Ostsee

Gewässer

Ostsee Mecklenburger Bucht und Bodden (Poel bis Barth)

Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei M-V
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Ein Angel-Revier über die ganze Strecke, unter anderem bei Althagen, Barth, Bodstedt
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Fang-Bedingungen Live
72 von 100
Fang-Index Top-Beißzeit Am besten heute ab 19 Uhr
11 km/h SW 25 % Regen Druck stabil
Alle Bedingungen 7 Tage, Analyse

Orte an dieser Strecke

Dieses Revier reicht über 13 Orte: Angeln am Ostsee bei Althagen, Rerik und Zingst. Eine Erlaubnis gilt auf der ganzen Strecke.

Poel bis Barth Revier-Sitz

Althagen

Pegel Althagen

Barth

Pegel Barth

Bodstedt

Graal-Müritz

Kühlungsborn

Prerow

Pegel Prerow

Rerik

Timmendorf Poel

Pegel Timmendorf Poel

Warnemünde

Pegel Warnemünde

Wismar-Baumhaus

Pegel Wismar-Baumhaus

Wustrow (Fischland)

Zingst

Gewässerdaten

Gewässertyp 2
KüsteMeer
Zielfische 15
AalBarschDorschFlunderGlattbuttHechtHeringKliescheLachsMeerforelleOstseeschnäpelQuappeScholleSteinbuttZander
Angeltechniken 5
BootsangelnBrandungsangelnDriftangelnSchleppangelnWatangeln
Gewässerregeln 18
Bootsangeln Erlaubt
Gastkarten erhältlich Erlaubt
Nachtangeln Erlaubt
Schleppangeln in den Fischereibezirken Wismar Bucht und Darßer Boddenkette Verboten
Angelerlaubnis des Landes für die Küstengewässer erforderlich Hinweis
Erlaubt sind höchstens drei Handangeln und eine Köderfischsenke Hinweis
Fang nur für den Eigenbedarf Hinweis
Fischereischein oder Touristenfischereischein und Fischereiabgabe erforderlich Hinweis
Fischereiverbot rund um zahlreiche Bachmündungen vom 1. August bis 28. Februar Hinweis
Für Dorsch und Lachs gelten die jährlichen EU-Tagesfangmengen Hinweis
Höchstens 3 Hechte, 3 Zander und 3 Meerforellen je Angeltag Hinweis
Höchstens sechs Anbissstellen je Handangel Hinweis
Im Hafen Kühlungsborn Fischerei vom 1. August bis 28. Februar verboten Hinweis
Im Nationalpark Uferangeln nur an ausgewiesenen Abschnitten Hinweis
Im westlichen Saaler Bodden gelten Landeskarte und Karte der Stadt Ribnitz-Damgarten Hinweis
Küstenangelkarte gilt nicht in der Unterwarnow und im Breitling Hinweis
Laichschonbezirke im Nationalpark vom 1. April bis 31. Mai Hinweis
Vor Fischland und Darß Schleppangeln mit Motor oder Segel vom 15. September bis 15. März verboten Hinweis

Verein

Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei M-V

Thierfelderstraße 18, 18059 Rostock, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland

Gewässer-Profil

Angelsaison
Ganzjährig befischbar. Schonzeiten einzelner Arten sowie Sperrzeiten im Nationalpark beachten.
Zugänglichkeit

Geangelt wird vom Strand, von den Seebrücken und vom Boot. Im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft ist das Angeln vom Ufer nur an ausgewiesenen Abschnitten erlaubt.

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Beschreibung

Von der Insel Poel bis in den Barther Bodden liegt eine der abwechslungsreichsten Angelregionen an der deutschen Ostsee. Zwischen Wismarbucht, offener Mecklenburger Bucht und der Darß-Zingster Boddenkette wechseln sich Steilufer, flache Sandstrände, Seebrücken und windgeschützte Innengewässer ab. Wer hier ankommt, findet bei fast jeder Wetterlage eine Ecke, an der sich der Wurf lohnt.

Papiere, die du hier wirklich brauchst

An der Küste Mecklenburg-Vorpommerns reicht der Fischereischein allein nicht aus. Du brauchst zusätzlich die Angelerlaubnis des Landes für die Küstengewässer, ausgegeben vom Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei als Fischereiberechtigtem. Dazu gehört der Nachweis der Fischereiabgabe. Wer nie eine Fischerprüfung abgelegt hat, kommt über den Touristenfischereischein ans Wasser, den das Land befristet und ohne Prüfung ausgibt. Drei Dokumente also, und alle drei gehören mit ans Wasser. Gültigkeit und Ausgabestellen vor der Tour beim Landesamt prüfen.

Was hier beißt und wo du ansetzt

Die offene Küste zwischen Poel, Kühlungsborn und dem Darß ist klassisches Revier für Meerforelle und Dorsch. Im Frühjahr und im Spätherbst stehen die Forellen dicht unter Land, dann zahlt sich watfähige Ausrüstung aus. Vom Strand wird in der Brandung auf Plattfisch geangelt, Scholle, Flunder und Kliesche kommen dabei in Wurfweite. Die Seebrücken sind der einfachste Einstieg, wenn du ohne Wathose loswillst.

Hinter dem Darß ändert sich das Bild vollständig. Die Bodden um Althagen, Prerow und Barth sind Brackwasser mit Kraut, Schilfkanten und schmalen Rinnen. Tief ist es dort nirgends. Hecht und Zander sind die Hauptfische, dazu kommen Barsch und im Sommer der Aal. Weil das Wasser so flach steht, entscheiden Wind und Trübung hier stärker über den Tag als an der offenen See.

Wind, Wasserstand und der richtige Tag

An dieser Küste macht der Wind die Bedingungen. Auflandiger Wind trübt das Wasser an den Stränden ein und schiebt Nahrung in Ufernähe, ablandiger Wind zieht das Wasser aus den Bodden heraus und legt Flachbereiche trocken. Die Pegel in Timmendorf, Wismar, Warnemünde, Althagen, Prerow und Barth zeigen dir vor der Fahrt, wie hoch das Wasser gerade steht und in welche Richtung es sich bewegt.

Wo die Erlaubnis endet

Drei Grenzen solltest du kennen. In der Unterwarnow und im Breitling liegt das Fischereirecht bei der Hansestadt Rostock, dort gilt die Karte des Landes nicht und du brauchst eine eigene Erlaubnis. Die Grenze verläuft an der Nordkante der Insel Pagenwerder, seewärts davon beginnt am Seekanal vor Warnemünde das Küstengewässer des Landes. Im westlichen Saaler Bodden gelten Landeskarte und Karte der Stadt Ribnitz-Damgarten nebeneinander. Im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft rund um Darß, Zingst und die Bodden ist das Angeln vom Ufer nur an ausgewiesenen Abschnitten erlaubt, dazu kommen Laichschonbezirke im Frühjahr. Welche Zonen gerade gelten, steht beim Nationalparkamt und beim Landesamt. Nachsehen lohnt sich, die Abgrenzungen ändern sich.

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