschreibung

Waldweiher im Geißbachtal bei Niederwürzbach

Der Sägeweiher liegt nordwestlich von Niederwürzbach im Sankt Ingbert-Kirkeler Waldgebiet, direkt an der Gemarkungsgrenze zu Hassel. Gespeist wird er vom Geißbach, der ihm ständig frisches, eher kühles Wasser zuführt und ihn am Damm wieder verlässt. Mit gut einem Hektar Wasserfläche zählt er zu den kleinen Gewässern im Saarpfalz-Kreis. Genau das prägt die Angelei hier: kurze Wege ums Wasser, überschaubare Distanzen und kein Bedarf an großen Wurfweiten.

Ringsum steht Wald fast bis ans Ufer. Überhängende Äste und schattige Uferabschnitte geben Raubfischen Deckung, während der Zulauf des Bachs und der Bereich am Damm die markanten Kanten bilden. Wer zum ersten Mal hier steht, läuft die Uferlinie am besten einmal komplett ab, bevor er sich auf einen Platz festlegt. Rund 500 Meter misst sie, das ist in wenigen Minuten erledigt. Nach starken Regenfällen und bei viel Laub im Herbst kann sich das Wasser eintrüben, dann lohnen die flacheren Zonen nahe dem Einlauf.

Was hier tatsächlich gefangen wird

Aus Fangmeldungen belegt sind vor allem Hecht und Stör, dazu Schleie. Hechte um 70 Zentimeter sind dokumentiert, bei den Stören reicht die Spanne bis über einen Meter. Am erfolgreichsten war bislang das Posenfischen, was zur überschaubaren Größe des Weihers passt. Befischt wird das Gewässer insgesamt wenig, du triffst hier also selten auf volle Ufer.

Vom Fischweiher zum Freibad

Auf der Karte des Kartografen Tilemann Stella aus dem Jahr 1564 ist im Geißbachtal eine Kette von vier Fischweihern verzeichnet. Erhalten blieb nur der südlichste davon, der heutige Sägeweiher. Vor dem Zweiten Weltkrieg diente er als Freibad, am Ufer standen Umkleidekabinen. Heute ist er ein beliebtes Ziel für Wanderer. An schönen Wochenenden ist auf den Wegen rund ums Wasser entsprechend viel los, frühe Morgenstunden bringen deutlich mehr Ruhe.

Was du vor der Anreise klären solltest

Das Gewässer wird vereinsseitig bewirtschaftet, öffentlich zugängliche Angaben zum bewirtschaftenden Verein sind allerdings dünn. Kläre deshalb vorab, ob und wie du eine Erlaubnis bekommst, und lass dir die geltende Gewässerordnung bestätigen. Der Weiher liegt in einem sensiblen Waldgebiet, Rücksicht auf Uferbewuchs und Wanderer gehört hier zum guten Ton.

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