Gewässer

Weiße Elster Strecke Greitschütz–Hartmannsdorf (L06-200)

Pegau, Sachsen
Anglerverband Leipzig e.V.
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Ein Angel-Revier über 23 km
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Fang-Bedingungen
Mäßig Am besten 6 bis 9 Uhr, in 6 Stunden
ca. 14 °C Wasser 22 km/h SW
Beste Zeit der Woche: heute 6 bis 9 Uhr Alle Bedingungen: 7 Tage, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 3 Orte: Angeln am Weiße Elster bei Bornitz, Hartmannsdorf und Pegau. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Pegau Revier-Sitz

Bornitz

Hartmannsdorf

Gewässerdaten

Gewässertyp 1
Angeltechniken 3
FeedernGrundangelnSpinnfischen
Gewässerregeln 7
Angelschirm / Wetterschutz Erlaubt
Belly-Boot Erlaubt
Bootsangeln Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Setzkescher Erlaubt
Reusen / Netze / Senke Verboten

Verein

Anglerverband Leipzig e.V.

Engelsdorfer Straße 377, 04319 Leipzig, Sachsen, Deutschland

Gewässer-Profil

22,6km
Länge

Bewertungen

Gesamteindruck
Fischbestand
Umgebung

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Beschreibung

Weiße Elster bei Pegau: Flussangeln zwischen Feldern und Tagebaukante

Als rechter Nebenfluss der Saale hat die Weiße Elster ihren Ursprung im tschechischen Elstergebirge und legt bis Sachsen schon einiges an Weg zurück. Der hier beschriebene Abschnitt zieht sich über rund 22 Kilometer von Greitschütz bis zur Gefällestufe Hartmannsdorf und führt mitten durch Pegau. Bewirtschaftet wird die Strecke vom Anglerverband Leipzig, unter der Gewässernummer L06-200.

Der Fluss startet am Wildgehege Gratzen und läuft erst einmal recht gradlinig durch Felder und Ackerland. Bei Groitzsch sorgt eine kleine Stufe im Flussbett für einen leichten Aufstau, in Pegau folgt eine weitere Staustufe. Danach geht es vorbei an Wäldern und Feldern, das Ufer wird zunehmend von Gehölz gesäumt. Der Grund ist überwiegend sandig, was den Charakter der Strecke prägt.

Das Vorbecken bei Kleindalzig

Ein echter Anziehungspunkt wartet bei Kleindalzig. Dort weitet sich das Flussbett auf gut hundert Meter, große Sandbänke gliedern das Becken und schaffen Struktur, wie sie Karpfen und Schleien lieben. Wer ruhige, nahrungsreiche Zonen sucht, wird hier fündig. Im weiteren Verlauf wird die Elster dann in eine Betonschiene gefasst und am Tagebau vorbeigeführt, ein deutlich nüchternerer Abschnitt, aber ebenfalls befischbar.

Womit du hier punktest

Die Feederrute ist auf dieser Strömungsstrecke deine Allzweckwaffe. Greif ruhig zu kräftigeren Modellen, denn an strömungsberuhigten Stellen reichen 30 Gramm Futterkorb oft aus, bei mehr Zug brauchst du schnell 50 Gramm und mehr. Reichere dein Futter mit Sand oder Lehm an, damit es zügig sinkt und am Platz bleibt. Geschlossene Madenkörbe legen eine verlockende Spur in die Strömung und bringen vor allem beim Barbenangeln gute Bisse. Karpfen und Schleien stehen gern an der Krautkante, wo die Strömung Nahrung einspült, also lohnt es sich, genau dort den Köder zu platzieren.

Beim Fischbestand bekommst du eine ordentliche Bandbreite geboten. Neben Aal, Barsch, Hecht und Zander gehen dir Karpfen, Schleien, Barben und Regenbogenforellen an den Haken, dazu reichlich Weißfisch. Gastkarten für die Strecke gibt es beim bewirtschaftenden Verein, am besten klärst du Verfügbarkeit und die aktuell geltenden Bestimmungen direkt dort. Petri Heil an der Weißen Elster.

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