Ilmenau
Auf der Karte
Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 6 Orte: Angeln am Ilmenau bei Lüne, Schleuse Wittorf und Mündung Neetzekanal. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Bardowick Revier-Sitz
Lüne
Schleuse Bardowick
Schleuse Wittorf
Kloster Lüne
Mündung Neetzekanal
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Teile der Ufer führen über landwirtschaftliche Flächen. Ungemähte Wiesen und bestellte Äcker dürfen nicht betreten werden, Fahrräder und Motorräder gehören nicht auf Viehweiden.
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Beschreibung
Zwischen der Eisenbahnbrücke am Kloster Lüne und der Mündung des Neetzekanals unterhalb der Schleuse Wittorf liegen rund elf Kilometer Ilmenau, die der Angelsportverein Bardowick bewirtschaftet. Der Fluss ist hier bereits schiffbar ausgebaut und trotzdem kein totes Wasser. Wer in Lüneburg losfährt, steht nach wenigen Minuten am Ufer, und wer weiter nördlich wohnt, kommt über Bardowick oder Wittorf genauso schnell hin.
Wie die Strecke gegliedert ist
Zwei Staustufen zerlegen die elf Kilometer in drei Abschnitte. Die Schleuse Bardowick liegt bei Flusskilometer 5,6, die Schleuse Wittorf bei 12,2. Ober- und Unterwasser verhalten sich unterschiedlich, weil der Stau die Strömung oberhalb ausbremst und unterhalb wieder freigibt. Am Ende der Strecke mündet der Neetzekanal in die Ilmenau. Dieser Zusammenfluss ist die nördliche Grenze der Vereinsstrecke, weiter flussab gilt die Karte nicht mehr.
Was hier beißt und wo du ansetzt
Der Ruf der Strecke hängt an den Räubern. Hecht und Rapfen stehen bei den Fangmeldungen ganz oben, Barsche kommen fast überall dazu. Spinnfischen ist die Methode, mit der die meisten hier erfolgreich sind. Interessant wird es durch die Forellen. Neben Bachforellen ist von dieser Strecke auch eine Meerforelle gemeldet, die über die Elbe aufgestiegen sein dürfte. Der Verein setzt regelmäßig Glasaale, Meerforellen-Brütlinge und Lachse ein, der Aal gehört hier also weiter dazu.
Angler beschreiben die Ilmenau als Gewässer mit viel Kraut, das man erst lesen lernen muss. Wer die kaum bewachsenen Rinnen zwischen den Feldern findet, fängt regelmäßig. Wer blind die ganze Strecke abklappert, geht schnell leer aus. Die Bereiche direkt an den Schleusen sind gesperrt und für die Planung deshalb uninteressant, so verlockend die Kehrströmung dort auch aussieht.
Worauf der Verein Wert legt
Die Gewässerordnung des ASV Bardowick ist kurz und deutlich. Sie nennt drei Ruten, beim Raubfischangeln nur eine, und die darf nicht unbeaufsichtigt liegen bleiben. Kescher, Hakenlöser, Messer, Maßgerät und Schlagstock gehören ins Gepäck. Von Brücken wird nicht geangelt, an den Schleusen und im Wittorfer Hafen ebenfalls nicht, weil das ausgewiesene Laichgebiete sind. Feuer ist an den Vereinsgewässern nicht gestattet.
Ein Teil der Ufer führt über landwirtschaftliche Flächen. Ungemähte Wiesen und bestellte Äcker bleiben tabu, Räder und Motorräder haben auf Viehweiden nichts zu suchen. Das klingt kleinlich, sichert dem Verein aber genau die Zugänge, ohne die es die Strecke nicht gäbe.
Wann du hin kannst
Die Strecke ist ganzjährig befischbar. Zwei Tage vor dem Raubfisch- und dem Königsangeln ruht das Angeln, ebenso während der Vereinsversammlungen. Welche Schonzeiten, Mindestmaße und Fangbegrenzungen gerade gelten, steht auf dem Erlaubnisschein. Fragst du vor der ersten Tour beim Verein nach, sparst du dir böse Überraschungen bei der Kontrolle.