Ostsee
Orte an dieser Strecke
Warum steht der Fluss mehrfach drin?
Ein Eintrag bei CatchHub ist immer ein Angel-Revier, also die Strecke, für die es eine eigene Erlaubnis gibt. An einem langen Fluss sind das mehrere Reviere, jedes mit eigenem Verein und eigenen Regeln. Der Name oben ist der Name des Reviers, nicht der Name des Orts.
Dieses Revier reicht über 13 Orte: Angeln am Ostsee bei Althagen, Rerik und Zingst. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.
Poel bis Barth Revier-Sitz
Althagen
Barth
Bodstedt
Graal-Müritz
Kühlungsborn
Prerow
Rerik
Timmendorf Poel
Warnemünde
Wismar-Baumhaus
Wustrow (Fischland)
Zingst
Gewässerdaten
Verein
Gewässer-Profil
Geangelt wird vom Strand, von den Seebrücken und vom Boot. Im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft ist das Angeln vom Ufer nur an ausgewiesenen Abschnitten erlaubt.
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Beschreibung
Von der Insel Poel bis in den Barther Bodden liegt eine der abwechslungsreichsten Angelregionen an der deutschen Ostsee. Zwischen Wismarbucht, offener Mecklenburger Bucht und der Darß-Zingster Boddenkette wechseln sich Steilufer, flache Sandstrände, Seebrücken und windgeschützte Innengewässer ab. Wer hier ankommt, findet bei fast jeder Wetterlage eine Ecke, an der sich der Wurf lohnt.
Papiere, die du hier wirklich brauchst
An der Küste Mecklenburg-Vorpommerns reicht der Fischereischein allein nicht aus. Du brauchst zusätzlich die Angelerlaubnis des Landes für die Küstengewässer, ausgegeben vom Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei als Fischereiberechtigtem. Dazu gehört der Nachweis der Fischereiabgabe. Wer nie eine Fischerprüfung abgelegt hat, kommt über den Touristenfischereischein ans Wasser, den das Land befristet und ohne Prüfung ausgibt. Drei Dokumente also, und alle drei gehören mit ans Wasser. Gültigkeit und Ausgabestellen vor der Tour beim Landesamt prüfen.
Was hier beißt und wo du ansetzt
Die offene Küste zwischen Poel, Kühlungsborn und dem Darß ist klassisches Revier für Meerforelle und Dorsch. Im Frühjahr und im Spätherbst stehen die Forellen dicht unter Land, dann zahlt sich watfähige Ausrüstung aus. Vom Strand wird in der Brandung auf Plattfisch geangelt, Scholle, Flunder und Kliesche kommen dabei in Wurfweite. Die Seebrücken sind der einfachste Einstieg, wenn du ohne Wathose loswillst.
Hinter dem Darß ändert sich das Bild vollständig. Die Bodden um Althagen, Prerow und Barth sind Brackwasser mit Kraut, Schilfkanten und schmalen Rinnen. Tief ist es dort nirgends. Hecht und Zander sind die Hauptfische, dazu kommen Barsch und im Sommer der Aal. Weil das Wasser so flach steht, entscheiden Wind und Trübung hier stärker über den Tag als an der offenen See.
Wind, Wasserstand und der richtige Tag
An dieser Küste macht der Wind die Bedingungen. Auflandiger Wind trübt das Wasser an den Stränden ein und schiebt Nahrung in Ufernähe, ablandiger Wind zieht das Wasser aus den Bodden heraus und legt Flachbereiche trocken. Die Pegel in Timmendorf, Wismar, Warnemünde, Althagen, Prerow und Barth zeigen dir vor der Fahrt, wie hoch das Wasser gerade steht und in welche Richtung es sich bewegt.
Wo die Erlaubnis endet
Drei Grenzen solltest du kennen. In der Unterwarnow und im Breitling liegt das Fischereirecht bei der Hansestadt Rostock, dort gilt die Karte des Landes nicht und du brauchst eine eigene Erlaubnis. Die Grenze verläuft an der Nordkante der Insel Pagenwerder, seewärts davon beginnt am Seekanal vor Warnemünde das Küstengewässer des Landes. Im westlichen Saaler Bodden gelten Landeskarte und Karte der Stadt Ribnitz-Damgarten nebeneinander. Im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft rund um Darß, Zingst und die Bodden ist das Angeln vom Ufer nur an ausgewiesenen Abschnitten erlaubt, dazu kommen Laichschonbezirke im Frühjahr. Welche Zonen gerade gelten, steht beim Nationalparkamt und beim Landesamt. Nachsehen lohnt sich, die Abgrenzungen ändern sich.