Talsperre Wallroda
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Gewässer-Profil
Die bessere Zufahrt und die Parkmöglichkeiten liegen am westlichen Becken. Am Nordufer gibt es einen Campingplatz mit Gastronomie.
Geangelt wird nur in den ausgewiesenen Bereichen. Der Ostteil mit der Vorsperre und der Bereich hinter dem Bahndamm sind Schutzzonen.
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Beschreibung
Zwischen Radeberg und Großröhrsdorf staut ein rund 10 Meter hoher Erddamm den Steinbach zur Talsperre Wallroda. Gebaut wurde sie zwischen 1986 und 1989, damals für Bewässerung und Fischerei. Heute hält sie Hochwasser zurück und stützt den Abfluss der Großen Röder. Für Angler aus dem Raum Dresden und der westlichen Oberlausitz ist sie das nächstgelegene größere Stillgewässer mit echtem Talsperren-Charakter.
Wasser, Ufer und Struktur
Bei Vollstau liegen etwa 37 Hektar unter Wasser. Im Mittel steht dort rund 6 Meter Wasser, an der tiefsten Stelle knapp 9 Meter. Der Grund ist überwiegend weich und schlammig, dazwischen liegen Steinpackungen und eingesunkene Bäume. Prägend ist der breite Schilfgürtel, der weite Teile der Ufer säumt und im Sommer für schattige Kanten sorgt.
Ein Bahndamm der Strecke zwischen Kamenz und Pirna quert das Gewässer und teilt es optisch in zwei Bereiche. Das westliche Becken ist das offenere, der Ostteil mit der Vorsperre verlandet stärker und ist deutlich flacher.
Was hier beißt und wo du ansetzt
Den Ruf der Talsperre macht der Bestand an Karpfen. Dazu kommen Hecht, Zander und Wels, außerdem der übliche Weißfisch, der im Schilf und über den flachen Bereichen steht. Wer auf Karpfen geht, findet an der Halbinsel im westlichen Becken die klassischen Plätze, weil sich Flach- und Tiefenzone dort auf kurzer Distanz abwechseln.
Auf Raubfisch lohnt die Kante entlang des Schilfgürtels. Der Übergang von der Krautzone in freieres Wasser ist die Struktur, an der sich Hecht und Barsch aufhalten. Grundmontagen laufen an diesem Gewässer erfahrungsgemäß am besten, weil weite Teile des Ufers dicht bewachsen sind und eine geführte Rute wenig Platz hat.
Bevor du losfährst
Die Talsperre liegt im Landschaftsschutzgebiet Massenei, die Vorsperre im Ostteil steht zusätzlich unter Naturschutz. Geangelt wird deshalb nur in den ausgewiesenen Bereichen, und die sind nicht überall dort, wo ein Weg ans Wasser führt. Die bessere Zufahrt und die Parkmöglichkeiten liegen am westlichen Becken.
Bewirtschaftet wird das Gewässer im Verband, Erlaubnisscheine gibt es über den Anglerverband und die Angelgeschäfte der Region. Welche Bereiche freigegeben sind und welche Regeln im Detail gelten, steht in der Gewässerordnung und auf dem Erlaubnisschein. Ein Blick dort hinein gehört vor der ersten Fahrt dazu.